Zum Inhalt springen

Österreichische Medienakademie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Österreichische Medienakademie - Ausbildungsinstitut für Journalistinnen und Journalisten
(ÖMA)
colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Datei:Logo der österreichischen Medienakademie.png
Rechtsform gemeinnütziger Verein
(ZVR: 646310014)
Gründung 16.11.1978 in Salzburg
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Wien
Vorläufer Kuratorium für Journalistenausbildung
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Aus- und Weiterbildung für Journalisten in Österreich
Vorsitz Christian Rainer, Herwig Langanger, Franz C. Bauer, Gerald Grünberger, Nadja Vaskovich
Geschäftsführung Nikolaus Koller
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website www.oema.at
Datei:1. Durchgang des österreichischen Journalisten-Kollegs.jpg
Das erste Österreichische Journalisten-Kolleg 1992/1993
Datei:Armin Wolf hat den KfJ-Grundkurs 1985 absolviert.png
Armin Wolf hat den KfJ-Grundkurs 1985 absolviert. Hier 1995 als Referent im Studio des Kollegs
Datei:Praktischer-journalismus-verschiedene Ausgaben (1).png
Verschiedene Ausgaben von „Praktischer Journalismus“ bis einschließlich 2024

Die Österreichische Medienakademie (ÖMA) – vormals Kuratorium für Journalistenausbildung – (englischer Wortlaut „Austrian Media Academy“) ist eine seit 1978 bestehende Aus- und Weiterbildungsinstitution für Journalisten in Österreich mit Sitz in Wien, vormals Salzburg. Sie gilt als älteste und größte derartige Institution in Österreich.<ref>„Guter Journalismus braucht selbstbewusste JournalistInnen“ (PK0845/02.12.2013) | Parlament Österreich. Abgerufen am 10. Januar 2025.</ref> Die Ziele der Österreichischen Medienakademie (ÖMA) sind die praxisnahe Aus- und Weiterbildung von Journalisten, die Förderung von Reflexionsfähigkeit und die Stärkung von Kompetenzen, um zeitgemäßen und qualitativ hochwertigen Journalismus zu ermöglichen.<ref name=":0" />

Organisation

Gegründet wurde der gemeinnützige Verein durch einen sozialpartnerschaftlichen Zusammenschluss aus Journalistengewerkschaft (Gewerkschaft GPA), dem Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und dem Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV).

Heute sind die 3 Interessensvertretungen sowie alle 9 österreichischen Bundesländer Mitglied des Vereins und das Aus- und Weiterbildungsangebot wird in ganz Österreich wie auch online angeboten.<ref name=":0" />

Die Rolle des Vorsitzenden wechselt regelmäßig in einem Rotationsprinzip zwischen der Gewerkschaft GPA und dem Geschäftsführer des VÖZ, Gerald Grünberger, der zugleich Präsident des Österreichischen Presserats ist. Der wissenschaftliche Beirat der Österreichischen Medienakademie unterstützt den Vorstand in der akademischen Ausrichtung der Programme. Er setzt sich aus Fachleuten zusammen, die die Qualität und Relevanz der Ausbildungsangebote sicherstellen.<ref>Abfrage im Zentralen Vereinsregister am 10. Jänner 2025</ref>

Im Laufe der Jahre haben zahlreiche renommierte Journalistinnen und Journalisten das Bildungsangebot der ÖMA genutzt, darunter Eva Weissenberger, Cornelia Krebs, Christian Wehrschütz, Philipp McAllister, Ingrid Thurnher oder Armin Wolf.<ref>Lebenslauf / Curriculum vitae – Mag. C. F. Wehrschütz. Abgerufen am 10. Januar 2025.</ref><ref name=":1">Wayback Machine. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Juli 2024; abgerufen am 10. Januar 2025.</ref><ref name=":2">Yumpu.com: Jahresbericht 2015. Abgerufen am 10. Januar 2025.</ref> Letzterer war 2012 im Rahmen der von der ÖMA unterstützten Theodor-Herzl-Dozentur für Poetik des Journalismus an der Universität Wien tätig.<ref>Armin Wolf als Theodor Herzl-Dozent an der Universität Wien. Abgerufen am 10. Januar 2025.</ref>

Die ÖMA ist Herausgeberin des Handbuchs „Praktischer Journalismus“.

