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Christian Gyan

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Christian Gyan
Personalia
Voller Name Christian Atta Gyan
Geburtstag 2. November 1978
Geburtsort TemaGhana
Sterbedatum 29. Dezember 2021
Größe 175 cm
Position Abwehr
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1994–1996 Gapoha Readers Tema
1996–1997 Feyenoord Rotterdam 0 (0)
1997–1998 → Excelsior Rotterdam (Leihe) 16 (0)
1998–2006 Feyenoord Rotterdam 93 (3)
2006–2007 → Excelsior Rotterdam (Leihe) 16 (0)
2008 Turku PS 16 (0)
2009 FC Wrexham 0 (0)
2010 Rovaniemi PS 0 (0)
2010–2011 Leonidas Rotterdam
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1998–2002 Ghana 23 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Karriereende

Christian Atta Gyan (* 2. November 1978 in Tema, Ghana; † 29. Dezember 2021) war ein ghanaischer Fußballspieler.

Karriere

Gyan wurde 1995 bei der U-17-Fußball-Weltmeisterschaft in Ecuador mit der ghanaischen U-17-Nationalmannschaft Weltmeister. Dabei fiel er europäischen Scouts auf. Gemeinsam mit seinem U-17-Mannschaftskollegen Patrick Allotey wechselte er 1996 zu Feyenoord Rotterdam. Zur Saison 1997/98 wurde er zum Stadtrivalen Excelsior Rotterdam verliehen. Eine Saison später holte ihn Trainer Leo Beenhakker zu Feyenoord zurück. Mit Feyenoord wurde er 1999 niederländischer Meister und Gewinner der Johan-Cruyff-Schaal. Im Jahr 2002 gewann er mit Feyenoord den UEFA-Pokal. Sein Gegenspieler im Finale gegen Borussia Dortmund war der 2,02 m große Tscheche Jan Koller. Obwohl Koller ein Treffer gelang, trug der 1,75 m kleine Gyan maßgeblich zum Titelgewinn Feyenoords bei.<ref>Christian Gyan (43) overleden. Feyenoord Rotterdam, 29. Dezember 2021, abgerufen am 29. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zur Saison 2006/07 wurde er erneut an Excelsior ausgeliehen. Anschließend wechselte er zu Turku PS nach Finnland. Nach dem Saisonende ging er Anfang 2009 nach Wales zum FC Wrexham. Dort kam er in zwei Spielen der FA Trophy zum Einsatz.<ref>The career of Christian Gyan. sportsworldghana.com, 29. Dezember 2021, abgerufen am 29. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anfang 2010 schloss er sich Rovaniemi PS an, wo er jedoch verletzungsbedingt kein Spiel absolvierte. Daraufhin kehrte er endgültig nach Rotterdam zurück und beendete 2011 bei dem Amateurverein Leonidas Rotterdam seine Karriere.

Für die ghanaische Fußballnationalmannschaft bestritt er 23 Spiele, in denen er ohne Torerfolg blieb. Zudem nahm er an der Junioren-Fußballweltmeisterschaft 1997 und am Afrika-Cup 2000 teil.

Privatleben

Nach seiner Karriere geriet Gyan, der inzwischen die niederländische Staatsangehörigkeit erworben hatte, in finanzielle Schwierigkeiten. Eine Arbeit im Rotterdamer Hafen, die ihm ein Sponsor von Feyenoord vermittelt hatte, musste er wegen Epilepsie aufgeben. Um seine finanziellen Sorgen zu lindern, sammelte 2017 eine Gruppe von Unterstützern die Summe von 35.500 Euro zur Bezahlung seiner Arztrechnungen.<ref>Feyenoord-cultheld Christian Gyan hield ook in tijd van ziekte vertrouwen in zijn geloof. rijnmond.nl, 4. Dezember 2021, abgerufen am 29. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Former Ghana defender Christian Gyan dies aged 43. 3news.com, 29. Dezember 2021, abgerufen am 29. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zudem fand er einen Trainerjob an einer Rotterdamer Fußballschule.<ref>Christian Gyan: een typische cultheld van Rotterdam-Zuid. nrc.nl, 29. Dezember 2021, abgerufen am 29. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der niederländische Autor Michel van Egmond schrieb eine Biographie über Gyan, deren Erlös dem ehemaligen Profi zugutekam.

Ende November 2021 gab Gyan in den sozialen Medien seine Krebserkrankung bekannt. Er verstarb am 29. Dezember 2021 im Alter von 43 Jahren.<ref>Feyenoord-cultheld Christian Gyan op 43-jarige leeftijd overleden. rijnmond.nl, 29. Dezember 2021, abgerufen am 29. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur

  • Michel van Egmont: King, de vele wederopstandingen van Chris Gyan., Overamstel Uitgevers, Amsterdam, 2017, ISBN 978-9-0488-4064-9

Weblinks

Einzelnachweise

<references />