Zum Inhalt springen

Steinbecker Stollen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Februar 2020 um 20:23 Uhr durch imported>Aka (falsche Aufzählungszeichen entfernt (Wikipedia:Textbausteine/Schwesterprojekte), deutsch, Kleinkram).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Steinbecker Stollen 2010.jpg
Mundloch des Steinbecker Stollens
Datei:Steinbecker Stollen Mundloch.jpg
Ein Spezialgitter schützt den Eingang des Stollens

Der Steinbecker Stollen ist ein Stollen im Ibbenbürener Steinkohlenrevier. Er liegt im Recker Ortsteil Steinbeck im Buchholzer Forst am Rande der Ibbenbürener Bergplatte. Wegen seiner Lage im Buchholz wird er auch häufig Buchholzer Stollen genannt. Er diente der Grube Buchholz zur Wasserableitung.

Um den Betrieb der Grube Buchholz gewinnbringend zu gestalten, wurde am 28. September 1748 das Stollenprojekt des Steinbecker Stollens genehmigt. Dieser nahm seinen Anfang im Mertens- oder auch Martensthal am nördlichen Abhang des Gebirges. Er erreichte bei 200 Lachtern (418 m) im Jahre 1752 das Flöz Buchholz. Auf dem Stollen wurden zahlreiche Schächte und zwei Lichtlöcher abgeteuft. Bei den Vortriebsarbeiten stieß man immer wieder auf den alten Mann, ein Zeichen, dass bereits vor vielen Jahren dort ein umfangreicher Abbau trotz schwieriger Wasserverhältnisse stattgefunden hatte. Als der Rudolfschacht 1896 mit dem Püsselbürener Förderstollen und dem Dickenberger Tiefenstollen verbunden wurde, verlor der Steinbecker Stollen seine Funktion als Wasserlösungsstollen endgültig. Der als Ersatz des Steinbecker Stollens begonnene Bau des Bodelschwingh-Stollen wurde schon 1852 aufgegeben. Im Zweiten Weltkrieg diente der Stollen der Steinbecker Bevölkerung als Schutz vor den Kriegshandlungen in Steinbeck. 1987 wurde das Stollenmundloch von einem Verein wiederhergerichtet und kann besichtigt werden.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Literatur

  • Hubert Rickelmann, Hans Röhrs: Der Ibbenbürener Steinkohlenbergbau. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. 2., überarbeitete Auflage. Schöningh, Paderborn, München, Wien und Zürich 1987, 350 S., ISBN 3-506-77224-4.

Weblinks

Commons: Steinbecker Stollen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 52° 20′ 5″ N, 7° 42′ 16″ O

 {{#coordinates:52,334722222222|7,7044444444444|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-NW
   |type=landmark
  }}