Zum Inhalt springen

Allmersbach am Weinberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. Januar 2026 um 10:35 Uhr durch imported>Derkoenig (lf).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Allmersbach am Weinberg
Gemeinde Aspach
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(964)&title=Allmersbach+am+Weinberg 48° 59′ N, 9° 24′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(964) 48° 59′ 29″ N, 9° 23′ 39″ O
 {{#coordinates:48,991414|9,394203|primary
dim=10000 globe= name=Allmersbach am Weinberg region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 298 m ü. NN
Fläche: 3,86 km²
Einwohner: 964 (1. Jan. 2024)<ref name="Einwo2024">Zahlen & Fakten: Gemeinde Aspach. Abgerufen am 23. März 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 250 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 1972
Postleitzahl: 71546
Vorwahl: 07191
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Allmersbach am Weinberg (bis 1952 Allmersbach) ist ein Dorf und seit 1972 ein Gemeindeteil der Gemeinde Aspach im baden-württembergischen Rems-Murr-Kreis. Der Ort liegt 298 m ü. NN und hat 964 Einwohner (Stand 1. Januar 2024).<ref name="Einwo2024" /> Allmersbach am Weinberg liegt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.

Geographische Lage

Allmersbach am Weinberg liegt im Tal des gleichnamigen Bachs an den Ausläufern der Löwensteiner Berge.

Umliegende Ortschaften sind die Spiegelberger Ortsteile Nassach mit Kurzach im Norden, Jux im Nordosten, Rietenau im Osten, Großaspach im Süden, Röhrach im Südwesten, Kleinaspach im Westen und Steinhausen im Nordwesten.

Ortsname

Der Ort erscheint erstmals 1247 als Almarsbach in einer Urkunde des Papstes Innozenz IV. Der Ortsname geht auf den germanischen Personennamen Almar zurück. Folglich bedeutet der Name Siedlung am Bach des Almar.

Den Namenszusatz „am Weinberg“ trägt die Gemeinde seit 1952. Er weist einerseits auf den bedeutenden Weinbau hin und soll andererseits Verwechslungen mit der Gemeinde Allmersbach im Tal vermeiden. In früheren Zeiten wurde der Ort auch Allmersbach bei Aspach genannt.<ref>Lutz Reichardt: Ortsnamenbuch des Rems-Murr-Kreises. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1993, S. 23.</ref>

Geschichte

Datei:Allmersbach am Weinberg, Aspach, Andreas Kieser.png
Ansicht aus dem 17. Jahrhundert

Allmersbach gehörte wie Kleinaspach zur Herrschaft Lichtenberg, mit der es bereits 1357 an Württemberg fiel. Das Dorf kam zum Amt Bottwar mit Sitz in Großbottwar und 1811 zum Oberamt Marbach. Mit dessen Auflösung 1938 kam Allmersbach zum Landkreis Backnang.

Allmersbach am Weinberg war somit von 1806 bis 1918 Bestandteil des Königreichs Württemberg, seit 1918 des freien Volksstaates Württemberg und 1945 bis 1952 von Württemberg-Baden.

Die Gemeinde Allmersbach am Weinberg entstand 1820 und bestand bis zum Zusammenschluss mit den Gemeinden Großaspach, Kleinaspach und Rietenau zur Gemeinde Aspach am 1. Februar 1972.<ref></ref> Die Gemeinde hatte eine Fläche von 3,87 km².

Religion

Seit der Einführung der Reformation unter Herzog Ulrich von Württemberg ist Allmersbach am Weinberg evangelisch geprägt. Das Dorf gehört zur Kirchengemeinde Kleinaspach. Die moderne evangelische Kirche entstand 1974. Die wenigen Katholiken sind zumeist nach dem Zweiten Weltkrieg zugezogen und nach Oppenweiler eingepfarrt.<ref>Allmersbach am Weinberg - Altgemeinde~Teilort - Detailseite - LEO-BW. Abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref>

Politik

Schultheißen und Bürgermeister

  • 1913: Friedrich Kienzle<ref>Königlich Statistisches Landesamt (Hrsg.): Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1913, S. 310.</ref>

Wappen und Flagge

Datei:DEU Allmersbach am Weinberg COA.png
Ehemaliges Gemeindewappen

Die Altgemeinde Allmersbach am Weinberg führte ein Gemeindewappen sowie eine Gemeindeflagge.

Die Blasonierung des ehemaligen Gemeindewappens lautet: „In geteiltem Wappenschild oben in Rot zwei silberne (weiße) Äpfel nebeneinander, unten in Silber (Weiß) eine rote Kugel.“

Die Gemeindefarben waren Weiß-Rot.

Das Wappen war seit 1927 in Gebrauch.

Mit der Auflösung der Gemeinde Allmersbach am Weinberg im Zuge der baden-württembergischen Gemeindegebietsreform ist das Wappen 1972 erloschen. Es kann jedoch weiterhin von ortsansässigen Vereinen und Privatpersonen zur Traditionspflege benutzt werden, etwa als Abzeichen, Autoaufkleber oder als Wimpel.

Ortsneckname

In früheren Zeiten wurden die Allmersbacher von den Bürgern der umliegenden Dörfer spöttisch als Besebender (Besenbinder) und das Dorf Besebendergäu (Besenbinder-Gau) genannt.<ref>Waldemar Lutz, Erich Scheible (Hrsg.): Kennzeichen WN. Heimatkunde für den Rems-Murr-Kreis. 1. Auflage. Verlag Waldemar Lutz und Ernst Klett Schulbuchverlag, Lörrach und Stuttgart 1990, ISBN 3-12-258290-2, S. 194.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Literatur

Weblinks

Commons: Allmersbach am Weinberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien