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Schmuckmuseum Pforzheim

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. März 2026 um 04:16 Uhr durch imported>Georg Hügler (Sammlungen: nicht zu verwechseln mit anderem 1921 geborenem Ernst Wagner).
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Das Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus ist ein Spezialmuseum zur Geschichte des Schmucks. Aufbauend auf im 19. Jahrhundert angelegten Sammlungen beherbergt es Tausende von historischen Schmuckstücken: Originale aus fünf Jahrtausenden, von Beispielen aus vor- und frühgeschichtlichen Kulturen bis zum Schmuck der Gegenwart.

Sammlungen

Schwerpunkte bilden Kleinodien aus der griechischen und etruskisch-römischen Antike, aus der Renaissance und dem Jugendstil. Von hohem Rang sind die umfangreiche Ringsammlung und die wohl einzigartige Kollektion zeitgenössischer Schmuckkunst. Auch ethnografischer Schmuck sowie eine Taschenuhrensammlung sind zu sehen. Darüber hinaus ist eine Abteilung des Museums der Geschichte der Stadt Pforzheim als Zentrum der deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie gewidmet. Unter Mitwirkung des Pforzheimer Sparkassendirektors Ernst Wagner (* 15. Mai 1921)<ref>Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1294.</ref> entstand eine International Society of Friends of the Schmuckmuseum Pforzheim (ISSP).

Wechselausstellungen

Es finden regelmäßig Sonderausstellungen zu historischen, ethnologischen und modernen Themen des Schmuckes und der Goldschmiedekunst statt.

Kontroversen

Im März 2023 reichte die polnische Regierung beim Museum ein Restitutionsgesuch ein, in dem sie die Rückgabe eines Renaissance-Rings verlangte, der König Sigismund I. dem Alten gehörte und in September 1939 von NS-Truppen aus dem Czartoryski-Museum in Krakau entwendet wurde. Im Oktober 2024 ersuchte Polen auch die deutsche Regierung um die Rückgabe des Rings. Im Jahr 2007 konnte die Kunsthistorikerin Ewa Letkiewicz von der Maria-Curie-Skłodowska-Universität den Ring bis zum Schmuckmuseum Pforzheim zurückverfolgen, das ihn 1963 aus der Sammlung von Heinz Battke erworben hatte.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Poland presses Germany to return King Sigismund I’s WWII-looted ring.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Letkiewicz, Ewa: Domniemany pierścień Zygmunta I. In: Biuletyn Historii Sztuki. Jahrgang 69, Heft 1–2, 2007, S. 109–114. Verfügbar unter: <https://doi.org/10.11588/diglit.35031#0114></ref>

Literatur

  • Heinz Battke: Ringe aus vier Jahrtausenden. Insel Verlag, Frankfurt a. M. 1963 (Insel-Bücherei 780)
  • Cornelie Holzach, Tilman Schempp; auf der Grundlage der Texte von Fritz Falk, mit einem Beitrag von Christoph Timm: Schmuckmuseum Pforzheim. Museumsführer. Arnoldsche Verlagsanstalt. Engl./Dt. Stuttgart 2006, ISBN 3-89790-238-9.

Weblinks

Commons: Schmuckmuseum Pforzheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Koordinaten: 48° 53′ 9,8″ N, 8° 41′ 51,2″ O

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