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Louis Bullock

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Basketballspieler
Basketballspieler
Louis Bullock
Datei:Bullock2.JPG
Spielerinformationen
Voller Name Louis Herbert Bullock Jr.
Spitzname Sweet Lou
Geburtstag 20. Mai 1976
Geburtsort Washington D.C., USA
Größe 185 cm
Position Shooting Guard /
Point Guard
College Michigan
NBA Draft 1999, 42. Pick, Minnesota Timberwolves
Vereine als Aktiver
1999–2001 ItalienItalien Muller Verona
2001–2002 ItalienItalien Adecco Milano
2002–2004 SpanienSpanien Unicaja Málaga
2004–2010 SpanienSpanien Real Madrid
2010–2011 SpanienSpanien Cajasol Sevilla
000002012 SpanienSpanien Asefa Estudiantes
1Stand: 8. August 2010

Louis Herbert Bullock Jr. (auch Sweet Lou; * 20. Mai 1976 in Washington) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler. Bullock spielt seit 2002 in der spanischen Liga ACB und gewann mit Real Madrid zweimal die spanische Meisterschaft sowie 2007 den europäischen Vereinswettbewerb ULEB Cup. Zum Saisonende 2011/12 gab er ein Comeback bei Asefa Estudiantes aus Madrid und beendete anschließend seine Laufbahn.

Karriere

Louis Bullock begann seine Laufbahn an der University of Michigan. Dort brachte er es in vier Saisons in der Big Ten Conference der NCAA zu zahlreichen Rekorden, seine 339 Dreipunktetreffer und seine Freiwurfquote von 86,9 % wurden bis heute nicht eingestellt. Beim NBA Draft 1999 wurde er schließlich von den Minnesota Timberwolves (Nr. 42) verpflichtet. Obwohl er einen guten Namen in den Vereinigten Staaten hatte, entschloss er sich zu einem Wechsel nach Europa.

In der Lega Basket Serie A spielte er zunächst zwei Saisons für Muller Verona (1999–01) und danach eine weitere für Adecco Milano, bei denen er durchschnittlich 24,9 Punkte und 2,7 Assists pro Spiel erreichte.

2001 wechselte er in die spanische ACB zu CB Málaga, zwei Jahre später zu Real Madrid. Mit Letzteren gewann er 2004/05 die spanische Meisterschaft und wurde zudem zum MVP der Finalserie gewählt. In der Saison 2006/2007 gewann er erneut den Titel in der Liga ACB und den ULEB Cup. Aufgrund fehlender Erfolge in der Saison 2009/2010 wurde sein Vertrag im Sommer 2010 von Seiten des Vereins nicht verlängert. Damit endete sein Aufenthalt bei Real Madrid nach sechs Jahren.<ref>Louis Bullock auf eurobasket.com</ref> Im Anschluss unterschrieb er einen bis 2011 laufenden Vertrag bei Cajasol.<ref>Louis Bullock, un refuerzo de lujo para el Cajasol 2010-11. baloncestosevilla.com, 7. August 2010, abgerufen am 8. August 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pressemitteilung).</ref> Im April 2012 sollte er dem seit 1956 erstklassigen und vom Abstieg bedrohten Traditionsverein CB Estudiantes, madrilenischer Lokalrivale von Real, beim Klassenerhalt helfen. Nach Verletzungsproblemen kam der Vertrag zunächst nicht zustande; nachdem Bullock genesen war, entschloss sich der Verein drei Spieltage vor Saisonende doch noch zu einer Verpflichtung.<ref>Bullock, ahora sí, ficha por el Asefa Estudiantes. Liga ACB, 27. April 2012, abgerufen am 28. April 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pressemitteilung Asefa Estudiantes).</ref> Es reichte jedoch nicht mehr zum sportlichen Klassenerhalt, den Estudiantes erst durch den Rückzug anderer Mannschaften erreichte, und Bullock beendete anschließend seine aktive Karriere.

Erfolge

Individuelle Erfolge

Weblinks

Commons: Louis Bullock – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1991: Corny Thompson | 1992: Mike Smith | 1993: Arvydas Sabonis | 1994: Arvydas Sabonis | 1995: Mike Ansley | 1996: Xavi Fernández | 1997: Roberto Dueñas | 1998: Joan Creus | 1999: Derrick Alston | 2000: Alberto Angulo | 2001: Pau Gasol | 2002: Elmer Bennett | 2003: Šarūnas Jasikevičius | 2004: Dejan Bodiroga | 2005: Louis Bullock | 2006: Jorge Garbajosa | 2007: Felipe Reyes | 2008: Pete Mickeal | 2009: Juan Carlos Navarro | 2010: Tiago Splitter | 2011: Juan Carlos Navarro | 2012: Erazem Lorbek | 2013: Felipe Reyes | 2014: Juan Carlos Navarro | 2015: Sergio Llull | 2016: Sergio Llull | 2017: Bojan Dubljević | 2018: Rudy Fernández | 2019: Facundo Campazzo | 2020: Luca Vildoza | 2021: Nikola Mirotić | 2022: Walter Tavares Vorlage:Klappleiste/Ende