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Stedum (Hohenhameln)

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Stedum
Gemeinde Hohenhameln
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(302)&title=Stedum 52° 16′ N, 10° 7′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(302) 52° 16′ 13″ N, 10° 6′ 40″ O
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Fläche: 3,84 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Stedum</ref>
Einwohner: 302<ref name="geo"/>
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31249
Vorwahl: 05128
Lage von Stedum in Niedersachsen

Stedum ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Hohenhameln im Landkreis Peine in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde. Innerhalb von Hohenhameln gehört Stedum zur Ortschaft Stedum-Bekum.

Geographie

Das Dorf Stedum liegt drei Kilometer nordöstlich des Ortskerns von Hohenhameln und ist am nordwestlichen Ortsrand baulich mit dem Dorf Bekum zusammengewachsen.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Stedum stammt aus dem Jahre 1196.<ref>Gemeinde Hohenhameln: Ortschaften</ref> Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Peine im Hochstift Hildesheim. Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Hohenhameln im Departement der Oker des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. 1814 fiel Stedum an das Königreich Hannover. Die Gemeinde gehörte dort wieder zum Amt Peine bis auf die Zeit von 1852 bis 1859, in der sie zum Amt Hohenhameln gehörte. 1867 fiel Stedum mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Peine. Am 1. Juli 1964 wurde die Nachbargemeinde Bekum nach Stedum eingemeindet.<ref>Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1964</ref> Stedum mitsamt Bekum wurde am 1. März 1974 in die Gemeinde Hohenhameln eingegliedert.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1812 249 <ref>Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).</ref>
1845 311 <ref>Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 72 (google.de).</ref>
1871 281 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1910 287 <ref>Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. November 2025.</ref>
1925 262 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 245 <ref name="demand"/>
1950 618 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 426 <ref name="isys" />
1970 0549<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 <ref name="isys" />

<templatestyles src="FN/styles.css" />

1 
mit dem eingemeindeten Bekum
Datei:Kapelle Stedum.jpg
Kapelle St. Johannes in Stedum

Baudenkmale

Die Kapelle St. Johannes, der alte Kirchhof, die alte Schule, eine gusseiserne Handschwengelpumpe, das Kriegerdenkmal (alle an der Maistraße) sowie die Vierseithofanlage Ahornstraße 1 sind geschützte Baudenkmale in Stedum.

Infrastruktur

An der Bundesstraße 494 nordöstlich von Stedum liegt das Abfallentsorgungszentrum des Landkreises Peine.

Kultur

Ein Träger des lokalen Brauchtums ist das Schützenkorps Bekum-Stedum von 1956.<ref name="ver">Vereinsliste Hohenhameln</ref>

Sport

Der MTV Germania Stedum von 1912 ist der ortsansässige Sportverein.<ref name="ver"/>

Verkehr

Am nördlichen Ortsrand von Stedum verläuft die Bundesstraße 494, die von Hohenhameln nach Peine führt.

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein