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Manius Tullius Longus

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Manius Tullius Longus ist eine Figur der frühen Römischen Republik und ist als Konsul des Jahres 500 v. Chr. gemeinsam mit Servius Sulpicius Camerinus Cornutus verzeichnet.<ref>T. Robert S. Broughton: The Magistrates Of The Roman Republic. Vol. 1: 509 B.C. – 100 B.C. Case Western Reserve University Press, Cleveland / Ohio 1951. Unveränderter Nachdruck 1968. (Philological Monographs. Hrsg. von der American Philological Association. Bd. 15, Teil 1), S. 10</ref> Er ist der einzige patrizische Vertreter der gens Tullia. Sein Praenomen wird auch falsch mit Marcus (abgekürzt M.) wiedergegeben.

Dionysios von Halikarnassos berichtet, dass Tullius Longus während seines Konsulats gegen die Stadt Fidenae in den Krieg gezogen und gegen Ende seines Amtsjahres bei der Pompa, die die Ludi Romani eröffneten, tödlich verunglückt sei.<ref>Dionysios von Halikarnassos 5, 57, 5</ref> Dies ist jedoch eine spätere Erfindung, die besonders von seinem vermeintlichen Nachkommen Marcus Tullius Cicero aufgenommen wurde – insbesondere zur Illustration seines Prozesses gegen Catilina 63 v. Chr. Trotz dieser Interpolation beurteilt Friedrich Münzer die Existenz eines historischen Konsuls um 500 v. Chr. mit dem Gentilnamen Tullius als historisch.

Literatur

Anmerkungen

<references />