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Cho Sung-hyung

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. September 2025 um 21:36 Uhr durch imported>Fu-Lank (Leben und Werk).
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Cho Sung-Hyung überreicht Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen das T-Shirt zum Film „Full Metal Village“.
Cho Sung-Hyung überreicht Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen das T-Shirt zum Film „Full Metal Village“.
Cho Sung-Hyung überreicht Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen das T-Shirt zum Film „Full Metal Village“.

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Cho Sung-hyung (Hangeul {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), * 1966 in Busan, Südkorea) ist eine koreanisch-deutsche Filmregisseurin, Filmeditorin und Professorin.

Leben und Werk

Die Mutter von Cho Sung-hyung war Krankenschwester in Hannover. Am Goethe-Institut in Seoul erwarb Cho Deutschkenntnisse und konnte sich intensiv mit deutscher Literatur auseinandersetzen.<ref>Paul Schönewald: 10 Fragen an: Sung-Hyung Cho. In: netzwerk-junge-generation.de. Netzwerk Junge Generation Deutschland-Korea, abgerufen am 30. Mai 2025.</ref> Später studierte sie in Seoul Kommunikationswissenschaft und kam 1990 nach Deutschland, wo sie ein Studium der Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und Philosophie in Marburg absolvierte. Sie arbeitete als freiberufliche Editorin und leitete Schnitt-Seminare am Filmhaus Frankfurt und am SAE Institute.

Zunehmend führte sie auch Regie in den Bereichen Dokumentarfilm und Musikvideo. Ihr Dokumentarfilm Full Metal Village wurde mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet; erstmals in der Geschichte des Festivals wurde damit einem Dokumentarfilm der Hauptpreis zuerkannt. Weitere Auszeichnungen waren der Hessische Filmpreis, der Schleswig-Holstein Filmpreis, der Gilde Filmkunstpreis sowie der Preis zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses der DEFA-Stiftung.

Cho ist seit dem Wintersemester 2011/2012 Professorin für Künstlerischen Film/Bewegtbild an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website von Cho Sung-hyung (Memento vom 30. Juli 2017 im Internet Archive)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website der Hochschule der Bildenden Künste Saar (Memento vom 16. März 2012 im Internet Archive).
Abgerufen am 18. Januar 2012.</ref> Am 20. Juli 2012 erhielt sie die deutsche Staatsbürgerschaft. Seit 2018 sitzt sie als Professorin in der Jury des Bundesfestivals junger Film.<ref>Tobias Kessler: Festival „filmreif!“ in St. Ingbert: Vom WG-Zimmer in den Weltraum. In: Saarbrücker Zeitung. 27. Mai 2019, abgerufen am 5. Juni 2019.</ref>

Zwecks ihres 2016 entstandenen Dokumentarfilms Meine Brüder und Schwestern im Norden musste sie ihre südkoreanische Staatsbürgerschaft aufgeben, da das nordkoreanische Politsystem ihr ansonsten keine Einreise- und Drehgenehmigung gegeben hätte,<ref>Christiane Peitz: Das Kollektiv tanzt. In: Der Tagesspiegel. 13. Juli 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juli 2016; abgerufen am 30. Mai 2025.</ref> und weil Südkorea die Reise südkoreanischer Staatsbürger nach Nordkorea als Staatsverrat ahndet.<ref>Esther Felden: Bei Brüdern und Schwestern in Nordkorea. Interview mit Cho Sung-hyung. In: Deutsche Welle. 21. Juli 2016, abgerufen am 30. Mai 2025.</ref>

Filmografie

Schnitt

  • 2001: Freudenhaus (Kurzfilm-Spielfilm) – Regie: Veit Helmer
  • 2003: Verirrte Eskimos (Kurzfilm-Spielfilm) – Regie: Ferdinand Barth
  • 2004: Parzifal in Isfahan (Dokumentarfilm) – Regie: Bruno Schneider

Regie

Auszeichnungen

  • 2006: Schleswig-Holstein Filmpreis für Full Metal Village
  • 2006: Hessischer Filmpreis für Full Metal Village
  • 2007: Max Ophüls Preis für Full Metal Village
  • 2007: Gilde-Filmpreis für Full Metal Village
  • 2007: Preis zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses der DEFA-Stiftung
  • 2009: Bester regionaler Langfilm des 2. Lichter Filmfests für Endstation der Sehnsüchte
  • 2016: Bester regionaler Langfilm des 9. Lichter Filmfests für Meine Brüder und Schwestern im Norden
  • 2016: Bester Dokumentarfilm des 26. Filmkunstfests Mecklenburg-Vorpommern für Meine Brüder und Schwestern im Norden

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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