Burg Merenberg
| Burg Merenberg | ||||||
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Burg Merenberg | ||||||
| Alternativname(n) | Höhenburg | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Ort | Merenberg | |||||
| Entstehungszeit | 1129 | |||||
| Burgentyp | Höhenburg | |||||
| Erhaltungszustand | Reste von Mauern, dem Bergfried, des Palas’ | |||||
| Ständische Stellung | Grafen, Ministeriale | |||||
| Geographische Lage | 50° 31′ N, 8° 11′ O
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| Höhenlage | 337 m ü. NHN | |||||
Die Burg Merenberg ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg auf dem 337 m ü. NHN hohen Schloßberg,<ref name="DE-HE_HV">Hessenviewer (Geoportal Hessen) des Hessischen Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation mit Liegenschaftskartierung (Hinweise) - siehe Liegenschaftskarte</ref> einem Basaltkegel über der Gemeinde Merenberg im mittelhessischen Landkreis Limburg-Weilburg.
Geschichte
Die Burg Merenberg wird erstmals 1129 urkundlich erwähnt und befindet sich ab 1163 in der Herrschaft von Gleiberg und mit einigen Cent- sowie gräflichen Rechten bei den Merenbergern.
Im Jahr 1333 kam die Burg durch Heirat zur Linie derer von Nassau-Weilburg, wurde Sommersitz, ab dem 13./14. Jahrhundert von niederadligen Burgmannen besetzt, darunter den Schütz von Holzhausen, und im 16./17. Jahrhundert mit einem Amtmann. 1646, während des Dreißigjährigen Krieges, wurde die Burg zerstört.
Anlage
Die Burg besitzt einen weithin sichtbaren 22 m hohen runden Bergfried, der als Aussichtsturm bestiegen werden kann.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chronik – Merenberg das „Tor zum Westerwald“ > Die Zukunft wird positiv gesehen ( vom 19. März 2017 im Internet Archive) auf der Website des Förderkreises Burg Merenberg</ref> Eine Ecke des dreistöckigen Palas und Reste von Außenmauern und Kellern sind erhalten geblieben.
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Palasseite
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Ecke des Palas
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Turmseite
Literatur
- Georg Dehio, Ernst Gall: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Südliches Hessen. Berlin 1950.
- Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten. 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S. 432.
- Ferdinand Luthmer: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungsbezirk Wiesbaden. Band 3. Lahngebiet. Walluf 1973.
- Alexander Thon, Stefan Ulrich, Jens Friedhoff: „Mit starken eisernen Ketten und Riegeln beschlossen ...“. Burgen an der Lahn. Schnell & Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2000-0, S. 120–123.
Weblinks
- Offizieller Internetauftritt der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen
- Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Burgruine Merenberg. In: DenkXweb, Online-Ausgabe von Kulturdenkmäler in Hessen.
- Burg Merenberg in der wissenschaftlichen Datenbank „EBIDAT“ des Europäischen BurgeninstitutsVorlage:Abrufdatum
- Burg Merenberg auf der Website www.burgenwelt.org
Einzelnachweise
<references />
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