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Hoensbroek

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Hoensbroek
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Flagge
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Wappen
Staat NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande

Provinz Datei:Flag of Limburg (Netherlands).svg Limburg
Gemeinde Flagge der Gemeinde Heerlen Heerlen
Fläche
 – Land
 – Wasser
7,96 km²
7,87 km²
0,09 km²
Einwohner 18.790 (1. Jan. 2024<ref name="cbs">Kerncijfers wijken en buurten 2024. In: StatLine. CBS, 14. Oktober 2024, abgerufen am 20. Oktober 2024.</ref>)
Koordinaten 50° 55′ N, 5° 56′ OKoordinaten: 50° 55′ N, 5° 56′ O
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Bedeutender Verkehrsweg A76 E 314 N281 N298 N300
Vorwahl 045
Postleitzahlen 6131, 6361, 6363, 6367, 6411–6414, 6431
Datei:Schloss Hoensbroek in Heerlen.jpg
Schloss Hoensbroek
Datei:Staatsmijnemma.jpg
Überreste der Staatsmijn Emma

Hoensbroek ist ein Gemeindeteil der Stadt Heerlen und liegt im Südosten der Provinz Limburg in den Niederlanden. Am 1. Januar 2024 hatte der Gemeindeteil 18.790 Einwohner.<ref name="cbs" />

Geschichte

Hoensbroek (ursprünglich limburgisch Gebrook und niederländisch Broek genannt) war bis ins 20. Jahrhundert ein kleines Dorf. 1388 wurde es von dem Herrschaftsgebiet Heerlens getrennt und Ritter Herman von Hoen verliehen, einem Stammvater des Limburger Adelsgeschlechts Hoensbroech. Nach der Familie Hoen bekam der Ort später den Namen Hoensbroek.

Steinkohlenbergbau

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Region um Kerkrade, Heerlen, Hoensbroek, Brunssum, Eygelshoven und Schaesberg zum Zentrum der niederländischen Steinkohlegewinnung. Die Region wurde auch „Oostelijke Mijnstreek“ genannt (daneben gab es noch einen „Westelijke Mijnstreek“, der von den Gemeinden Beek, Schinnen, Stein und der damals selbstständigen Gemeinde Geleen gebildet wurde).<ref>aachener-zeitung.de 12. Dezember 2012: @1@2Vorlage:Toter Link/www.aachener-zeitung.deImmer neue Schäden: Der Bergbau holt die Parkstad ein (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

1911 bis 1973 bestand in Hoensbroek das Steinkohlebergwerk Staatsmijn Emma. Sie hatte zeitweilig die höchste Nettoproduktion der Niederlande. Der Bergbau führte zu einem schnellen Bevölkerungswachstum.

Bis 1982 war Hoensbroek eine selbständige Gemeinde, dann wurde es nach Heerlen eingemeindet.

Verkehr

Hoensbroek liegt an der Bahnstrecke Sittard–Herzogenrath und hat einen eigenen Bahnhof. Mit dem Auto ist der Ort über die Ausfahrt Nr. 5 (Nuth/Hoensbroek) der Autobahn 76 (Europastraße 314) zu erreichen, die etwa 3,5 km vom Ortszentrum entfernt liegt.

Sehenswürdigkeiten

Am Marktplatz stehen einander die Kleine St. Janskerk und die Grote St. Janskerk gegenüber.

Das Schloss Hoensbroek, dessen Ursprünge im Jahr 1250 liegen, erhielt im 17. Jahrhundert im Wesentlichen seine heutige Form. Es war bis zum Ende des 18. Jahrhunderts der Stammsitz des gräflichen Geschlechts Hoensbroech und ist heute städtisches Museum.

In der Nähe des Schlosses liegt die Drakenmolen (Drachenmühle), eine historische Mühle, die bereits im 14. Jahrhundert erwähnt wurde und heute eine Tierklinik beherbergt.

Söhne und Töchter

Literatur

  • Venne, J.M. van de, J. Th. H. de Win en P.A.H.Peeters, Geschiedenis van Hoensbroek, Hoensbroek: Gemeentebestuur van Hoensbroek, 1967.

Weblinks

Commons: Hoensbroek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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