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Renolit

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RENOLIT SE

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | RENOLIT Logo.png
Rechtsform SE
Gründung 1946
Sitz Worms, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Leitung
  • Karsten Jaenicke (Vors.)
  • Sven Behrendt
  • Torsten Maschke
  • Thomas Sampers
  • Andreas Lang (AR-Vors.)
Mitarbeiterzahl 4.593 (2023)<ref name="JA-23"/>
Umsatz 1,168 Mrd. Euro (2023)<ref name="JA-23"> Bundesanzeiger: Konzernabschluß zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023, abgerufen am 10. Dez. 2025.</ref>
Branche Chemieindustrie
Website renolit.com
Stand: 31. Dezember 2023

Die Renolit SE (Eigenschreibweise: RENOLIT) ist ein international tätiges Familienunternehmen im Bereich der Chemieindustrie mit Sitz in Worms.

Renolit ist ein Kunstwort aus „RENO“, einem lederähnlichen Stoff, und „LIT“, das sich von Igelit ableitet.<ref name=":1" />

Der Konzern befindet sich vollständig im Besitz von Andreas Lang<ref>75 Jahre Renolit: Jubiläumsfeier mit Gästen aus Politik und Wirtschaft. Abgerufen am 7. Dezember 2021.</ref> sowie Christiane Helms und Anja Fischer.<ref>Renolit: Neue Gesellschafterstruktur. Abgerufen am 16. Dezember 2021.</ref>

Unternehmensentwicklung

Am 4. Mai 1946 wurde Renolit von Jakob Müller in Worms gegründet. Die „Renolit-Werke-Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ produzierte mit damals sieben Beschäftigten PVC-Platten aus Igelit als Ersatz für das in der Nachkriegszeit knappe Leder.<ref name=":1"/> Später wurden auch Folien und Bodenbeläge gefertigt.

1950 erwarb Renolit einen Kalander, eine Walzenanlage zur Folienherstellung. Diese Anlage wird weiterhin in der Produktion eingesetzt.<ref>Unsere Geschichte. Abgerufen am 19. Februar 2025.</ref>

1956 wurde der Grundstein für den heutigen Firmensitz in Worms gelegt. Mit Geschäften in den Niederlanden und Spanien wagte Renolit früh den Schritt ins Ausland.<ref name=":1">Wir feiern 75 Jahre RENOLIT! Renolit SE, abgerufen am 28. August 2022.</ref>

Selbstklebende Folien etwa für Taxis oder Polizeifahrzeuge kamen in den 1970ern ins Renolit Portfolio, ab 1981 Folien für Fensterprofile und Ende des Jahrzehnts thermisch verformbare Möbelfolien. In den Jahren von 1960 bis 2000 wurden weitere weltweite Niederlassungen gegründet und erworben.<ref name=":1" />

2006 wurde die Industriefoliensparte des belgischen Chemiekonzerns Solvay für 330 Millionen Euro übernommen. Dazu gehörten 19 Standorte in Europa und Nordamerika sowie Joint Ventures in China und Brasilien. Im selben Jahr fand auch die Akquisition eines Folienunternehmens in China statt. In den Jahren 2008 und 2009 expandierte Renolit nach Russland, in die Ukraine und nach Indien. 2010 wurde der italienische Folienhersteller Eurogloss von Renolit übernommen und in die neu gegründet Gesellschaft Renolit Milano S.r.l. integriert. Ein Jahr später folgte die Expansion in die Türkei und die Umwandlung von einer AG in eine SE (Europäische Gesellschaft, Societas Europaea). Die Übernahme der „Medical Film Division“ von Austar PMC in China und dessen Integration in den Geschäftsbereich Renolit Healthcare fanden 2012 statt. 2018 wurde der Produktionsstandort Renolit Chile SpA in Valparaiso eröffnet.<ref name=":1" />

2019 wurde Renolit im Rahmen einer Neuordnung von der RKW-Gruppe getrennt.<ref>Claudia Wößner: Renolit gehört jetzt zwei Familien. Wormser Zeitung, 8. Oktober 2019, abgerufen am 5. März 2022.</ref>

Märkte und Standorte

Die Renolit Gruppe beschäftigt über 4.800 Mitarbeitende, davon sind mehr als 1.000 am Hauptsitz in Worms beschäftigt. Das Unternehmen ist auf vier Kontinenten, in 20 verschiedenen Ländern mit mehr als 30 Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften tätig.<ref name="JA-23"/>

Renolit stellt Folien, Oberflächen, Dichtungen und weitere Produkte für verschiedenste Anwendungen in folgenden Branchen her:

Weblinks

Einzelnachweise

<references />