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James Donald

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James Donald (* 18. Mai 1917 in Aberdeen, Schottland; † 3. August 1993 in Wiltshire, England) war ein schottischer Schauspieler.

Leben und Karriere

Donald, der Sohn eines presbyterianischen Pfarrers, studierte Schauspiel in seiner Heimatstadt Aberdeen und danach in London.<ref name="NYT" /> Sein professionelles Bühnendebüt gab er im Oktober 1938 in London,<ref>James Robert MacGeorge Donald (1917-1993) – Find... Abgerufen am 26. Mai 2025.</ref> zum Durchbruch als Theaterschauspieler kam er 1943 durch seinen hochgelobten Auftritt in Noël Cowards Komödie Present Laughter.<ref name="NYT" /> Im Laufe seiner Karriere spielte Donald u. a. Stücken von William Shakespeare, George Bernhard Shaw und Jean Cocteau; das Theater machte einen wesentlichen Teil seines Schaffens aus.<ref>Obituary: James Donald. In: Independent. 15. August 1993, abgerufen am 26. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Parallel trat er bereits während des Zweiten Weltkriegs in kleineren Rollen in einigen Propaganda-Militärfilmen auf. Auch diente er im Weltkrieg selbst bei der British Army Intelligence.<ref name="NYT">Eric Pace: James Donald, Actor, dies at 76; Often Portrayed Military Officers. In: The New York Times. 16. August 1993, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 26. Mai 2025]).</ref>

In der Nachkriegszeit nahm auch Donalds Filmkarriere an Fahrt auf, und er spielte viele größere Nebenrollen und gelegentlich auch Hauptrollen. Er verkörperte oftmals seriöse, ernste und intelligente Figuren in verantwortungsvollen Positionen, so wurde er häufiger auf Ärzte oder Offiziere besetzt. Donalds wohl bekannteste Filmrolle war die des britischen Militärarztes Major Clipton in David Leans Kriegsepos Die Brücke am Kwai (1957), wobei er den berühmten Schlusssatz des Filmes („Madness! Madness!“) ausrief.<ref name="NYT" /> Nach Die Brücke am Kwai spielte Donald auch noch in zwei weiteren Filmen, die die Gefangenschaft von Soldaten während des Zweiten Weltkrieges zum Thema hatten: Gesprengte Ketten (1963) und Sie nannten ihn King (1965).

Zu seinen weiteren bekannteren Filmauftritten zählen seine Darstellung des Theo van Gogh in Vincente Minnellis Filmbiografie Vincent van Gogh – Ein Leben in Leidenschaft (1954) an der Seite von Kirk Douglas sowie die Hauptrolle in dem Science-Fiction-Thriller Das grüne Blut der Dämonen (1967). Donald spielte auch in einigen britischen und amerikanischen Fernsehserien und -filmen. Für seine Darstellung von Albert von Sachsen-Coburg und Gotha in einem amerikanischen Fernsehspiel über Queen Victoria wurde Donald 1962 mit einer Emmy-Nominierung bedacht.<ref>James Donald - Auszeichnungen. In: Internet Movie Database. Abgerufen am 26. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Insgesamt umfasst sein filmisches Schaffen rund 60 Produktionen bis zum Jahr 1979.

Als sich in den 1970er-Jahren seine lebenslange Asthma-Erkrankung verstärkte, musste er sich weitgehend aus dem Schauspielgeschäft zurückziehen. Er betätigte sich danach aber noch als Weinhändler.<ref>James Donald - Biografie. Abgerufen am 26. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Donald war mit seiner Frau Ann bis zu seinem Tod verheiratet und adoptierte ihren Sohn Garth. Der Schauspieler starb 1993 im Alter von 76 Jahren an Magenkrebs.<ref>Variety Staff: James Donald. In: Variety. 18. August 1993, abgerufen am 26. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Filmografie (Auswahl)

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Weblinks

Einzelnachweise

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