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Schwabstetten (Altmannstein)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Schwabstetten
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Einwohner: 94 (1. Okt. 2023)<ref>Altmannstein in Zahlen. (PDF; 24 KB) Markt Altmannstein, abgerufen am 4. Mai 2024.</ref>
Eingemeindung: 1928
Eingemeindet nach: Hagenhill
Postleitzahl: 93336
Vorwahl: 09446
Lage von Schwabstetten in Bayern

Das Dorf Schwabstetten ist ein Ortsteil des Marktes Altmannstein im Landkreis Eichstätt.

Datei:Schwabstetten im Landkreis Eichstätt, Ortskirche.jpg
Die Kirche von Schwabstetten

Lage

Datei:Schwabstetten im Landkreis Eichstätt, Ortskirche, Inneres.jpg
Innenansicht der Kirche von Schwabstetten
Datei:Schwabstetten im Landkreis Eichstätt, Gott Vater-Stuckrelief.jpg
Stuckrelief „Gott Vater“

Das Kirchdorf liegt in den sanften Hügeln des beginnenden Juras. Die weiten Ebenen des Donautales befinden sich ungefähr 10 km südlich des Dorfes.

Regensburg ist in östlicher Richtung etwa 45 km, Ingolstadt westlich 30 km entfernt. München liegt rund 100 km südlich des Ortes.

Geschichte

Östlich von Schwabstetten befinden sich die Reste einer spätkeltischen Viereckschanze.

Das Dorf wurde 972 als „Suabsteti“ erstmals urkundlich erwähnt.

Am 1. Juni 1928 wurde die Gemeinde Schwabstetten aufgelöst. Schwabstetten wurde in die Gemeinde Hagenhill eingegliedert und gehört jetzt zum Markt Altmannstein. Imbath kam zu Mindelstetten.<ref></ref><ref>Die Gemeinden Bayerns, nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987 ; die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Bestand und Gebiet von 1840 bis 1987, München, 1991 (S. 43, Anm. 2 und 14)</ref>

Kirche

Die Kirche St. Maria Magdalena, eine Filialkirche der Pfarrei Lobsing, befindet sich außerhalb des Ortes in nordöstlicher Richtung auf einem Hügel. Sie ist spätromanischen Ursprungs. 1966 wurde die in neuerer Zeit ausgestattete Chorturmkirche renoviert. Der ursprüngliche Zugang im Süden der Kirche ist vermauert. Der Turm hat eine in dieser Art seltene Haube mit großem Knopf. Die Kirche ist von einer Friedhofsmauer umgeben.

Ein Stuckflachrelief an der Decke des Sakralbaus vom Ende des 17. Jahrhunderts zeigt Gott den Vater in Wolken und von Engelsköpfen umgeben.

Struktur

Das Dorf hat ca. 100 Einwohner und ist nahezu ausschließlich land- und forstwirtschaftlich geprägt.

Literatur

  • Klaus Gamber: Ein germanischer Opferstein als christlicher Altar. In: Deutsche Gaue 47 (1955), S. 46–48
  • Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart. Eichstätt: Sparkasse 1985, S. 284
  • Friedrich Hermann Hoffmann und Felix Mader (Bearb.): Die Kunstdenkmäler von Oberpfalz und Regensburg. Bezirksamt Beilngries II, München 1908 (Nachdruck 1982), S. 145f.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Schwabstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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