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Álvaro Bautista

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Álvaro Bautista
Álvaro Bautista (2022)
Bautista 2022
Nation: SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
Superbike-Weltmeisterschaft
Erster Start: AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 2019
Startnummer: 19
Statistik
Konstrukteure
2020–2021 Honda • 2019, seit 2022 Ducati
WM-Bilanz
Weltmeister (2022, 2023)
Starts Siege Poles SR
240 63 10 57
WM-Titel: 2
WM-Punkte: 2628
Podestplätze: 128
Stand: Saisonende 2025
Motorrad-Weltmeisterschaft
Startnummer: 19
Statistik
Starts Siege Poles SR
275 16 18 22
WM-Titel: 1
WM-Punkte: 2071
Podestplätze: 49
Stand: Saisonende 2023
Nach Klasse(n):
125-cm³-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Spanien 2002
Letzter Start: Großer Preis von Valencia 2006
Konstrukteure
2002–2004, 2006 Aprilia • 2005 Honda
WM-Bilanz
Weltmeister (2006)
Starts Siege Poles SR
67 8 8 9
WM-Punkte: 545
Podestplätze: 18
250-cm³-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Katar 2007
Letzter Start: Großer Preis von Valencia 2009
Konstrukteure
2007–2009 Aprilia
WM-Bilanz
Vizeweltmeister (2008)
Starts Siege Poles SR
49 8 9 12
WM-Punkte: 643
Podestplätze: 28
MotoGP-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Katar 2010
Konstrukteure
2010–2011 Suzuki • 2012–2014 Honda • 2015–2016 Aprilia • 2017 Ducati
WM-Bilanz
WM-Fünfter (2012)
Starts Siege Poles SR
159 1 1
WM-Punkte: 883
Podestplätze: 3

Álvaro Bautista Arce (* 21. November 1984 in Talavera de la Reina) ist ein spanischer Motorradrennfahrer.

In der Saison 2006 wurde er Weltmeister in der 125-cm³-Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft. Aktuell startet Bautista in der Superbike-Weltmeisterschaft für Ducati und gewann dort 2022 und 2023 den WM-Titel.

Karriere

Datei:Motorbike Number Álvaro Bautista.png
Bautistas Startnummer 19

Anfangsjahre

Álvaro Bautista sammelte seine ersten Erfahrungen auf zwei Rädern bereits im Alter von drei Jahren auf Minibikes, bei denen er erste Erfolge feierte.

Im Jahr 1997 stieg er in den Aprilia 50-cm³-Cup um, den er auf dem sechsten Gesamtrang beendete. Im folgenden Jahr errang er in dieser Rennserie den dritten Platz hinter Jorge Lorenzo und Joan Olivé.

Für das Jahr 1999 wurde er von Alberto Puig unter 400 Piloten ausgewählt, die Copa Movistar zu bestreiten, die er als Fünfter abschloss.

In den folgenden Jahren bestritt er die Spanische 125-cm³-Meisterschaft. Im Jahr 2002 absolvierte er als Wildcard-Fahrer in dieser Klasse beim Grand Prix von Spanien in Jerez sein erstes Rennen in der Motorrad-WM.

125-cm³-Klasse

Die Saison 2003 war seine erste als Stammfahrer in der Motorrad-WM. Bautista pilotierte im Team des Fußball-Stars Clarence Seedorf eine Aprilia, erreichte aber mit 31 Punkten aus 16 Rennen nur den 20. Platz in der Gesamtwertung. In der Spanischen 125-cm³-Meisterschaft, die er parallel ebenfalls bestritt, feierte er den Meistertitel.

Im Jahr 2004 fuhr er weiterhin im Seedorf-Team; sein Teamkollege in dieser Saison war sein Landsmann Héctor Barberá. Mit einem zweiten Platz beim Grand Prix von Großbritannien in Donington Park und drei dritten Plätzen, erreichte er Rang sieben im Gesamtklassement.

Zur Saison 2005 stieg sein Team von Aprilia auf Honda um. Obwohl der Schweizer Thomas Lüthi in dieser Saison mit diesem Fabrikat den Weltmeistertitel feierte, kam Bautista mit der Honda absolut nicht zurecht und konnte nicht an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen. Mit 47 Punkten wurde er nur 15. der WM.

Deshalb entschloss Bautista sich, zur Saison 2006 in das Master – MVA Aspar-Team des früheren Weltmeisters Jorge Martínez zu wechseln, wo er wieder mit einer Aprilia fuhr. Beim ersten Saisonlauf in Jerez feierte er sofort seinen ersten Sieg. Bautista dominierte die gesamte Saison, fuhr in 14 von 16 Rennen auf Podium und punktete in jedem Rennen. Mit acht Siegen und 338 Zählern wurde er letztendlich überlegen Weltmeister in der 125-cm³-Klasse. Am Saisonende hatte er 76 Punkte Vorsprung auf den WM-Zweiten, den Finnen Mika Kallio.

