Zum Inhalt springen

Misserode

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. Januar 2026 um 06:52 Uhr durch imported>Invisigoth67 (typo).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Misserode
Gemeinde Schimberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(47)&title=Misserode 51° 15′ N, 10° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(47) 51° 15′ 14″ N, 10° 8′ 2″ O
 {{#coordinates:51,2539916|10,133817|primary
dim=10000 globe= name=Misserode region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 317 m ü. NN
Fläche: 2,17 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Misserode, Gemeinde Schimberg. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Einwohner: ca. 47 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1957
Eingemeindet nach: Misserode-Lehna
Postleitzahl: 37308
Vorwahl: 036082
Datei:Schim Misserode.png
Karte
Lage von Misserode in Schimberg
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Misserode ist eine weilerartige Ortslage von Schimberg im Landkreis Eichsfeld in Thüringen. Für den Ortsteil Ershausen gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister. Er besteht aus den Ortslagen Ershausen, Misserode und Lehna.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 95 kB) § 3. In: Webauftritt. Gemeinde Schimberg, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographische Lage

Misserode liegt zwei Kilometer westlich von Ershausen in einer Senke des Misseröder Kalkrücken (Sickeröder Berg: 386,6 m im Westen und Paulitzkopf: 372,3 m im Osten) im kupierten landwirtschaftlichen Gebiet des Südeichsfeldes. Über die Kreisstraße 114 ist der Ort über die Landesstraßen 2027 und 1007 mit den umliegenden Ortschaften angeschlossen.

Geschichte

Als Mißenrode wurde der Ort 1479 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Erhard Müller: Die Ortsnamen des Kreises Heiligenstadt. Heilbad Heiligenstadt 1989, S. 31</ref> Zuerst wurde Sumpf trockengelegt, dann wurde aufgebaut. Daher auch der Name, Misse hieß Sumpf.<ref>Misserode auf der offiziellen Website der Gemeinde Schimberg Abgerufen am 15. Juni 2012</ref> Dieses Dorf gehörte zum Amt Bischofstein und wurde in der Vergangenheit dreimal aufgebaut. 2012 wohnten im Weiler 45 Personen.

Sehenswertes

  • kleine Kirche „AllerHeiligen“ von 1905
  • ein Sühnekreuz aus Sandstein wurde im Ort wieder aufgestellt
  • ein Steinbruch bei Misserode soll als geologisches Naturdenkmal zur Darstellung der geologischen Struktur der Eichenberg–Gotha–Saalfelder Störungszone vorgeschlagen werden.

Weblinks

Commons: Misserode (Schimberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Ershausen | Lehna | Martinfeld | Misserode | Rüstungen | Wilbich Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein