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Werner Brandt

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Werner Brandt (* 3. Januar 1954 in Herne) ist ein deutscher Manager.

Leben

Ausbildung

Er studierte von 1976 bis 1981 Betriebswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg, 1991 promovierte er an der TU Darmstadt. Während seines Studiums war er außerdem aktiv im Corps Nassovia Würzburg<ref>KCL 1996, 104, 943 </ref>.

Karriere als Manager

Seine berufliche Karriere begann er bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouse in Stuttgart, bei der er von 1981 bis 1992 beschäftigt war. Danach war er sieben Jahre lang Mitglied der Geschäftsleitung der Baxter Deutschland GmbH und anschließend für zwei Jahre Finanzvorstand sowie Arbeitsdirektor der Fresenius Medical Care AG.

Von Februar 2001 bis 2014 war er Finanzvorstand der SAP AG. Zwischenzeitlich war er mehrmals zusätzlich Personalvorstand und Arbeitsdirektor bei SAP. Am 30. Juni 2014 schied er planmäßig aus der SAP aus; sein Nachfolger wurde Luka Mucic.<ref>Neuer Finanzvorstand bei SAP. In: Webseite der SAP SE. 16. Oktober 2016, abgerufen am 7. Januar 2019.</ref>

Karriere als Aufsichtsrat

Brandt ist bzw. war Aufsichtsratsmitglied

  • der Qiagen N.V. von 2007 bis 2016, dort zuletzt als Aufsichtsratsvorsitzender<ref>Qiagen Financial Report 2016. Qiagen N.V., S. 4, abgerufen am 7. Januar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das Handelsblatt bezeichnete Brandt 2017 als den "mächtigsten Aufsichtsrat Deutschlands"<ref>Jürgen Flauger / Dieter Fockenbrock: Deutschlands Mächtigster Aufsichtsrat Werner Brandt - "Ich mache nicht viel Aufhebens darum". In: Handelsblatt. 26. Juni 2017, abgerufen am 7. Januar 2019.</ref>.

Sonstige Rollen

Im September 2009 trat Brandt die Nachfolge seines ehemaligen SAP-Vorstandskollegen Claus E. Heinrich als Vorstandsmitglied des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) an. Dem Vorstand gehörte er bis 2014 an.<ref>Luka Mucic und Joachim Müller neu im Vorstand des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar. pressebox.de, abgerufen am 7. Januar 2019.</ref>

Seit 1. Januar 2015 ist Brandt Beirat („Trustee“) der IFRS Foundation.<ref>The Trustees of the IFRS Foundation. In: Webseite der IFRS Foundation. Abgerufen am 7. Januar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Er ist außerdem seit 14. Mai 2014 Präsident der Internationalen Handelskammer (ICC) in Deutschland, nachdem er vorher seit 2013 deren Vizepräsident war.<ref>Lebenslauf Dr. Werner Brandt. In: Webseite der ICC Germany. Abgerufen am 7. Januar 2019.</ref><ref>Werner Brandt neuer ICC Germany-Präsident. In: Webseite von ICC Germany. Abgerufen am 7. Januar 2019.</ref>

Positionen

Brandt kritisierte auf einer Konferenz zur Zukunft der Mitarbeiterbeteiligung im November 2013 in Frankfurt am Main,<ref>Konferenz Zukunft der Mitarbeiterkapitalbeteiligung. Deutsches Aktieninstitut, 20. November 2013, abgerufen am 8. Dezember 2017.</ref> dass die bestehenden Steuerfreibeträge in Deutschland mit 360 Euro im internationalen Vergleich zu niedrig seien. Er plädierte für das britische Modell mit Freibeträgen von umgerechnet 3.500 Euro.

Brandt sagte voraus, dass sich ohne eine Änderung der steuerlichen Rahmenbedingungen in Deutschland der Umfang der Mitarbeiterbeteiligung nicht erhöhen werde. Diese liege für viele Unternehmen bei unter 1 %.<ref>Sabine Paulus: Mitarbeiterbindung steigert Betriebsergebnis. SAP, 21. November 2013, abgerufen am 8. Dezember 2017.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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