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Eilsbrunn

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Eilsbrunn
Gemeinde Sinzing
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1187)&title=Eilsbrunn 49° 0′ N, 11° 59′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1187) 49° 0′ 17″ N, 11° 58′ 46″ O
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Höhe: 413 m ü. NHN
Einwohner: 1187 (2009)<ref>Regionaler Nahverkehrsplan Regensburg. (PDF) S. 123, abgerufen am 17. August 2022.</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 93161
Vorwahl: 09404
Lage von Eilsbrunn in Bayern

Eilsbrunn (bis 1905 Eulsbrunn)<ref name="HistGV87_27">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 27, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat). </ref> ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Sinzing im Landkreis Regensburg.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>

Lage

Das Pfarrdorf Eilsbrunn liegt vier Kilometer nordwestlich des Kernortes Sinzing. Nordöstlich verläuft die A 3. Westlich fließt die Schwarze Laber, ein linker Nebenfluss der Donau. Ein Kilometer nordwestlich liegt Schönhofen und zwei Kilometer nördlich des Ortes liegt Nittendorf, beide Orte im Markt Nittendorf. Eilsbrunn liegt am Schlaufenweg 14 („Schwarze-Laber-Schlaufe“) des Jurasteigs.

Datei:Eilsbrunn (2).jpg
Panoramaaufnahme von Eilsbrunn

Geschichte

Eilsbrunn wurde erstmals im Jahr 1031 als „Egilisprunna“ urkundlich erwähnt. Eine Quelle gegenüber des neuen Spielplatzes, Röhrl-Bräu-Straße ist der Namensgeber für Eilsbrunn. Die jetzt neu gefasste "Egilisquelle" ist somit der Brunnen bzw. die Quelle des Egilis, einem Edelmann aus dem 11. Jahrhundert der in der Gegend begütert war. Ihm gehörte vermutlich auch die Burg Stifterfelsen und war vermutlich ein Verwandter der Burggrafen zu Regensburg, die in Grafenried begütert waren. „Hartwic de Eigilbrunnen“ wird als erster Bürger des Ortes im Jahr 1095 erwähnt. Nachdem der Ort im 19. Jahrhundert noch den Namen „Eulsbrunn“ trug, der Name „Eilsbrunn“ aber bereits vor allem von der Kirche verwendet wurde, wurde er am 22. August 1905 vom Königlichen Staatsministerium des Inneren auf den heutigen Namen festgelegt.

Durch das Zweite Gemeindeedikt im Jahre 1818 entstand die Landgemeinde Eulsbrunn, 1905 in Eilsbrunn umbenannt. Sie gehörte bis zu dessen Auflösung zum Bezirksamt Stadtamhof und wurde am 1. September 1829 in das Bezirksamt Regensburg umgegliedert. Sie hatte die fünf Orte Eilsbrunn, Grafenried, Hart, Oberalling und Steg und 1964 eine Fläche von 646,83 Hektar.<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 586 (Digitalisat).</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde aufgelöst und zum 1. Juli 1972 in die Gemeinde Sinzing eingegliedert. Den Höchststand der Einwohnerzahl mit 413 hatte die Gemeinde im Jahr 1946<ref name="HistGV87_119">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 119, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat). </ref> und den Tiefststand mit 194 im Jahr 1855.<ref name="HistGV87_124">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 124, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat). </ref> Bei der Volkszählung 1970 lag die Einwohnerzahl der Gemeinde bei 380. 1970 gab es im Pfarrdorf Eilsbrunn 347 Einwohner,<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 137 (Digitalisat).</ref> 1987 waren es bereits 918 Einwohner.<ref name="VZ1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 273 (Digitalisat).</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Für Eilsbrunn sind in der Liste der Baudenkmäler in Sinzing diese Baudenkmäler aufgeführt:<ref>Denkmalliste für Sinzing (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.</ref>

Vereine

  • SV Eilsbrunn 1980 mit den Sparten Fußball, Gymnastik, Ski, Stockschützen und Tennis<ref>SVE Home. Abgerufen am 17. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Freiwillige Feuerwehr Eilsbrunn<ref>Freiwillige Feuerwehr Eilsbrunn | Gemeinde Sinzing. Abgerufen am 17. August 2022.</ref>
  • Obst- und Gartenbauverein Eilsbrunn<ref name=":0">Vereinsverzeichnis | Gemeinde Sinzing. Abgerufen am 17. August 2022.</ref>
  • Schützenverein Hubertus Eilsbrunn<ref name=":0" />
  • Katholischer Frauenbund Eilsbrunn<ref name=":0" />
  • Soldaten- und Reservistenverein Eilsbrunn<ref name=":0" />

Religion

Eilsbrunn ist Sitz der gleichnamigen katholischen Pfarrei<ref name="Pfarrei Eilsbrunn">Pfarramt Eilsbrunn - Home. Abgerufen am 17. August 2022.</ref> mit den Filialgemeinden Mariaort und Thumhausen und ungefähr 2200 Gläubigen. Die Pfarrkirche befindet sich im Dorfkern von Eilsbrunn.

Wirtschaft und Infrastruktur

Betriebe

In Eilsbrunn sind einige Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe angesiedelt. Die Gaststätte Röhrl ist seit 1658 in Familienbesitz und wird seit über 367 Jahren durchgehend betrieben, was ihr 2010 einen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde einbrachte.<ref name="rekord">Christof Seidl: „Röhrl“ ist das älteste Wirtshaus der Welt. In: Mittelbayerische Zeitung. 17. Dezember 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. November 2013; abgerufen am 13. Juni 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mittelbayerische.de</ref>

Verkehr

Eilsbrunn liegt an der von West nach Ost durch den Ort verlaufenden Gemeindestraße zwischen Hart im Tal der Schwarzen Laaber über Riegling nach Sinzing. Verbindungsstraßen führen nach Nittendorf im Norden. Die nächsten Anschlussstellen zur Bundesautobahn 3 befinden sich in Sinzing (5 km von der Dorfmitte) und Nittendorf (4 km).

Durch Eilsbrunn verkehrt die RVV-Buslinie 27, die von Haugenried nach Regensburg und zurück fährt (am Abend und Wochenende Mischlinie 26/27), werktags morgens bis 10 Uhr und nachmittags ab 13 Uhr im 1-Stunden-Takt. Außerdem existiert die Buslinie 127, welche einmal morgens und einmal mittags verkehrt und so Eilsbrunn mit der Grundschule Sinzing verbindet.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Eilsbrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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