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Burg Ranzow

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Burg Ranzow
Datei:Burg ranzow kleve.jpg
Burg Ranzow in Materborn

Burg Ranzow in Materborn

Staat Deutschland
Ort Materborn
Entstehungszeit um 1663
Burgentyp Niederungsburg, Ortslage
Erhaltungszustand Erhalten oder wesentliche Teile erhalten
Ständische Stellung Grafen
Geographische Lage 51° 47′ N, 6° 7′ OKoordinaten: 51° 46′ 30″ N, 6° 6′ 34,5″ O
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Burg Ranzow (Nordrhein-Westfalen)
Burg Ranzow (Nordrhein-Westfalen)

Die Burg Ranzow ist der Mittelpunkt von Materborn, einem Ortsteil von Kleve am Niederrhein in Nordrhein-Westfalen.

Geschichte

Die Niederungsburg wurde 1663 erstmals erwähnt. Auf ihren Erbauer, Georg Friedrich Ludwig von Nassau-Siegen, ein Bruder des berühmten klevischen Statthalters Johann Moritz von Nassau-Siegen, weist die Inschrift des Wappens am barocken Turm über dem Portal hin.

Im 18. Jahrhundert erwarb Julius Ferdinand von Rantzau, ein Angehöriger dieser ostholsteinischen Familie, das Gut mit seinen Liegenschaften als Herrensitz. Aus dieser Zeit stammt auch der Name „Ranzow“.

Im 19. Jahrhundert und bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts diente das Haus unter anderem als Wohnsitz und Dampfmühle, später auch als Heim für gefährdete Jugendliche.

1913 wurde die Ordensgemeinschaft der Cellitinnen zur Hl. Maria in Köln Eigentümerin. Die Burg diente als Kindergarten, Haushalts- und Handarbeitsschule. 1920 wurde der Betrieb eines Sanatoriums aufgenommen.

Im Zweiten Weltkrieg diente das Haus als Lazarett und wurde nach erheblichen Beschädigungen 1944 aufgelöst. Nach dem Wiederaufbau mit vielen baulichen Veränderungen und Erweiterungen in den letzten Jahrzehnten dient die Burg seit 2002 als modernes Seniorenheim.

Literatur

  • Theodor Brauer: Burg Ranzow. Ein Kleinod am Rande der Materborner Schweiz . In: Rund um den Schwanenturm. Nr. 22, Jg. 7, 1998, S. 25–35.
  • Gerd Rübo: Burg Ranzow. In: Rund um den Schwanenturm. Nr. 8, 1986, S. 29–33.

Galerie

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