Datei:Bautista 08.jpg
Bautista 2008 auf Aprilia

250-cm³-Klasse

Zur Saison 2007 wechselte Álvaro Bautista im Team von Jorge Martínez in die 250-cm³-Klasse, wo er eine Aprilia-Werksmaschine pilotierte. Sein Teamkollege war Alex De Angelis aus San Marino. Er gewöhnte sich sehr schnell an die größere Maschine und belegte bereits im zweiten Rennen, seinem Heim-Grand-Prix in Jerez hinter Jorge Lorenzo den zweiten Platz. Mit Siegen in Italien und Portugal sowie insgesamt sieben Podiumsplatzierungen erreichte Bautista den vierten WM-Rang und wurde Rookie of the Year in der 250er-Klasse. In die Saison 2008 ging der Spanier als Titelfavorit. Nach einem Sieg in Estoril stürzte er in China und Italien in Führung liegend. Nach drei weiteren Siegen in der Saison wurde der Spanier in der Endabrechnung hinter dem Gilera-Piloten Marco Simoncelli Zweiter. Nach der Saison 2009, die Bautista mit zwei Siegen und dem Endplatz vier abschloss, stieg er in die MotoGP-Klasse auf.

Datei:Alvaro Bautista 2010 Assen.jpg
Bautista bei der Dutch TT 2010 auf Suzuki
Datei:Alvaro Bautista.jpg
Bautista nach seinem Sieg in Japan 2009

MotoGP-Klasse

Bautista unterschrieb für 2010 beim Rizla Suzuki-Werksteam, wo er zusammen mit Loris Capirossi antrat. Sein bestes Ergebnis erreichte er als Fünfter bei seinem Heimrennen, dem Großen Preis von Katalonien. Am Ende des Jahres standen für ihn 85 Punkte und der 13. Endrang zu buche. Auch 2011 blieb Bautista bei Suzuki, wo aus finanziellen Gründen nur noch eine Maschine eingesetzt wurde. Verletzungsbedingt fehlte der Spanier bei den ersten zwei Rennen und hatte danach noch körperliche Probleme. So kam er über zwei sechste Ränge als beste Platzierung nicht hinaus. Mit 67 Punkten und dem 13. Platz schloss Bautista das Jahr ab.

Seit 2012 startet Álvaro Bautista für das Team von Fausto Gresini auf Honda RC213V. Im ersten Jahr wurde er Gesamt-Fünfter, 2013 schloss der Spanier als WM-Sechster ab. 2014 trat Bautista für Gresini auf Honda in der MotoGP-Klasse an, 2015 dann im Aprilia-Werksteam. Sein Team-Kollege in der ersten Saisonhälfte war Marco Melandri, der nach seiner Entlassung für die zweite Saisonhälfte vom deutschen Stefan Bradl ersetzt wurde.<ref>Armin Bichler: Stefan Bradl Achter in Barcelona 2015. Stadtsportal.tv, 3. August 2015, abgerufen am 3. August 2015.</ref>

Superbike-Weltmeisterschaft

Ducati (2019)

Ab der Saison 2019 startete Bautista in der seriennahen Weltmeisterschaft zunächst eine Saison für das Ducati-Werksteam und wurde auf Anhieb Vizeweltmeister hinter Jonathan Rea. Zur Saison 2020 wechselte er in zu Hondas Werksteam HRC, insbesondere wegen des wesentlich höheren Gehaltes.<ref>Bautista: «Habe mich sehr für neue Honda eingesetzt» – Superbike WM. 1. September 2021, abgerufen am 6. April 2026.</ref>

Honda (2020–2021)

Der Wechsel auf die Honda CBR 1000 RR-R war sportlich gesehen für Bautista ein Abstieg. Ihm gelang es in der ersten Saison nur einmal einen Podestplatz zu erzielen (Rang 3 im Motorland Aragon, 2020). Im zweiten Jahr verbesserte sich die sportliche Situation etwas, Bautista gelangen zwei dritte Plätze und er holte 50 % mehr Punkte als in der Saison zuvor, jedoch war er weit davon entfernt, um den Titel mitzukämpfen. So entschied er sich für die Saison 2022 auch aufgrund seines mittlerweile fortgeschrittenen Alters wieder zurück in das Werksteam von Ducati zu wechseln.<ref>Ducati statt Honda: Bautista macht sein Alter für den Wechsel verantwortlich. In: Motorsport-Total.com. (motorsport-total.com [abgerufen am 6. April 2026]).</ref>

Ducati (seit 2022)

Wieder zurück im Werksteam waren die Ziele klar formuliert. Ziel waren Siege und wenn möglich der WM-Titel.<ref>Ducati statt Honda: Bautista macht sein Alter für den Wechsel verantwortlich. In: Motorsport-Total.com. (motorsport-total.com [abgerufen am 6. April 2026]).</ref> Bautista war auf der Ducati sofort konkurrenzfähig und holte 16 Siege, wurde zwölfmal Zweiter und dreimal Dritter und sicherte sich mit über 600 Punkten den WM-Titel. Die Saison 2023 entwickelte sich für Bautista zu seiner bislang besten und dominantesten. Mit seinen 27 Siegen in 36 Rennen stellte er einen neuen Rekord in der WM auf. Er sicherte sich überlegen seinen zweiten Weltmeistertitel. Für 2024 erhielt Bautista mit Nicolò Bulega, den Supersport-Weltmeister von 2023 einen neuen Teamkollegen. Für Bautista verlief die Saison nicht so erfolgreich wie die beiden Jahre zuvor. Das neu eingeführte Mindestgewicht für die Fahrer und ihre Ausrüstung traf Bautista, laut eigener Aussage, als kleineren und dementsprechend leichteren Fahrer besonders, er sprach sogar von einer Lex-Anti-Bautista.<ref>Yannik Grafmüller: Alvaro Bautista muss gehen! Ex-MotoGP-Pilot tritt Nachfolge bei Ducati an. In: motorsport-magazin.com. 25. August 2025, abgerufen am 6. April 2026.</ref><ref>https://www.motorsport-total.com/superbike/news/mindestgewicht-drehzahlen-etc-was-sich-in-der-superbike-wm-2024-aendert</ref><ref>Kay Hettich: Gewichtsregel: Alvaro Bautista gegen FIM und Dorna – Superbike WM. In: speedweek.com. 20. Oktober 2025, abgerufen am 6. April 2026.</ref> Als harter Konkurrent stellte sich neben seinem Teamkollegen Bulega auch überraschend Toprak Razgatlıoğlu auf BMW heraus. Bautista hatte gegenüber den beiden Fahrern klar das nachsehen und beendete die Saison auf Rang 3. 2025 verlief ähnlich, er gewann allerdings im Gegensatz zum Vorjahr kein Rennen. Die Lücke zwischen ihm und Bulega und Toprak vergrößerte sich. Für 2026 einigte sich Bautista mit dem privaten Barni Spark Racing Team auf einen Vertrag, nachdem er das Werksteam aufgrund seiner Leistung, aber auch aufgrund seines Alters verlassen musste.<ref>https://www.speedweek.com/sbk/news/240486/Bautista-bei-Barni-Ducati-Das-Werk-steht-dahinter.html</ref> Den Verlust seines Platzes im Werksteam von Ducati schrieb er auch der Mindestgewichtsregel zu.<ref>Gewichtsregel: Alvaro Bautista gegen FIM und Dorna – Superbike WM. 20. Oktober 2025, abgerufen am 6. April 2026.</ref>

Privat

Alvaro Bautista ist Vater zweier Töchter.

Statistik

Erfolge

In der Motorrad-Weltmeisterschaft

Saison Klasse Team Motorrad Rennen Siege Podien Poles Punkte Ergebnis
2002 125 cm³ Atlético de Madrid Aprilia 3 0 52.
2003 Seedorf Racing 16 31 20.
2004 16 4 129 7.
2005 Seedorf – Tiempo Holidays Honda 16 47 15.
2006 Master – MVA Aspar Aprilia 16 8 14 8 338 Weltmeister
2007 250 cm³ Master – Mapfre Aspar 17 2 7 1 181 4.
2008 Mapfre Aspar Team 16 4 11 5 244 2.
2009 16 2 10 3 218 4.
2010 MotoGP Rizla Suzuki MotoGP Suzuki 17 85 13.
2011 15 67 13.
2012 San Carlo Honda Gresini Honda 18 2 1 178 5.
2013 GO&FUN Honda Gresini 18 171 6.
2014 18 1 89 11.
2015 Aprilia Racing Team Gresini Aprilia 18 31 16.
2016 18 82 12.
2017 Pull&Bear Aspar Team Ducati 18 75 12.
2018 Ángel Nieto Team 17 18 92 105 12.
Ducati Team 1 13
2023 Aruba.it Racing 1 0 31.
Gesamt 275 16 49 18 2071 1 WM-Titel
Rekorde in der Motorrad-Weltmeisterschaft
  • 125-cm³-Klasse
    • meiste Podestplätze in einer Saison: 14 (2006)
    • meiste Punkte in einer Saison: 338 (2006)

In der Superbike-Weltmeisterschaft

(Stand: Saisonende 2025)

Saison Team Motorrad Rennen Siege Zweiter Dritter Poles Schn.
Runden
Punkte Ergebnis
2019 Aruba.it Racing – Ducati Ducati Panigale V4R 36 16 4 4 4 15 498 2.
2020 Team HRC Honda CBR1000RR-R 24 1 1 113 9.
2021 37 2 195 10.
2022 Aruba.it Racing – Ducati Ducati Panigale V4R 36 16 12 3 2 13 601 Weltmeister
2023 36 27 3 1 4 23 628 Weltmeister
2024 35 4 5 9 4 357 3.
2025 36 4 17 1 337 3.
2026 Barni Spark Racing Team
Gesamt 240 63 28 37 10 57 2628 2 WM-Titel

Weblinks

Commons: Álvaro Bautista – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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125 cm³

1949: Nello Pagani | 1950: Bruno Ruffo | 1951: Carlo Ubbiali | 1952: Cecil Sandford | 1953: Werner Haas | 1954: Rupert Hollaus | 1955: Carlo Ubbiali | 1956: Carlo Ubbiali | 1957: Tarquinio Provini | 1958: Carlo Ubbiali | 1959: Carlo Ubbiali | 1960: Carlo Ubbiali | 1961: Tom Phillis | 1962: Luigi Taveri | 1963: Hugh Anderson | 1964: Luigi Taveri | 1965: Hugh Anderson | 1966: Luigi Taveri | 1967: Bill Ivy | 1968: Phil Read | 1969: Dave Simmonds | 1970: Dieter Braun | 1971: Ángel Nieto | 1972: Ángel Nieto | 1973: Kent Andersson | 1974: Kent Andersson | 1975: Paolo Pileri | 1976: Pier Paolo Bianchi | 1977: Pier Paolo Bianchi | 1978: Eugenio Lazzarini | 1979: Ángel Nieto | 1980: Pier Paolo Bianchi | 1981: Ángel Nieto | 1982: Ángel Nieto | 1983: Ángel Nieto | 1984: Ángel Nieto | 1985: Fausto Gresini | 1986: Luca Cadalora | 1987: Fausto Gresini | 1988: Jorge Martínez | 1989: Àlex Crivillé | 1990: Loris Capirossi | 1991: Loris Capirossi | 1992: Alessandro Gramigni | 1993: Dirk Raudies | 1994: Kazuto Sakata | 1995: Haruchika Aoki | 1996: Haruchika Aoki | 1997: Valentino Rossi | 1998: Kazuto Sakata | 1999: Emilio Alzamora | 2000: Roberto Locatelli | 2001: Manuel Poggiali | 2002: Arnaud Vincent | 2003: Dani Pedrosa | 2004: Andrea Dovizioso | 2005: Thomas Lüthi | 2006: Álvaro Bautista | 2007: Gábor Talmácsi | 2008: Mike Di Meglio | 2009: Julián Simón | 2010: Marc Márquez | 2011: Nicolás Terol

Moto3

2012: Sandro Cortese | 2013: Maverick Viñales | 2014: Álex Márquez | 2015: Danny Kent | 2016: Brad Binder | 2017: Joan Mir | 2018: Jorge Martín | 2019: Lorenzo Dalla Porta | 2020: Albert Arenas | 2021: Pedro Acosta | 2022: Izan Guevara | 2023: Jaume Masiá | 2024: David Alonso | 2025: José Antonio Rueda

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

1988: Fred Merkel | 1989: Fred Merkel | 1990: Raymond Roche | 1991: Doug Polen | 1992: Doug Polen | 1993: Scott Russell | 1994: Carl Fogarty | 1995: Carl Fogarty | 1996: Troy Corser | 1997: John Kocinski | 1998: Carl Fogarty | 1999: Carl Fogarty | 2000: Colin Edwards | 2001: Troy Bayliss | 2002: Colin Edwards | 2003: Neil Hodgson | 2004: James Toseland | 2005: Troy Corser | 2006: Troy Bayliss | 2007: James Toseland | 2008: Troy Bayliss | 2009: Ben Spies | 2010: Max Biaggi | 2011: Carlos Checa | 2012: Max Biaggi | 2013: Tom Sykes | 2014: Sylvain Guintoli | 2015: Jonathan Rea | 2016: Jonathan Rea | 2017: Jonathan Rea | 2018: Jonathan Rea | 2019: Jonathan Rea | 2020: Jonathan Rea | 2021: Toprak Razgatlıoğlu | 2022: Álvaro Bautista | 2023: Álvaro Bautista | 2024: Toprak Razgatlıoğlu | 2025: Toprak Razgatlıoğlu Vorlage:Klappleiste/Ende