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Escravos (Fluss)

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Escravos
Datei:Escravos River to Sapele 1979.jpg
Daten
Lage NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria
Flusssystem Niger
Quelle Niger
Mündung Nigerdelta, Golf von Guinea (Atlantischer Ozean)Koordinaten: 5° 35′ 12″ N, 5° 11′ 5″ O
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Mündungshöhe m

Länge 56 km<ref name="EB">Encyclopædia Britannica</ref>
Datei:Niger Delta OSM.png
Das Nigerdelta mit dem Escravos (links mittig)

Das Nigerdelta mit dem Escravos (links mittig)

Der Escravos ist ein Fluss im Süden Nigerias. Der Escravos ist 56 Kilometer lang und einer von mehreren Abflüssen des Niger. Er mündet im westlichen Bereich des Nigerdeltas in den Golf von Guinea.

Beschreibung und Namensherkunft

Der Name kommt aus dem Portugiesischen und heißt so viel wie „Sklaven“; die Region war im 18. Jahrhundert einer der Hauptumschlagplätze für den Sklavenhandel zwischen Nigeria und den USA. Der Fluss schlängelt sich westwärts, wobei er Mangrovensümpfe durchläuft. Er mündet in der Bucht von Benin in den Golf von Guinea und somit in den Atlantischen Ozean. Es gibt entlang seines Verlaufes keine Häfen, der Escravos ist jedoch in einem System von miteinander verflochtenen Wasserwegen mit den Städten, Forcados, Warri und Benin verbunden. Seit der Fertigstellung des Escravos-Bar-Projekts im Jahr 1964 bietet der Escravos den einzigen Zugang für Seeschiffe zu den dortigen Häfen.<ref name="EB" />

Öl- und Gasförderung

Der Ölkonzern Chevron förderte im Jahr 2013 täglich durchschnittlich 233.000 Barrel Rohöl und 182 Millionen Kubikfuß Erdgas und 5000 Barrel Flüssiggas in Nigeria.<ref>Nigeria – Business Portfolio. auf chevron.com, abgerufen am 18. Februar 2015.</ref> Die Fördergebiete liegen im Bereich der Flussmündung des Escravos. Diese Rohstoffe werden Chevron-Terminal aus auf Very Large Crude Carriern (VLCC) verschifft.<ref>EscravosTerminal. auf bimco.org, abgerufen am 18. Februar 2015.</ref> Die großen Tanker können rund 950.000 Barrel an Ladung aufnehmen.<ref>Escravos (Nigeria). auf crudemarketing.chevron.com, abgerufen am 18. Februar 2015.</ref> Zudem kann an der Escravos-Bar, der Gezeitenstrom zur Energieerzeugung genutzt werden.<ref>uniben.edu: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tidal flow in the Escravos Bar, Warri, Nigeria (Memento vom 18. Februar 2015 im Internet Archive; PDF; 62 KB, englisch)</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />