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Beyond Istanbul

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Beyond Istanbul ist ein Studioalbum des weiblichen deutsch-türkischen DJs İpek İpekçioğlu, auch bekannt als DJ Ipek. Es wurde 2006 u. a. mit einer Aufnahme in die Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Albuminformationen

Die CD-Produktion, die den Untertitel Underground Grooves of Turkey trägt, erschien 2006 bei dem Schallplattenlabel Trikont. Es spiegelt in seinem Stilmix die musikalische Vielfalt der türkischen Metropole Istanbul wider, mischt „griechische, arabische, kurdische, türkische und andere Klänge wild durcheinander (...), technoide Disco-Tracks mit Orient-Schlagern oder anspruchsvollen Bauchtanz-Rhythmen“ (Daniel Bax)<ref>Daniel Bax: Booklet zu Beyond Itanbul; Trikont 2006</ref>. Der Verlag bewirbt das Werk inzwischen mit einem Zitat aus der tageszeitung: „Hier werden elektronische Beats mit folkloristischen Elementen gemixt - ein Clash - ein Spielen mit Identitäten und mit Musik - man denkt, das geht auf keinen Fall zusammen und dann geht es eben doch“<ref>vgl. Eulenspiegel, April 2007</ref>. Die Süddeutsche Zeitung nannte das Album eine visionäre "eklektizistische Entdeckungsreise [...] unmittelbar in ein Land der krassen gesellschaftlichen Umbrüche [führt], weit jenseits der Klischees und bekannter Pop-Exporte wie Sänger Tarkan."<ref>Süddeutsche Zeitung, 20. Juli 2006</ref> Das Hamburger Abendblatt sprach von "musikalische[r] Aufklärungsarbeit vom Allerfeinsten."<ref>Hamburger Abendblatt, 7. September 2006</ref> Das Musikfachmagazin Rolling Stone sah in Beyond Istanbul einen "scheuklappen- und ideologiefreie Querschnitt"<ref>Rolling Stone, August 2006</ref>.

DJ Ipek mixt auf dem Album Musikstücke von aus der Türkei stammenden Folkmusikern wie Şivan Perwer, Pop- oder Rocksängerinnen wie Göksel oder Nil Karaibrahimgil bis hin zu Rappern und Hip-Hoppern wie Ceza.

Entstehung

Das Album orientiert sich an den monatlichen "Gayhane"-Nächten DJ Ipeks im Kreuzberger Szene-Club SO36. Manche Kritiker sehen das Album daneben auch in der direkten Nachfolge und Weiterführung von Fatih Akins Musikdokumentation Crossing The Bridge – The Sound of Istanbul aus dem Jahr 2005<ref>vgl. die tageszeitung, 4. August 2006</ref>.

Titelliste

  1. The Night Session: La Mirage
  2. Şivan Perwer: Heybiyenin
  3. Çay Taylan: Ciftetelli
  4. Nil Karaibrahimgil: Bütün kızlar toplandık
  5. Baba Zula: Kısaltmalar
  6. Orient Expressions: Ehmedo
  7. Ayhan Sicimoğlu: Reggae Turca Tone
  8. dZihan & Kamien: Just You & I
  9. Ceza: Rapstar
  10. Burhan Öçal feat. Emel Sayın: Cile bülbülüm
  11. Baba Çay: Mancis
  12. Brooklyn Funk Essentials feat. Laço Tayfa: Ska ka bop
  13. Burhan Öçal & Trakya All Stars: Tekirdağ karşılaşması
  14. Göksel: Depresyondayım
  15. Replikas: Ömür sayacı
  16. Taner Demiralp: Gül yüzlülerin şevkine gel

Auszeichnungen

Die Juroren der Vereinigung „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ werteten die Produktion als eine der "künstlerisch herausragenden Neuveröffentlichungen des Tonträgermarktes" und nahmen es in die Bestenliste 4/2006 auf.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Import Export A La Turka – Turkish Sounds from Germany.] TRIKONT Unsere Stimme Verlags GmbH, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Januar 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Beyond Istanbul war „Album des Monats“ der Sendung „Weltempfänger“ des Bayerischen Rundfunks für den Juli 2006.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Platte des Monats im Bayerischen Rundfunk.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Januar 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das Album fand bei Plattenkritiken im In- und Ausland, darunter auch im englischen The Daily Telegraph, positiven Anklang.

Einzelnachweise

<references />

Weblink