Podaleirios
Podaleirios ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist in der griechischen Mythologie einer der heilkundigen Söhne des Asklepios<ref>Homer, Ilias 2,731–732; 11,833–836; Diodor 4,71</ref><ref>Iliu persis und Eustathios, Kommentar zu Ilias 11,515</ref> und der Epione oder der Lampetia.
Zusammen mit seinem ebenfalls in der Heilkunde erfahrenen Bruder Machaon<ref>Homer, Ilias 2,729–733.</ref> nahm er, dem Ruf der Atriden Agamemnon und Menelaos folgend, mit 30 thessalischen Schiffen am Zug nach Troja teil<ref>Nach Hyginus, Fabulae 97 befehligte er zehn, sein Bruder 20 Schiffe.</ref> und war dort einer der Ärzte der Griechen, aber auch tapferer Mitkämpfer. Beide hatten auch zu den Bewerbern um Helenas Ehe gehört.<ref>Bibliotheke des Apollodor 3,10,8,3 und Hyginus, Fabulae 81</ref>
Podaleirios, der den Wahnsinn des Aias an seinen brennenden Augen erkannte,<ref>Iliu persis</ref> begleitete nach Trojas Zerstörung Kalchas bis zu dessen Tod in Kolophon und ließ sich dann in Karien nieder.<ref>Bibliotheke des Apollodor, Epitome 6,2 und 18</ref>
Literatur
- Gustav Türk: Podaleirios 1. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 3,2, Leipzig 1909, Sp. 2586–2591 (Digitalisat).
- Ferdinand Peter Moog: Podaleirios. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1173.
Weblinks
Einzelnachweise
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