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Eine Luftschiffhalle ist ein großes Gebäude zur Unterbringung von Luftschiffen.
Luftschiffe werden während des Baus und zum Schutz vor Wind und Wetter in diesen Hallen, später auch Hangars genannt, untergebracht. Die historischen Starrluftschiffe wurden bei kurzen Liegezeiten mit ausreichend Ballast auf Böcken gelagert. Bei längeren Liegezeiten (z. B. Überholung) wurden sie meist an der Decke der Halle aufgehängt. Ebenso wie die historischen großen Luftschiffe stellten die für damalige Verhältnisse riesigen Hallen zu ihrer Zeit beeindruckende Ingenieursleistungen dar.
Bei kurzen Liegezeiten ohne Unterbringung in einer Halle wird ein Ankermast im Freien verwendet, um das Luftschiff festzumachen. Oft ist dieser auch verfahrbar, um das Schiff einfacher in die Halle bugsieren zu können.
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}}). Jahrzehnte vor Graf Zeppelin bauten hier die Ingenieure Charles Renard und Arthur Constantin Krebs Luftschiffe, allerdings keine Starrluftschiffe. Am bekanntesten wurde das Luftschiff La France. Als eine der wenigen historischen Luftschiffhallen in Europa ist Hangar „Y“ bis heute erhalten.
1896 ließ Friedrich Hermann Wölfert auf dem Gelände der Berliner Gewerbeausstellung eine Luftschiffhalle errichten. Ein Sponsor finanzierte den Bau mit 50.000 Mark (entspricht inflationsbereinigt etwa 450.000 Euro). Da in dem Jahr fast nur schlechtes Wetter (Regen, Sturm usw.) war, konnte Wölfert mit seinem Luftschiff Deutschland nur am 20. Mai sowie am 28. und 29. August aufsteigen. In der Halle konnte das Luftschiff aber besichtigt werden.
Das erste Starrluftschiffs (1899) von Graf Zeppelin, der LZ 1, wurde in einer Montagehalle gebaut, die auf dem Bodensee, in der Bucht von Manzell bei Friedrichshafen, schwimmend verankert war. Diese erleichterte den schwierigen Vorgang des Aushallens, dem Herausbringen des Luftschiffes aus der Halle, da sie sich selbstständig in den Wind drehte.
Die erste maschinell drehbare Luftschiffhalle stand in Biesdorf (heute ein Berliner Ortsteil), die 1909 eingeweiht wurde. Sie wurde von der Firma Siemens-Schuckert unter Vorsitz Georg Wilhelm von Siemens gebaut. Sie war 135 m lang, 25 m breit, 25 m hoch und 1200 Tonnen schwer, ruhte auf einem kreisrunden Gleisbett und konnte je nach Windrichtung in jede beliebige Position gebracht werden. Von dort unternahm am 23. Januar 1911 das Luftschiff Siemens-Schuckert I die erste Probefahrt. 1918 wurde die Halle abgebrochen, weil die erhofften Aufträge zum Bau weiterer Luftschiffe durch die Siemens-Schuckertwerke ausblieben.
Anfang 1910 wurde von der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG (MAN) eine eiserne Luftschiffhalle auf einem Gelände westlich des Bahnhofes Baden-Oos errichtet. Sie war ca. 160 × 30 Meter groß und hatte eine Höhe von fast 30 Metern. In ihr wurde der Zeppelin LZ 6 untergebracht, der dort im September 1910 nach Wartungsarbeiten verbrannte. Das Gebäude trug nur geringen Schaden davon. Die Halle wurde später abgebaut. Ein Teil wurde in Auggen wiedererrichtet und wird dort (Stand März 2005) als Sägewerk genutzt.
Nach Plänen des ZivilingenieursErnst Meiers entstand 1913 in Dresden die erste aerodynamisch günstig geformte Luftschiffhalle. Der holzgedeckte Metallbau, 193 Meter lang, 56 Meter breit, 37 Meter hoch mit einer Dachfläche von 20.300 Quadratmetern, stand auf den Elbwiesen der Vorstadt Kaditz. Durch die Kuppeldrehtore war der Bau stromlinienförmig, was ein glattes Abstreichen der Luftströmumg ohne große Verwirbelung erlaubte. Diese Zeppelin-Halle musste 1921 gemäß dem Versailler Vertrag demontiert werden.<ref>Roland Fuhrmann Dresdens Tor zum Himmel, Thelem Universitätsverlag, Dresden, 2019, 536 Seiten, ISBN 978-3-95908-482-6</ref>
Die Firma Deutsche Luftschiffhallen-Bau-Gesellschaft “System Ermus” mbH wurde kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs auf Anregung des Deutschen Heeres gegründet. Sie entwickelte mobile Luftschiffhallen, die in kürzester Zeit an jedem Ort einsatzfähig waren. Über ein Stahlskelett aus zusammenklappbaren Elementen wurde eine Dachhaut gezogen. Von dieser Firma wurde auch die 1914 fertiggestellte Luftschiffhalle Düren des Luftschiff-Einsatz-Hafens Düren-Distelrath im heutigen Nordrhein-Westfalen gebaut.
Auf dem Luftschiffplatz Nordholz wurde am 21. August 1914 die Doppeldrehhalle NOBEL fertiggestellt. Sie bestand aus zwei parallelen Hallenschiffen und gilt auch heute noch als bautechnisches Meisterwerk. Die Halle hatte ein Gewicht von 4600 t, war 182 m lang (im Ersten Weltkrieg auf 200 m verlängert), 30 m hoch und hatte eine Breite von 70 Metern. Die gesamte Konstruktion ruhte auf acht Laufwagen, die von je zwei Elektromotoren angetrieben wurden.
Die WDL Luftschiffgesellschaft besitzt auf dem Flughafen Essen/Mülheim eine große Zelthalle, die als Winterquartier für zwei Luftschiffe dient. Diese Halle hat die Ausmaße von 90 m Länge, 46 m Breite und 26 m Höhe.<ref>Bock/Knauer: Leichter als Luft: Transport- und Trägersysteme. S. 338.</ref> Das Tor wird per Seilwinde nach oben gezogen.
Auf der Nordseite des Flughafens Friedrichshafen wurden in den Jahren 1996/1997 die Luftschiffhalle mit angrenzendem Gebäude der ZLT Zeppelin Luftschifftechnik GmbH & CO KG gebaut. Die Halle wird sowohl vom Herstellungs- und Instandhaltungsbetrieb der ZLT wie auch zur Unterbringung der Luftschiffe LZ N07 der Deutschen Zeppelin-Reederei GmbH genutzt. Die Innenmaße der Halle sind: Länge 105 m, Breite 65 m; Höhe 30 m. Sie hat eine Dock-Kapazität zur Aufnahme von drei LZ N07. Derzeit sind zwei Luftschiffe dieses Typs dort stationiert, das dritte Dock wird vom Herstellbetrieb genutzt.
Die bis heute höchste Luftschiffhalle wurde in Briesen/Brand einem südlichen Ortsteil der Gemeinde Halbe, im Landkreis Dahme-Spreewald, etwa 60 Kilometer südlich des Zentrums und etwa 35 Kilometer südlich der Stadtgrenze von Berlin, für die Cargolifter AG errichtet (52° 2′ 20″ N, 13° 44′ 54″ O52.03888388888913.748338055556
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}}). Sie ist mit einer Länge von 360 m, einer Breite von 210 m und einer Höhe von 107 m die größte stützenfrei konstruierte Halle weltweit (Stand 2005). In ihr wurden nur kleinere Prall- und Testluftschiffe untergebracht, bevor die Halle wegen der Insolvenz der CargoLifter AG verkauft und in einen tropischen Freizeitpark (Tropical Islands) umgestaltet wurde.
Hallen in den USA und in weiteren Ländern
USA
Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts wurden insbesondere in den USA zahlreiche, meist kleinere Luftschiffe bei Ausstellungen, Luftschauen, Luftrennen und in Freizeitparks als Attraktionen gezeigt. Dort waren sie meist in Zelten untergebracht.<ref>Bilder: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />1 (Memento vom 17. Juli 2014 im Internet Archive)<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2 (Memento vom 17. Juli 2014 im Internet Archive) <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />3 (Memento vom 17. Juli 2014 im Internet Archive)</ref>
Die Luftschiffhalle Airdock #2 in Weeksville/North Carolina war bis 1995 eines der größten Holzgebäude der Welt. Sie hatte eine Länge 331 m, war rund 91 m breit und etwa 58,5 m hoch. Die 180 t schweren Toren liefen auf Schienen. Sie war 1942 errichtet worden und Stützpunkt der US-Marine-Luftschiff-Squadron ZP-14 gewesen, die damals die Küste vor feindlichen deutschen U-Booten schützte. 1966 wurde die stillgelegte Halle an Westinghouse verkauft. In ihr waren unter anderem bekannte Werbeluftschiffe, wie „Bud One“, „Fuji“ oder „Met Life“ gebaut worden. Am 3. August 1995 wurde das Airdock #2 durch ein Feuer in den frühen Morgenstunden zerstört. In ihr verbrannte auch der Prototyp des Luftschiffes Sentinel 1000. Dies geschah während der Reparatur der Lager für die Tore. Der Gesamtschaden des Brandes wurde auf 100 Mio. US-Dollar geschätzt.
In Riga, der Hauptstadt Lettlands, befinden sich mitten in der Stadt fünf große Hallen, die 1924–1930 errichtet wurden. Dabei wurden Teile der beiden Luftschiffhallen aus Vaiņode (deutsch: Wainoden) benutzt. Die Hallen waren während des Ersten Weltkrieges durch das Deutsche Reich errichtet worden und befanden sich nach dem Krieg im neu entstandenen Staat Lettland. Sie wurden durch die ursprüngliche Baufirma Seibert aus Saarbrücken und eine einheimische Firma am Luftschiffhafen Wainoden abgebaut, um die Teile im Stadtzentrum für den Bau der Markthallen des Zentralmarkt Riga zu benutzen. Teilweise wurden die Stahlbinder ganz zerlegt und in geänderter Geometrie wieder zusammengebaut.<ref>Eduard Möckel: Die neue Zentralmarkthalle der Stadt Riga (Letland) Stahlbau Heft 24, 1931 S. 287.</ref>
Liste der Standorte von Luftschiffhallen 1879–1945
Die Liste ist alphabetisch geordnet. Die Jahreszahl gibt das Baujahr der ersten Halle am Standort an. Gegebenenfalls zusätzliche spätere Hallen sind nicht immer erwähnt. Als Land wird der Staat angegeben, zu dem der Standort heute gehört. Besonders in Polen und im Baltikum weicht das von der Situation zur Entstehungszeit ab. Insbesondere dort sind auch die deutschen Ortsnamen angegeben, da sie in der Regel in der Literatur benutzt werden. Bei Hallen, die einen Namen trugen, wird dieser in Anführungsstrichen angegeben. Die Angabe im Format xxx/xx/xx gibt die maximale Länge, Breite und Höhe der Halle an, gegebenenfalls auch Lichtmaße (i.L.). In der Regel ist davon auszugehen, dass die Hallen nicht mehr existieren. Die wenigen existierenden Hallen aus der Zeit zwischen 1879 und 1945 sind entsprechend gekennzeichnet mit Angabe des Jahres, für das die Existenz noch nachgewiesen ist. Ebenfalls aufgenommen sind Standorte wohin Teile von Luftschiffhallen versetzt wurden, um dort anderen Zwecken zu dienen.
