Zum Inhalt springen

Barbara Blida

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 31. Januar 2026 um 20:28 Uhr durch imported>CommonsDelinker (BarbaraBlida.jpg entfernt, auf Commons von Túrelio gelöscht. Grund: Copyright violation: Fake template. False information about the date the photo was taken. There's not even information about th).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Barbara Maria Blida,<ref>Rejestr korzyści – Barbara Maria Blida. In: sejm.gov.pl. Abgerufen am 26. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> geborene Szwajnoch, (* 3. Dezember 1949 in Siemianowice Śląskie; † 25. April 2007 ebenda) war eine polnische Politikerin.

Leben und Beruf

Blida studierte an der Schlesischen Technischen Universität, wo sie 1976 ihren Abschluss im Bauingenieurwesen machte. Daneben arbeitete sie von 1968 bis 1977 als Fachkraft für Arbeitsschutz beim Chemie- und Mineraldünger-Produzenten „Zakłady Azotowe Chorzów“. Anschließend arbeitete sie bis 1993 als Chefingenieurin beim Bauunternehmen „Fabud“ aus ihrer Heimatstadt. 2001 übernahm sie den Vorstandsvorsitz der Bauunternehmung „J.W. Construction Holding“. Seit 2003 schrieb sie zudem für die Tageszeitung Dziennik Zachodni Kolumnen.

Datei:Siemianowice Barbara Blida grave 2021.jpg
Grab von Blida auf dem Friedhof in Siemianowice Śląskie.

Gegen sie wurde im Zusammenhang mit illegalen Zahlungen an Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes ermittelt. Während der Festnahme durch Beamte des Inlandsgeheimdienstes ABW beging sie im Badezimmer ihres Hauses mit der Waffe ihres Mannes Suizid. Die Umstände ihres Todes gelten aber zum Teil als unklar. Der Sejm bildete daher eine Kommission zur Untersuchung der Todesumstände.<ref>Komisje śledcze. Website des Sejm, 11. Januar 2008, abgerufen am 1. Dezember 2021 (polnisch).</ref> Verteidiger des Ehemannes von Barbara Blida war Leszek Piotrowski, ein bekannter Rechtsanwalt und ehemaliger Staatssekretär im Justizministerium. Über den Fall wurde die Dokufiktion „Wszystkie ręce umyte. Sprawa Barbary Blidy“ (deutsch: „Alle Hände gewaschen. Der Fall Barbara Blida“) von Sylwester Latkowski und Piotr Pytlakowski mit Adrianna Biedrzyńska in der Titelrolle veröffentlicht.<ref>Eintrag auf filmpolski.pl, abgerufen am 20. August 2024.</ref>

Politik

Seit 1969 war sie Mitglied der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei (PVAP/PZPR), der sie bis zu deren Auflösung am 27. Januar 1990 angehörte. Anschließend war sie Mitglied der Nachfolgepartei SdRP. Zwischen 1999 und 2004 vertrat sie dann dort die Partei SLD, in der die SdRP aufgegangen war.

Bei den halbfreien Wahlen zum Vertragssejm 1989 wurde sie auf einem der für die PZPR und ihre Blockparteien reservierten Plätze in den Sejm gewählt.<ref>Monitor Polski 1989, Nr. 21, S. 342.</ref> Auch bei den vollständig freien Wahlen 1991,<ref>Monitor Polski, 1991, Nr. 41, S. 288.</ref> 1993,<ref>Monitor Polski, 1993, Nr. 50, S. 470.</ref> 1997<ref>Monitor Polski, 1997, Nr. 64, S. 620.</ref> und 2001<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 20. August 2024.</ref> wurde sie jeweils gewählt. 2004 trat sie aus der SLD-Fraktion aus und blieb bis zum Schluss der Wahlperiode fraktionslos.<ref>„Barbara Blida pogniewała się na SLD“ auf wiadomosci.wp.pl, abgerufen am 20. August 2024.</ref> Trotzdem kandidierte sie bei der Wahl zum Senat der Republik Polen für die SLD im Wahlkreis Katowice, unterlag jedoch mit 27,4 % der Stimmen.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 20. August 2024.</ref>

Zwischen 1993 und 1996 war sie unter den Ministerpräsidenten Waldemar Pawlak, Józef Oleksy und Włodzimierz Cimoszewicz Chefin des Bauministeriums. Nach einer Verwaltungsreform übernahm sie 1997 die Leitung des nationalen Amtes für Wohnungsbau und Stadtentwicklung.

Ehrungen

Fußnoten

<references />

Weblinks

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Hinweisbaustein