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Trogbauwerk

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Datei:Aegidienberg Süd.jpg
Portal des Aegidienbergtunnels mit vorgelagertem Trogbauwerk
Datei:Neu-Ulm21.jpg
Der Bahnhof Neu-Ulm wurde als Trogbauwerk errichtet

Ein Trogbauwerk ist ein Ingenieurbauwerk im Verkehrswegebau,<ref>Tristan Mölter, Michael Fiedler: Eisenbahnbrücken, Tunnel und Ingenieurbauwerke. In: Lothar Fendrich, Wolfgang Fengler (Hrsg.): Handbuch Eisenbahninfrastruktur. 3. Auflage. Springer Vieweg, Berlin/Heidelberg 2019, ISBN 978-3-662-56062-4, S. 357, doi:10.1007/978-3-662-56062-4_7.</ref> besteht aus seitlichen Stützwänden und einer geschlossenen Sohle. Die Sohle ist dabei in der Regel als Rampe ausgebildet, auf welcher der Verkehrsweg geführt wird.<ref>Tristan Mölter, Michael Fiedler: Eisenbahnbrücken, Tunnel und Ingenieurbauwerke. In: Lothar Fendrich, Wolfgang Fengler (Hrsg.): Handbuch Eisenbahninfrastruktur. 3. Auflage. Springer Vieweg, Berlin/Heidelberg 2019, ISBN 978-3-662-56062-4, S. 406, doi:10.1007/978-3-662-56062-4_7.</ref> Es dient beispielsweise als Einfahrt in einen Tunnel oder eine Unterführung.

Ein solches Trogbauwerk muss, wenn es sich im Grundwasser befindet, wasserdicht ausgebildet sein, beispielsweise mit wasserundurchlässigem Beton. In einem solchen Fall ist das Trogbauwerk gegen Auftrieb (aufschwimmen) zu sichern. Dies kann durch das Eigengewicht des Bauwerks und/oder durch eine Verankerung im Untergrund geschehen. Zur Verankerung im Untergrund kommen Ramm- oder Bohrpfähle aus Stahlbeton oder Stahl zum Einsatz.

Siehe auch

Literatur

  • Erich Cziesielski (Hrsg.): Lufsky, Bauwerksabdichtung. Springer Science & Business Media, 2006, ISBN 978-3-519-45226-3, S. 315 ff.

Einzelnachweise

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