Nicht aufgeführt sind die Standorte mobiler Hallen, wenn diese, z. B. zu Manöverzwecken oder zu Messen nur kurzfristig errichtet wurden. Aufgeführt sind aber mobile Hallen, wenn sie etwas länger am Ort verblieben.
Halle 1 Marine „Nathan“, Heer: „Friedrich“ 180/28 im Lichten/30, später verlängert auf 210 m, Breite an der Basis 75 m, 1914 Abriss zwischen 1926 und 1938
Halle 2 Marine „Natalie“, Heer: „Baldur“ 180/28 im Lichten/30, Breite an der Basis 75 m, 1914 Abriss zwischen 1926 und 1938
Halle 3 Marine „Nanni“, Heer: „Eitel“ 180/28 im Lichten/30, Breite an der Basis 75 m, 1914 Abriss zwischen 1926 und 1938
Bosnien und Herzegowina
Sarajevo, 1914, Militärluftschiffhalle<ref name="DORCY215" />
Rio de Janeiro (Santa Cruz), 251/54/60, 1936,<ref>Roland Fuhrmann: Dresdens Tor zum Himmel, Thelem Universitätsverlag, Dresden, 2019, S. 411–419, ISBN 978-3-95908-482-6</ref> erhalten 2020 auf der Base Aérea de Santa Cruz (Welt-Icon-22.927777777778-43.713472222222
Bautzen 1921/22 wurden weniger als 70 m der 2. Halle aus Dresden-Kaditz in den heutigen Ortsteil Kleinwelka transportiert und dort wahrscheinlich mit reduzierter Höhe als Getreidelager wiederverwendet. Halle zerstört.
Berlin-Staaken (Flugplatz Staaken), durch Zeppelin-Hallenbau GmbH (Berlin) und/oder Eisenbauwerkstätten der Friedrich Krupp AG (Duisburg-Rheinhausen), während des Ersten Weltkrieges neben Friedrichshafen einer der weiteren Produktionsstandorte für Zeppelin-Luftschiffe.
südliche Halle, 252/35/40, 1916–1922
nördliche Halle, 252/35/40, 1916–1936/39, nach 1918 Nutzung als Filmstudio u. a. Metropolis
Zwei Hallen der Luftfahrzeug-Ges.m.b.H für Parseval-Luftschiffe, errichtet durch Ballonhallenbau (Arthur Müller) G.m.b.H., Charlottenburg<ref>Ansbert Vorreiter (Hrsg.): Jahrbuch der Luftfahrt. J.F. Lehmanns Verlag, München 1912, Tabelle XV. Zusammenstellung der Luftschiffhallen in Deutschland.</ref>:
Brühl (bei Mannheim), Fa. Schütte-Lanz<ref>Ulrich Boeyng: Gigantische Hallen für die „Riesen der Lüfte“ (Teil I). Frühe Zeugnisse der Luftschifffahrt in Baden-Württemberg In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, Bd. 43 Nr. 1 2014, S. 16–21 (online, PDF 275 KB)</ref>
1914 an der Gemarkungsgrenze zu Weiterstadt errichtet und im Herbst 1920 abgetragen.<ref>Die Luftschiffhalle in Weiterstadt mit mehreren Aufnahmen.</ref>
1921 in Dywity (dt.Diwitten) bei Olsztyn (dt. Allenstein) demontiert und 1923 Tragwerk teilweise als Fabrikhalle höhenreduziert wiederverwendet. Erhalten 2010 als Parkhaus Landwehrstraße 52, Darmstadt. (49° 52′ 40,5″ N, 8° 38′ 29,4″ O49.8779027777788.6415111111111
Dessau, ca. 1910, hölzerne Ballonhalle, 20/20 i.L./18 i.L., errichtet durch Ballonhallenbau (Arthur Müller) G.m.b.H., Charlottenburg für die Deutsche Continental-Gas-Gesellschaft.
1. aerodynamisch geformte Halle, eingeweiht am 26. Oktober 1913, 191/57/38, Auftragnehmer Zeppelin-Hallenbau GmbH (Berlin), Konstrukteur Zivilingenieur Ernst Meier, errichtet durch die Steffens & Nölle AG, 1921 demontiert.<ref>Roland Fuhrmann: Dresdens Tor zum Himmel, Thelem Universitätsverlag, Dresden, 2019, 536 Seiten, ISBN 978-3-95908-482-6</ref> Baukosten 0,5 Mio. Goldmark.
