Tarnkappe
Eine Tarnkappe (von altdeutsch tarni, „heimlich“) ist ein mythischer Gegenstand, der es seinem Träger ermöglichen soll, sich zeitweise unsichtbar zu machen (eskamotieren zu lassen).
Tarnkappen in der Mythologie
Siegfried erringt im Nibelungenlied die Tarnkappe von einem Zwerg namens Alberich, der den Hort der Nibelungen bewacht. Im Nibelungenlied ist die Tarnkappe keine Kopfbedeckung, sondern – dem frühmittelalterlichen deutschen Sprachgebrauch entsprechend – ein Mantel oder Umhang, die Cappa (vgl. Cape).
König Laurin nutzt eine Tarnkappe, um ungesehen an einer Maifahrt teilzunehmen, zu der er zu seinem großen Ärger nicht eingeladen wurde.
Einen Helm, der seinem Träger Unsichtbarkeit verleiht, fertigen die Zyklopen der griechischen Mythologie dem Unterweltengott Hades, damit er Zeus im Kampf gegen die Titanen beistehen kann.
Eine weitere Tarnkappe wird Perseus auf seinem Weg zur Gorgone Medusa von den Nymphen überreicht, bzw. Perseus nimmt sich diese von den Graien, die er zuvor überlistet hat.
Tarnkappen in der Technik
<templatestyles src="Mehrere Bilder/styles.css" />
Derzeit wird an einer realen Umsetzung einer Tarnkappe geforscht und gearbeitet (active camouflage). Ein Tarnkappenprototyp wurde bereits fertiggestellt. Dabei werden Metamaterialien verwendet, die einen negativen Brechungsindex besitzen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: heise online, 6. Januar 2007. Abgerufen am 15. Januar 2011Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Spiegel Online, 2. Juni 2007. Abgerufen am 15. Januar 2011Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Spiegel Online, 16. Januar 2009. Abgerufen am 15. Januar 2011Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: Spiegel Online, 7. Januar 2011. Abgerufen am 15. Januar 2011Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>
Des Weiteren werden verschiedene Methoden zur Lichtbrechung entwickelt, die Licht durch spezielle Nanoröhren oder Kristalle um das zu tarnende Objekt leiten, sodass es mangels Reflexion und Silhouette im visuellen Bereich nicht erfasst werden kann.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: Yahoo! NEWS, 10. November 2011. Abgerufen am 28. Juni 2012 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>X. Chen, Y. Luo, J. Zhang, K. Jiang, J. B. Pendry, S. Zhang: Macroscopic invisibility cloaking of visible light. In: Nature Communications. Band 2, 2011, S. 176, doi:10.1038/ncomms1176, PMID 21285954, PMC 3105339 (freier Volltext).</ref>
Insbesondere für militärische Anwendungen werden diverse Techniken verwendet, um die Ortung von Wasser-, Luft-, und Landfahrzeugen zu erschweren. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Scharfschützen, Jäger und Naturfotografen tarnen sich mit „Ghillie suits“, Umhängen die mit naturfarbenen, der Umgebung angepassten Stofffetzen besetzt sind.
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references />