Hofstetten (Roth)
Hofstetten Kreisstadt Roth
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(125)&title=Hofstetten 49° 14′ N, 11° 8′ O
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dim=10000 | globe= | name=Hofstetten | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 342–360 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 125 (1. Juli 2018)<ref name="Einwohner">Ortsteile > Hofstetten. In: stadt-roth.de. Abgerufen am 3. August 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91154 | |||||
| Vorwahl: | 09171 | |||||
Hofstetten (fränkisch: Hofschdädn<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 32. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „hófšdęd(n)“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Roth im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Hofstetten liegt in der Gemarkung Eckersmühlen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt etwa 3,5 km südöstlich von Roth. Die Roth teilt mit ihren Auen den Ort in einen westlichen und einen östlichen Teil. Im Nordwesten grenzt das Waldgebiet „Lohe“ an, im Norden befindet sich eine Deponie, im Nordwesten liegt das „Ödweiherholz“ mit dem „Hundsrücken“ 362 m ü. NHN. Im Osten grenzt das Waldgebiet „In der Rucht“ an.
An Hofstetten vorbei verläuft die Staatsstraße 2220 nach Eckersmühlen (1,6 km südöstlich) bzw. zu einer Anschlussstelle an die Bundesstraße 2 bei Roth (2,3 km nordwestlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt ebenfalls nach Eckersmühlen (1,5 km südöstlich).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Parallel zur St 2220 verläuft die Bahnstrecke Roth–Greding.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref> Von 1888 bis 1987 hatte Hofstetten auch einen Haltepunkt an der Strecke, bevor dieser aus Kostengründen geschlossen wurde.<ref name="pühn-2022">Hans Pühn: Auf gutem Weg: 1972–2022. Eine Zeitreise durch 50 Jahre Kreisstadt Roth. Stammhaus, Roth 2022, ISBN 978-3-9824337-0-7, S. 44 f.</ref> Der nächstgelegene Halt ist der ein Kilometer entfernte Haltepunkt Eckersmühlen.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1297 als „Hofstetten“.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 32 = F. Eigler: Schwabach, S. 170.</ref> Aus einer auf ca. 1190 zu datierenden Lehenurkunde des Bamberger Domkapitels, die das Amt Roth beschreibt, geht hervor, dass Hofstetten im Gebiet dieses Amtes gelegen haben muss.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 151.</ref> Erst 1431 wurden die einzelnen Orte des ehemaligen Besitzes namentlich aufgelistet. Im Urbar für das burggräfliche Amt Roth, das ca. 1360 aufgestellt wurde, wurden für „Hofsteten“ 5 Huben, 7 Gereute, 1 Reutacker und 1 Reutwiese aufgeführt. Im Urbar des nunmehr markgräflichen Amtes Roth von 1434 wurde zusätzlich eine Mühle aufgeführt.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 170.</ref> Im 16-Punkte-Bericht des Jahres 1608 sind für den Ort 13 Anwesen verzeichnet.<ref>W. Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach, S. 271.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Hofstetten 14 Anwesen (2 Ganzhöfe, 2 Halbhöfe, 4 Köblergüter, 1 Gut mit Mahlmühle, 4 Gütlein, 1 Leerhaus) und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Roth aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Kastenamt Roth.<ref name="E397">F. Eigler: Schwabach, S. 397 f.</ref> 1799 gab es im Ort 12 Anwesen.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 218.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Roth. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Hofstetten dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Eckersmühlen und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Eckersmühlen zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde der Ort zusammen mit Eckersmühlen am 1. Mai 1978 nach Roth eingemeindet.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 470 f.</ref><ref>Roth > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 5. Juli 2025.</ref>
Baudenkmal
- Haus Nr. 7: Wohnstallhaus<ref>Denkmalliste für Roth (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Hofstetten ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Zu unserer lieben Frau (Roth) gepfarrt.<ref name="E397"/> Die Katholiken sind nach Maria Aufnahme in den Himmel (Roth) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Roth-Büchenbach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 2. Juni 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Bairischhöfstetten. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 218 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Willi Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962). Ein Heimatbuch. Schwabach 1964, DNB 984880232, OCLC 632541189, S. 271.
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks
- Ortsteile > Hofstetten. In: stadt-roth.de. Abgerufen am 3. August 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Hofstetten in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Hofstetten im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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