2. Halle 1915–1921, 184/35/28, ca. je ein Drittel der Halle in Wilthen, Bautzen-Kleinwelka und Kirschau wiedererrichtet → siehe: „Wilthen“, „Bautzen“ und „Kirschau“ in diesem Abschnitt.
Exerzierplatz Golzheimer Heide im Stadtteil Stockum, Holzhalle, 148/25 i.L./25 i.L. 1909/1910, durch Fa. Stephansdach GmbH, Düsseldorf errichtet.<ref>Ansbert Vorreiter (Hrsg.): Jahrbuch über die Fortschritte auf allen Gebieten der Luftschiffahrt. J.F. Lehmanns Verlag, München 1911, S.251–254.</ref><ref name="JdL1912S258">Ansbert Vorreiter (Hrsg.): Jahrbuch der Luftfahrt. J.F. Lehmanns Verlag, München 1912, S.258 u. 270/271.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bild der Luftschiffhalle Golzheimer Heide (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive)</ref>
Luftschiffhafen am Rebstock mit Halle der DELAG, 1911, durch die Gutehoffnungshütte (Oberhausen-Sterkrade), 150/25 i.L./25 i.L., Rauminhalt 93.750 m³, Bodenfläche 3750 m².<ref name="DLV1913">F. Rasch (Hrsg.): Jahrbuch des Deutschen Luftfahrer-Verbandes 1913. Berlin 1913, DNB012953865, 10. Luftschiffhallen., S.142.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bild der Luftschiffhalle am Flugplatz Rebstock (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>
Rhein-Main Flughafen, 1936/38, zwei Hallen, beide 1940 gesprengt<ref>Roland Fuhrmann: Dresdens Tor zum Himmel, Thelem Universitätsverlag, Dresden, 2019, S. 419–425, ISBN 978-3-95908-482-6</ref>
Bauhalle, 1915 durch Fa. Zeppelin-Hallenbau Berlin, Abriss 1928
Fahrhalle, 1931 Gutehoffnungshütte – Abteilung Brückenbau (Oberhausen-Sterkrade), Kopfbauten von Fa. Seibert (Saarbrücken), 1943 verlegt auf Werftgelände als Halle 3 (s. Friedrichshafen-Riedlepark)<ref>Roland Fuhrmann: Dresdens Tor zum Himmel, Thelem Universitätsverlag, Dresden, 2019, S. 411, ISBN 978-3-95908-482-6</ref>
Zelthalle auf Holzkonstruktion, 1909, Textilgesellschaft L. Stromeyer & Co. Konstanz, Abbruch 1912<ref>Bild bei earlyaeroplanes.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />zep imag0224.jpg (Memento vom 17. Juli 2014 im Internet Archive)</ref>
Doppelhalle in Eisenkonstruktion, 1909, durch Fa. Flender AG (Düsseldorf-Benrath), Abriss 1929
Bauhalle 1, 1915, durch Fa. Zeppelin-Hallenbau GmbH, Berlin, Abriss 1929
Bauhalle 2, 1916, durch Fa. Zeppelin-Hallenbau GmbH, Berlin, 1937 Reduzierung der Hallenhöhe, Kriegsschäden, 220 m Länge nach dem Krieg durch Franzosen instand gesetzt als Wartungshalle „Panzerhalle“, Abriss nach 1984.
Bauhalle 1 (Ersatz für Halle von 1915 s. o.), 1930 Gutehoffnungshütte – Abteilung Brückenbau (Oberhausen-Sterkrade), Gebäudeköpfe Fa. Seibert (Saarbrücken), schwerste Kriegsschäden, Gerüst nach dem Krieg abgebrochen.<ref>Roland Fuhrmann: Dresdens Tor zum Himmel, Thelem Universitätsverlag, Dresden, 2019, S. 402–411, ISBN 978-3-95908-482-6</ref>
Halle 3 (keine Luftschiffnutzung) 1943 in Friedrichshafen-Löwental (s. o.) abgebaut und verändert, teilweise niedriger im Werk wiedererrichtet, Kriegsschäden, Instandsetzung, Abriss 1977 oder 1978.
Gotha, 1910, durch Fa. Stephansdach (Baugleich mit der Düsseldorfer ohne Erweiterungen), Halle der Luftschiffhafen Gotha e. V., 152/26 i.L./25 i.L., Rauminhalt 160.000 m³, Bodenfläche 3950 m². Der freie Platz vor der Halle besteht aus gewalzter Wiese.<ref name="DLV1913" />
Güstrow Ortsteil Suckow, mutmaßlich Teil einer hölzernen Luftschiffhalle, möglicherweise aus dem Berliner Raum, seit etwa 1926 als Scheune genutzt<ref>Artikel Luftschiffhalle Güstrow-Suckow – die große Unbekannte in: Industrie-Kultur, Magazin für Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte abgerufen am 6. Februar 2017</ref>. Es werden nur vage Quellen benannt. Seriöse Hinweise oder Nachweise, dass es sich um Teile einer Luftschiffhalle handelt existieren nicht.