Journalisten-Kolleg

Das Österreichische Journalisten-Kolleg (auch Journalismus-Kolleg oder Journalismuskolleg) wird seit 1992 von der ÖMA angeboten.<ref name=":0" /> Es ist im Kollektivvertrag für Printmedien als Messlatte für alle Journalistenausbildungen in Österreich festgeschrieben. Wer in Österreich als Redakteur im Printbereich tätig ist und nach dem Kollektivvertrag für Redakteure bei Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Onlinemedien angestellt ist, muss das Österreichische Journalisten-Kolleg oder eine vergleichbare Ausbildung absolviert haben.<ref>KV-Infoplattform -. Abgerufen am 10. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das österreichische Journalisten-Kolleg ist eine berufsbegleitende Grundausbildung für Journalistinnen und Journalisten in Österreich, wobei es aufgrund der Mitgliedschaft der ÖMA in der European Journalism Training Association (EJTA) auch europaweite Anerkennung findet. Das Kolleg ist praxisnah in mehreren Modulen über den Zeitraum von ca. 9 Monaten organisiert und schließt mit einem von den Mediensozialpartnern anerkanntem Zertifikat ab. Für Quereinsteiger wird zudem ein verpflichtender Brückenkurs angeboten. Die Ausbildung hat zu internationaler Anerkennung und zur Aufnahme der ÖMA in die European Journalism Training Association (EJTA) geführt.<ref name=":0" /><ref name=":1" />

Im Rahmen des Journalisten-Kollegs haben auch Abschlussprojekte umgesetzt zu werden, die parallel zur Ausbildungszeit entwickelt werden. In den vergangenen Jahren sind auf diese Weise diverse Plattformen und Kleinmedien entstanden, die häufig auch nach Abschluss des Kollegs weitergeführt wurden.<ref name=":3">Journalismus-Kolleg. In: Österreichische Medienakademie. Abgerufen am 10. Januar 2025.</ref>

Aufgrund der Entstehungsgeschichte fand bis 2023 mindestens ein Modul des Kollegs in Salzburg statt.

Seminare und Workshops

Die Medienakademie organisiert jährlich rund 70 Seminare, Workshops und Lehrgänge mit Teilnehmenden aus ganz Europa, das bekannteste Angebot ist das österreichische Journalismus-Kolleg. Veranstaltungen finden in ganz Österreich und online statt. Ein Teil der Kurse ist offen zugänglich für alle Journalisten und Medienschaffenden, einen Teil veranstaltet die ÖMA für einzelne Redaktionen (Inhouse-Trainings).<ref name=":0" />

Bei der Auswahl der Vortragenden wird auf nationale und internationale Experten aus der Praxis gesetzt. In den vergangenen Jahren konnten unter anderem Rolf Schneider, Christoph Fasel, Eva Linsinger, Ulla Kramar-Schmid, Armin Wolf sowie Vertreter renommierter Medien wie Dossier oder der Austria Presse Agentur - APA gewonnen werden. Auch Fachleute aus anderen Bereichen, wie beispielsweise der Fotograf der New York Times, Paul Hosefros, waren für Vorträge zu Gast.<ref name=":2" /><ref name=":0" /><ref name=":3" />

Kooperationen mit Universitäten sorgen für die wissenschaftliche Fundierung und die internationale Vernetzung für den Blick auf globale Entwicklungen sowie das frühzeitige Erkennen von Trends.

Zusätzlich werden praxisnahe Tagungen wie etwa die „Anifer Journalismustage“ oder die „Badener Medientage (School of Factchecking)“ organisiert.<ref>medienadmin: Die Redaktion in der Hosentasche #AJT. In: Österreichische Medienakademie. 17. Juni 2019, abgerufen am 10. Januar 2025.</ref>

Stipendien

Darüber hinaus vergibt die ÖMA Stipendien für Ferialvolontariate in österreichischen Medien an Studierende aller Studienrichtungen. Internationale Programme wie die US-Austrian Journalism Exchange Fellowships<ref>US-Austrian Journalism Exchange Fellowships</ref> oder Eurotours – Recherchereisen in Europa<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eurotours - Recherchereisen in Europa (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zukunfteuropa.at</ref> – geben österreichischen Journalisten die Möglichkeit, über den Tellerrand zu blicken.

Geschichte

Datei:Kanzler Bruno Kreisky mit Heinz Pürer bei Journalistenseminar des KFJ 1981.png
Kanzler Bruno Kreisky mit Heinz Pürer beim Journalistenseminar des Kuratoriums für Journalistenausbildung 1981

1978 wurde das KfJ (heute ÖMA) von Günther Nenning (Journalistengewerkschaft), Walter Schaffelhofer (VÖZ) und Norbert Orac (ÖZV) als gemeinnütziger Verein gegründet. Bis 1986 führte Heinz Pürer die Geschäfte, bis 1997 Helmut K. Ramminger. Darauf folgte Meinrad Rahofer, der 2010 verstarb.<ref>Journalistenausbildner Meinrad Rahofer gestorben In: diepresse.com, 12. Februar 2010.</ref> Aktueller Geschäftsführer ist Nikolaus Koller. Die Leitung des durch die ÖMA angebotenen Journalismus-Kollegs hat Barbara Dürnberger inne.<ref name=":0">[1] In: Öma. Website, abgerufen am 10. Jänner 2025.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein