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Prostaglandin H2

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Strukturformel
Struktur von Prostaglandin H2
Allgemeines
Name Prostaglandin H2
Summenformel C20H32O5
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 445049
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 352,46 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 225​‐​302​‐​312​‐​332​‐​319
P: 210​‐​261​‐​280​‐​305+351+338​‐​370+378​‐​403+235<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Prostaglandin H2 (PGH2) ist ein Zwischenprodukt der Prostaglandin-Synthese in Wirbeltieren. Es wird durch die Cyclooxygenasen in zwei Schritten aus Arachidonsäure biosynthetisch gebildet. PGH2 stimuliert Entzündungsreaktionen und regelt die Sekretion von Magensaft. Die Acetylsalicylsäure erzielt ihre Wirkung, indem sie die Cyclooxygenasen hemmt. Dabei acetyliert Acetylsalicylsäure das Ser530 der Prostaglandin-H-Synthase und versperrt somit den Kanal, so dass die Arachidonsäure von der Membran nicht mehr ins aktive Zentrum des Enzyms kommen kann.

Prostaglandin H2 ist Ausgangssubstanz für weitere Hormone: Prostaglandin I2, Prostaglandin E2, Prostaglandin D2 und Prostaglandin F2 sowie Thromboxan A2.

Einzelnachweise

<references />