Holzhalle für Parseval-Luftschiff, 85/35/27,5 in Ost-West-Richtung, im Mai 1911 für die Firma Hansa-Luftverkehr durch die Kieler Baufirma Joh. Burchard Wwe. errichtet, Abriss November 1911<ref>Hansa-Luftverkehr:Bau der Luftschiffhalle. In: hansa-luftverkehr.blogspot.de. 6. Oktober 2012, abgerufen am 21. Mai 2015.</ref><ref>Bilder der Holzhalle Schmuckshöhe: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />earlyaeroplanes.com (Memento vom 17. Juli 2014 im Internet Archive)<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />earlyaeroplanes.com (Memento vom 29. Mai 2012 im Internet Archive)</ref>
Doppelhalle in Eisenkonstruktion – nach den Plänen von Hermann Distel und August Grubitz<ref>Tabea Bienasch: HÄUSER, DIE GESCHICHTEN ERZÄHLEN › Groß Borstel. In: Groß Borstel. 8. Mai 2021, abgerufen am 27. Februar 2023.</ref>, 166/51/32, 160/45 i.L./26 i.L., Rauminhalt 192.000 m³, Bodenfläche 8000 m²<ref name="DLV1913" />, Längsachse WSW/ONO, an den Stirnseiten jeweils zweiteilige Schiebetore, jeder Flügel ca. 26 m hoch und ca. 25 m breit, 100 t, 1911–1912 für die Hamburger Luftschiffhallen GmbH (HLG) durch die Hamburger Firma H.C.E. Eggers & Co. errichtet, Architekten H. Distel & A. Grubitz, Hamburg.<ref>Ansbert Vorreiter (Hrsg.): Jahrbuch der Luftfahrt. J.F. Lehmanns Verlag, München 1912, S.249–252.</ref><ref>Architekten- und Ingenieur-Verein zu Hamburg (Hrsg.): Hamburg und seine Bauten unter Berücksichtigung der Nachbarstädte Altona und Wandsbek 1914. Erster Band. Selbstverlag des Vereins, Hamburg 1914, S.624–625.</ref> Größe des freien Geländes 550 m × 700 m, Rasenfläche.<ref name="DLV1913" /> Zerstört durch Brand am 16. September 1916 beim Gasnachfüllen an LZ31/L6, wieder aufgebaut und an Hansa-Brandenburg für Flugzeug-Produktion vermietet, am 21. Oktober 1921 auf alliierte Anweisung (Versailler Vertrag) gesprengt.<ref>Werner Treibel: Geschichte der deutschen Verkehrsflughäfen. Eine Dokumentation von 1909 bis 1989. Bernard & Graefe, Bonn 1992, ISBN 3-7637-6101-2, S.214.</ref> (vgl. auch Artikel Flughafen Hamburg)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bild der Luftschiffhalle in Hamburg-Fuhlsbüttel (Memento vom 17. Juli 2014 im Internet Archive)</ref>
Kiel, 1910, 85/30/25 (25 m lichte Weite in 20 m Traufhöhe), Luftschiffhalle in Holzfachwerk-Konstruktion, errichtet von der Kieler Baufirma Johannes Buchard Wwe. für den Verein für Motorluftschiffahrt in der Nordmark e. V. auf dem Städtischen Sport- und Spielplatz, Kiel (heute Nordmarksportfeld im Stadtteil Ravensberg) für Zeppelin- und Parseval-Luftschiffe, zunächst Luftschiff „Suchard“<ref>Ansbert Vorreiter (Hrsg.): Jahrbuch der Luftfahrt. J.F. Lehmanns Verlag, München 1912, Tabelle XV. Zusammenstellung der Luftschiffhallen in Deutschland.</ref>, Baugenehmigung 22. Februar 1910, Richtfest 16. Juli 1910, Einweihung und Taufe auf Nordmarkhalle am 24. September 1910, Gesamtkosten 80.000 Mark, im Frühjahr 1912 Verlängerung der Halle auf 170 m, 170/30/25,50, Rauminhalt 68.000 m³, Bodenfläche 2975 m². Auf der kaiserlichen Werft befindet sich eine Anlage zur Erzeugung von Wasserstoff.<ref name="DLV1913" /> Abriss der Halle von März bis September 1917 jeweils durch Joh. Burchard Wwe.<ref>Klaus Griese: Luftfahrtgeschichte der Stadt Kiel. 90 Jahre Luftsport, Luftverkehr, Marinefliegerei. Selbstverlag, Kiel 2000, Kap. „4.2 Die Luftschiffhalle Nordmark“, S.47–51.</ref><ref>Bild bei earlyaeroplanes.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />1912 1914 Suchard II Kiel jpl.jpg (Memento vom 26. Mai 2012 im Internet Archive)</ref>
Kiel-Kronshagen, um 1910, Luftschiffhalle für die Gebrüder Bruno und Franz Steffen zum Bau des Prall-Luftschiffes „Kiel 1“ (auch Kilia 1), Standort auf dem Luftschiffstartplatz westlich der Dorfstraße, nördlich Heischberg, östlich der Bredowstraße und südlich Ottendorfer Weg/Herrenwiese in Kronshagen. Abriss um 1911.<ref>Klaus Griese: Luftfahrtgeschichte der Stadt Kiel. 90 Jahre Luftsport, Luftverkehr, Marinefliegerei. Selbstverlag, Kiel 2000, Kap. „3 Franz und Bruno Steffen, zwei Luftfahrtpioniere aus Kronshagen“, S.13–20a.</ref>
Kirschau 1921/22 wurden weniger als 70 m der 2. Halle aus Dresden-Kaditz nach Kirschau transportiert und dort wahrscheinlich mit reduzierter Höhe als Lager der Textilfabrik Friese wiederverwendet. Die Halle ist am 13. Juni 1928 abgebrannt.
Leichlingen-Balken, 1909, 80/??/27, für das Luftschiff „Erbslöh“, 1921 abgerissen
Leipzig (Luftschiffhafen und Flugplatz Mockau), Einweihung 22. Juni 1913 (als angeblich größte Luftschiffhalle der Welt), durch Fa. Seibert (Saarbrücken), 193/60/25 (32 m Firsthöhe), für zwei Zeppeline (als Ausnahme drei), Einsturz am 8. Februar 1917 infolge zu hoher Schneelast<ref>Peter Kühne; Karsten Stölzel: Sachsenflug und Messecharter. Aus der Geschichte der Leipziger Luftfahrt und des sächsischen Flugzeugbaus. Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1999, S. 15 f., ISBN 3-928833-41-3</ref>
Sandhofen, 1913, Halle der Firma Heinrich Lanz in Rheinau bei Mannheim, 137/28 i.L./2 i.L., Rauminhalt 83.800 m³, Bodenfläche 5162 m², Funkstation.<ref name="DLV1913" />
Wilthen 1921/22 wurden ca. 70 m der 2. Halle aus Dresden-Kaditz nach Wilthen transportiert und dort mit reduzierter Höhe als Lager einer Weinbrennerei wiederverwendet (2018 erhalten). Heute nutzt sie die Santa Barbara GmbH, eine Tochtergesellschaft der Spirituosenhersteller Hardenberg-Wilthen und Semper idem Underberg (51° 5′ 59,7″ N, 14° 24′ 9,6″ O51.09991944444414.402666666667
Hertha/Nobel, 1914, Abbruch 1921, Doppeldrehhalle errichtet durch Siemens-Schuckert, Berlin<ref>Hein Carstens: Schiffe am Himmel. Nordholz Geschichte eines Luftschiffhafens. S.26.</ref>
Astra, 1918 verlegt aus Issy-les-Moulineaux bei Paris, 1953 Rückbau Höhe von 31 m auf 14,25 m, erhalten 2007, im Verfall, (Welt-Icon45.938805555556-0.99575
Sartrouville bei Paris, 1906, Länge 60 m<ref>Bild bei <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 19. Mai 2012 im Internet Archive)</ref> Datei:Piketty.jpgHangar Picketty, Rochefort (Charente-Maritime), Frankreich 2007
Toul vor 1904<ref>Bild: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />earlyaeroplanes.com (Memento vom 17. Juli 2014 im Internet Archive)</ref> siehe auch Dommartin-les-Toul
Mullion: Betonbodenplatten und Fundamentblöcke der Windleitwände waren 2010 noch teilweise erhalten.(50° 2′ 44″ N, 5° 12′ 16″ W50.045563888889-5.2044333333333
Tsuchiura, Marinefliegerbasis Kasumigaura, 240/65/39 Doppelhalle „Bär“ in Deutschland (Niedergörsdorf-Jüterbog) nach dem Ersten Weltkrieg demontiert und 1923 in Japan wieder aufgebaut. Abriss 1943.
Lettland
Vaiņode (dt. Wainoden) Luftschiffhafen Wainoden, 1917, zwei Hallen, Stahlteile in den 1920er Jahren für die Hallen des Zentralmarkts in Riga wiederverwendet<ref>Eduard Möckel: Die neue Zentralmarkthalle der Stadt Riga (Letland) Stahlbau Heft 24, 1931 S. 287.</ref>
Libyen
Bengasi, 1912, Zelthalle von Arthur Müller, Berlin-Charlottenburg
In Karatschi, das damals noch zu Indien gehörte, wurde ein Luftschiffhafen für das englische Luftschiff R101 errichtet. Auf dem Gelände befindet sich heute der Internationale Flughafen von Karatschi. 1927 begann der Bau eines Ankermasts, Wasserstoffwerks und der Luftschiffhalle. Der Mast war dem in Cardington/England sehr ähnlich, er war nach der gleichen Methode konstruiert und hatte die gleiche Höhe. Die Halle war größer als die in Cardington und einfacher konstruiert. Länge: 259 m, Breite 55 m, Höhe 52 m. Die Halle war bereits für das nicht mehr gebaute Luftschiff R102 ausgelegt, das 245 m lang werden sollte. Die Halle und der Mast bleiben auch nach der Unabhängigkeit Pakistans erhalten. Die Halle wurde später abgebaut, um die Teile für andere Stahlkonstruktionen, wie z. B. Brücken und kleiner Gebäude entlang der indischen Eisenbahn zu nutzen.<ref>Indien auf Airship Heritage Trusts (englisch)</ref>
Legnica (dt. Liegnitz), 1913, Militärluftschiffhalle, 170/36/28 (identisch mit Halle in Posen), Abbruch 1921<ref>Roland Fuhrmann Dresdens Tor zum Himmel, Thelem Universitätsverlag, Dresden, 2019, S. 220–233, ISBN 978-3-95908-482-6</ref><ref name="DORCY219"></ref><ref>Polnischsprachige Website mit einigen Abbildungen</ref>
Piła (dt. Schneidemühl), 1914, Militärluftschiffhalle, Länge 150 m<ref name="DORCY219" />
Poznań (dt. Posen), 1913, Militärluftschiffhalle, 170/36/28 (identisch mit Halle in Legnica/Liegnitz), Abbruch 1946<ref>Roland Fuhrmann Dresdens Tor zum Himmel, Thelem Universitätsverlag, Dresden, 2019, S. 220–237, ISBN 978-3-95908-482-6</ref><ref name="DORCY219"></ref>
Dudeștii Noi (dt. Neubeschenowa) nahe Timișoara (dt. Temeswar), 1915<ref>Karin Müller-Franzen (Hrsg.): Chronik Neubeschenowa. Ein Banater Dorf im Wandel der Zeit. Paralleltitel: Neubeschenowa, Erinnerungen an eine Heimat. Selbstverlag, Puchheim 2006, ISBN 3-00-019598-X.</ref>
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}})<ref>Abbildungen sind noch in Google Earth über „Panoramio“ verfügbar.</ref>
Kaliningrad (dt. Königsberg-Klein Amalienau), Militärluftschiffhafen (Kaserne der Luftschiffer) westlich von Hardershof bei Königsberg, Stadtkreis Königsberg, Regierungsbezirk Königsberg, Provinz Ostpreußen (heute Teil des Zentralrajon Kaliningrad Im Nordwesten der Stadt, (54° 44′ 18″ N, 20° 27′ 38″ O54.73833333333320.460555555556
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170/42 i.L./38, 1911, Doppelhalle in Eisenkonstruktion für Zeppelin, Groß, Längsachse in Nordost-Südwest-Richtung, auf der Nordostseite zwei aufklappbare Tore von je 25 m Breite und 36 m Höhe, errichtet durch die Betonbaufirma Rautenberg & Co., Wilmersdorf-Berlin und B. Seibert Stahlbau, Saarbrücken für die deutsche Heeresverwaltung, nebst Wasserstofffabrik nach System Rinckert & Wolter mit einer Leistung von 100 m³/h. Abriss der Halle am ?<ref>Ansbert Vorreiter (Hrsg.): Jahrbuch der Luftfahrt. J.F. Lehmanns Verlag, München 1912, S.252–254 u. 270/271.</ref>
Holzhalle für Militärluftschiff, Länge 50 m, 1909, errichtet durch Ballonhallenbau-(Arthur Müller) Gesellschaft m. b. H., Charlottenburg, für die russische Heeresverwaltung.<ref name="JdL1912S279">Ansbert Vorreiter (Hrsg.): Jahrbuch der Luftfahrt. J.F. Lehmanns Verlag, München 1912, S.279.</ref>
Holzhalle für Parseval-Luftschiff, Länge 80 m, 1911, errichtet durch Ballonhallenbau-(Arthur Müller) Gesellschaft m. b. H., Charlottenburg, für die russische Heeresverwaltung.<ref name="JdL1912S279" />
Halle in Eisenkonstruktion für Militär-Luftschiff, Länge 80 m, 1911, errichtet durch die Putilow-Werke, Sankt Petersburg, für die russische Heeresverwaltung.<ref name="JdL1912S279" />
1910, Halle der Firma Astra für das Luftschiff Ville de Lucerne im Luzerner Ortsteil Tribschenmoos, Länge 90 m<ref name="DORCY227" />
Slowakei
Komarno, das österreichisch-ungarische Komorn wurde ins ungarische Komárom und das slowakische Komarno geteilt. Es ist nicht klar, in welchem Teil sich die Halle befand.
Budapest (dt. Ofenpest), Militärluftschiffhalle der österreichisch-ungarischen Heeresverwaltung, 70/20/18, 1911 errichtet.<ref name="DORCY215" /><ref name="JdL1912S279" />
Komarom, das österreichisch-ungarische Komorn wurde ins ungarische Komarom und das slowakische Komarno geteilt. Es ist nicht klar, in welchem Teil sich die Halle befand.
No. 2, 187/66/36, 1942, erhalten 1996<ref name="NHLS_No2-3">Hangar No. 2 und 3 bei der Navy Lakehurst Historical Society: https://www.nlhs.com/hangars-no-2--3.html abgerufen am 6. Februar 2017</ref>
No. 4, 77/46/30, 1932, erhalten 1996<ref name="NHLS_No4">Hangar No. 4 bei der Navy Lakehurst Historical Society: https://www.nlhs.com/hangar-no-4.html abgerufen am 6. Februar 2017</ref>
No. 5, 331/91/56, 1943, erhalten 1996<ref name="NHLS_No5-6">Hangar No. 5 und 6 bei der Navy Lakehurst Historical Society: https://www.nlhs.com/hangars-no-5--6.html abgerufen am 6. Februar 2017</ref>
Richmond südl. Miami, Florida, drei Hallen, je 331/91/56, 1943–1945
Rockway Beach, Long Island, New York, 76/30/23, 1917–1921
San Antonio Brooks Field, Texas, 137/38/35, 1921–1942
San Diego, California, 76/35/23, 1919–1970
South Weymouth südl. Boston, Massachusetts<ref>Roland Fuhrmann: Dresdens Tor zum Himmel, Thelem Universitätsverlag, Dresden, 2019, S. 386–397, ISBN 978-3-95908-482-6</ref><ref>History of the South Weymouth Naval Air Station: https://www.weymouth.ma.us/history/pages/naval-air-station-south-weymouth abgerufen am 6. Februar 2017</ref>
Datei:Halle Tustin.jpgHalle in Tustin Anaheim, Kalifornien, USA 1998. Die Halle ist typisch für die amerikanischen Holzhangars aus dem Zweiten Weltkrieg.
No. 1, 340/94/60, 1932,erhalten 2008<ref>Roland Fuhrmann: Dresdens Tor zum Himmel, Thelem Universitätsverlag, Dresden, 2019, S. 358–385, ISBN 978-3-95908-482-6</ref><ref>Bild <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DS630.1933.Macon.Moffett.jpg (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) bei earlyaeroplanes.com; abgerufen am 7. Februar 2017</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Foto dogbert.mse.cs.cmu.edu (Memento vom 28. Oktober 2011 im Internet Archive)</ref>
No. 2 und 3, je 331/91/56, 1943, erhalten 2008
Tacoma, Gray Field, Fort Lewis, Washington, 1937–1959
Tillamook westl. Portland, Oregon
Hangar „A“, 331/91/56, 1943–1992 abgebrannt
Hangar „B“, 331/91/56, 1943, erhalten als Air Museum 2006
Tustin, Santa Ana, Kalifornien, zwei Hallen, je 331/91/56, 1943, erhalten 2007, Hangar 1 im November 2023 weitgehend abgebrannt (33° 42′ 21,8″ N, 117° 49′ 28,7″ W33.706055555556-117.82463888889
Weeksville, Elizabeth City, North Carolina<ref>Roland Fuhrmann: Dresdens Tor zum Himmel, Thelem Universitätsverlag, Dresden, 2019, S. 386–397, ISBN 978-3-95908-482-6</ref> (36° 13′ 54″ N, 76° 8′ 5,4″ W36.231666666667-76.134833333333
No. 2, 331/91/56, 1943–1995. Die 180 t schweren Tore liefen auf Schienen, Stützpunkt der US-Marine Luftschiff-Squadron ZP-14, Bauwerft vieler bekannter Werbe-Blimps, am 3. August 1995 mit dem darin befindlichen Sentinel 1000 nach Wartungsarbeiten am Gebäude abgebrannt.
Verbliebene historische Luftschiffhallen in Europa
Vor 1945 errichtete Luftschiffhallen befinden sich in Europa noch an ihrem ursprünglichen Standort in: Cardington in Großbritannien, Chalais Meudon, Montebourg-Ecausseville, Rochefort in Frankreich und Augusta in Italien. Anders als z. B. die nach Riga verlegte Halle befinden sie sich noch am Originalstandort, z. T. aber in erheblich verändertem Zustand.
Manfred Bauer: Luftschiffhallen in Friedrichshafen. 2. erweiterte Auflage. Friedrichshafen 2001, ISBN 3-86136-069-1.
Kim Braun: Die Luftschiffhäfen Niedersachsens. In: Lioba Meyer et al. (Red.): Der Traum vom Fliegen. Johann Schütte, ein Pionier der Luftschifffahrt. Isensee, Oldenburg 2000, ISBN 3-89598-693-3.
Bock, J.K./Knauer, B.: Leichter als Luft: Transport- und Trägersysteme. Verlag Frankenschwelle, Hildburghausen 2003, ISBN 3-86180-139-6.
Hein Carstens: Schiffe am Himmel. Nordholz. Geschichte eines Luftschiffhafens. 2. veränderte Auflage. Bremerhaven 1997, ISBN 3-931771-18-0.
Christopher Dean: Housing the Airship. London 1989, ISBN 1-870890-11-6.
Roland Fuhrmann: Dresdens Tor zum Himmel – Die erste aerodynamisch geformte Luftschiffhalle und ihr Einfluss auf die Baugeschichte. Thelem Universitätsverlag, Dresden 2019, ISBN 978-3-95908-482-6 (536 Seiten, 770 Abb.).
Maryse Lassalle: Bases pour dirigeables. Histoire et actualité. Aix-en-Provence 2005, ISBN 2-85399-606-9.
John Provan: Luftschiffhafen Rhein-Main. Kelkheim 1986.
John Provan: The German Airship Sheds. Kelkheim 1988, ISBN 0-945794-06-1.
John Provan: Die französischen Luftschiffhallen. Kelkheim 1989, ISBN 0-945794-05-3.
James R. Shock: American Airship Bases and Facilities. Atlantis, New Smyrna Beach 1996, ISBN 0-9649480-3-6.
Richard Sonntag: Über die Entwicklung und den heutigen Stand des Deutschen Luftschiffhallenbaues. W. Ernst & Sohn, Berlin 1913 (178 Seiten, 146 Abbildungen, eine Tafel).
Fritz Strahlmann (Hrsg.): Zwei deutsche Luftschiffhäfen des Weltkrieges. Ahlhorn und Wildeshausen. Oldenburg 1926.
Michael Wulf: Luftschiffhallen. Dissertation, Technische Universität Carola-Wilhelmina Braunschweig 1997.