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Wilhelm Lefeldt

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Wilhelm Ludwig Christian Lefeldt (* 19./29. Mai 1836 in Schöningen<ref name=":0">Germany, Lutheran Baptisms, Marriages, and Burials, 1500-1971. In: ancestry.com. 8. Dezember 1865, abgerufen am 1. April 2026 (Eheregister).</ref>; † 21./23. Mai 1913<ref>29. Mai 1836 - 21. Mai 1913 nach Männer um Martiny (1936) und Wissenschaftliche Berichte des XI. Milchwirtschaftlichen Weltkongresses, Band 4 (1937), 19. Mai 1836 - 23. Mai 1913 gemäß Zentrifugal Separatoren (1959)</ref>) war Ingenieur, Erfinder und Maschinenbauer.

Lehfeldts Vater war Friedrich Gustav Lehfeldt, Pastor in Buddenstedt bei Schöningen.

Er erfand und baute 1876 in Schöningen die Milch-Trommelzentrifuge, die heute auch als Milchzentrifuge, Milchseparator oder Milchschleuder bekannt ist. Diese Maschine trennte automatisch den Rahm von der Magermilch und hat damit die Milchverarbeitung revolutioniert. Es war die erste praktisch brauchbare Zentrifuge überhaupt und führte zu einer wesentlichen Verkürzung der Fertigungszeiten für Butter, einer Erhöhung der Butterausbeute und ermöglichte damit die industrielle Herstellung. Davor brauchte man zur Herstellung etwa zehn Tage vom Melken bis zur fertigen Butter und es war sehr mühsam und ineffektiv, außerdem konnten Milch und der Rahm während der langen Standzeiten leicht schlecht werden. Die Milchzentrifuge der Schöninger Molkereimaschinenfabrik Lefeldt und Lentsch wurde in der Industrie (z. B. zur Rübenzuckerherstellung) und in der Forschung verwendet.

Das Funktionsprinzip wurde später von Gustav de Laval aufgenommen und technisch weiterentwickelt.

Am 8. Dezember 1865 heiratete Lefeldt in Berlin eine Frau mit dem zweiten Vornamen Wilhelmine und dem Nachnamen Neumann.<ref name=":0" />

Häufig wird weltweit der Name „Lefeldt“ fälschlicherweise auch ohne „t“ oder „d“ geschrieben.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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