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18th Street Gang

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Datei:18th Street gang graffiti.jpg
Graffiti der 18th Street Gang

Die 18th Street Gang, auch Eighteen street, XV3 Gang, Mara18 oder BEST (big Eighteen street) genannt, ist eine Latino-Gang, die in weiten Teilen Amerikas agiert. Ihre Mitgliederzahl wird allein in Los Angeles auf 8.000 bis 20.000<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.streetgangs.comIt is estimated that there are close to 20,000 members in Los Angeles County/Some estimates of the 18th are as low as 8,000 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2023. Suche im Internet Archive )</ref> geschätzt.

Geschichte

Die 18th Street Gang entwickelte sich in den 1960er-Jahren im Polizeibezirk Rampart von Los Angeles, in der „18. Straße“.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gang Crime in Hollywood cut in half in first four months of 2004 (Memento vom 22. Mai 2005 im Internet Archive)</ref> In dieser Straße agierte schon die Clanton Street Gang, die weite Teile des Polizeibezirks kontrollierte. Da immer mehr Latinos in die USA kamen, wuchs die Zahl der dort vorhandenen Latinogangs. Junge Latinos wollten sich der Clanton Street Gang anschließen, wurden aber nicht akzeptiert, da diese nur Mexikaner aufnahm. Deswegen gründeten die Jugendlichen die 18th Street Gang, in der die Ethnizität keine Rolle spielte. Die Gang entwickelte sich rasch durch viele illegale Immigranten (1995 waren 60 % der Gangmitglieder illegale Einwanderer<ref>Los Angeles Times: May 15, 2005, in an op-ed by attorney Carol Platt Liebau – “Of the membership of the notorious 18th Street gang, estimated at 20,000, fully 60% are illegal aliens, according to a 1995 report by the state Department of Justice.”</ref>) und dadurch wuchs auch ihre Bedeutung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> Obwohl die 18th Street keinen mexikanischen ethnischen Hintergrund verlangt, ist der Großteil der Mitglieder mexikanisch. Durch den Bürgerkrieg in El Salvador emigrierten viele Salvadorianer in die USA und schlossen sich dieser Gang oder der Mara Salvatrucha an. Viele von ihnen waren illegale Immigranten und wurden zurück in ihre Heimat geschickt, wo sie die Gang weiterführten.<ref>In the early 1990s, President Bill Clinton began deporting back to El Salvador hundreds of Latino gang members who had illegally made their home in the US. The deportees brought LA gang culture with them to a country flooded with weapons from a decades-old civil war.</ref>

Aktiv ist die Gang seit den 1990er Jahren in Kanada, den USA, Mexiko, El Salvador, Guatemala, Honduras und Spanien<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Latin gangs rule Spain’s streets (Feature) (Memento vom 19. August 2010 im Internet Archive) (8. Oktober 2008, englisch)</ref>. Die Gang ist verfeindet mit den Bloods und Crips, ihr größter Rivale ist die Mara Salvatrucha.

Filmische Rezeption

  • Christian Poveda (Kamera & Regie): La vida loca. Die Todesgang. Ascot Elite Home Entertainment (Vertrieb Universum Film), im Original erschienen 2008, mit deutschen Untertiteln 2010

Der Journalist Christian Poveda begleitete die Gang zwei Jahre lang und drehte 2008 die Dokumentation La vida loca. 2009 wurde er mit vier Kopfschüssen ermordet.<ref>Doku über El Salvador "La vida loca" kostete den Regisseur das Leben, Die Welt, 23. Januar 2010</ref>

Weblinks

Commons: 18th Street Gang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />