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Jambia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Jambia
Datei:Hermitage room 65 - Eastern Weapons 69.jpg
Angaben
Waffenart: Dolch
Bezeichnungen: Jambiya
Verwendung: Waffe, Statuswaffe
Ursprungsregion/
Urheber:
Jemen, Ethnien aus Yemen
Verbreitung: Arabien
Gesamtlänge: etwa 37 cm bis etwa 84 cm
Klingenlänge: etwa 19 cm bis etwa 61 cm
Klingenbreite: etwa 8 cm
Griffstück: Holz, Horn, Metall, Elfenbein
Listen zum Thema

Der Jambia, auch Jambiya, (arabisch جمبية {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / جنبية / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Swahili jambia) ist ein Krummdolch, der auf der Arabischen Halbinsel und an der ostafrikanischen Küste von arabischen Männern als kulturelles Symbol und Schmuckgegenstand am Gürtel getragen wird. Im Jemen gehört der Jambia noch heute zur traditionellen Bekleidung des Mannes. Er entspricht in seiner Bedeutung dem Handschar von Oman.

Datei:Jambiya.jpg
Jambia

Beschreibung

Datei:Man wearing jambiya.jpg
Jemenite mit Jambia bei Manacha

Die Klinge ist breit, zweischneidig und schwer. Sie wird vom Heft zum Ort schmaler und ist am Ortbereich leicht gebogen. Sie hat meist einen starken Mittelgrat. Manche Versionen, die aus bestimmten Herstellungsgebieten kommen, haben keinen Mittelgrat, sondern eine flache Klinge.

Unterschieden werden zwei Grundtypen von Krummdolchen: der indische und der arabische.<ref>Albert G. van Zonneveld: Traditional weapons of the Indonesian archipelago. 2001, S. 57.</ref> Eine Besonderheit bei den Jambias ist der Schliff der Klinge. In der Vergrößerung kann man feststellen, dass die Schneide umlaufend mit einer Sägezahnung versehen ist. Das Heft besteht aus Holz, Horn, Elfenbein oder Metall und Metallgeflecht und hat kein Parier. Das Heft und der Knauf sind meist aus einem Stück gearbeitet und mit großen Nieten ausgestattet, die zur Verzierung dienen. Der Griff, der häufig mit Münzen verziert ist, besteht bei wertvollen Ausführungen aus dem Horn der Giraffe oder gar des Nashorns. Die Kostbarkeit der Ausführung dient den Trägern als Statussymbol. Ein Jambia ist dennoch gleichzeitig ein effizientes Kampfmesser geblieben. Den Jambia gibt es in verschiedenen Versionen, unterschieden nach Länge, Breite, Dekoration und Klingenform. Seine Tradition geht zurück auf die vorislamische Zeit. Ein anderes Messer aus dieser Region ist das Shafra.<ref> David Friedman, Elizabeth Cook: Notes on Islamic Clothing. (eingesehen am 12. Juni 2009).</ref>

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Albert G. van Zonneveld: Traditional weapons of the Indonesian archipelago. C. Zwartenkot Art Books, Leiden 2001, ISBN 90-5450-004-2, S. 57
  • Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/0486422291 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
  • Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/0486407268 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.

Weblinks

Commons: Jambia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien