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Hermerath

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Hermerath
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Höhe: 190 m ü. NHN
Einwohner: 353 (31. Dez. 2020)<ref>Einwohnerstruktur in Neunkirchen-Seelscheid. In: nk-se.de. Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid, abgerufen am 25. Februar 2023.</ref>
Postleitzahl: 53819
Vorwahl: 02247
Hermerath (Nordrhein-Westfalen)
Hermerath (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Hermerath in Nordrhein-Westfalen
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Hermerath ist ein Kirchdorf in der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis. Im Ortskern befinden sich die katholische Pfarrkirche St. Anna und ein Spielplatz.

Lage

Hermerath ist das östlichste Dorf der Gemeinde. Es liegt im Werschbachtal im Bergischen Land. Nachbarorte sind Hasenbach im Nordwesten, Ruppichteroth-Thilhove und -Büchel im Süden.

Pfarrkirche St. Anna

In Hermerath wurde vermutlich um 1688 eine hölzerne Kapelle errichtet, die man um 1754 durch einen ersten steinernen Kirchenbau ersetzte. Die heutige, aus Backsteinen erbaute, neugotische St. Anna-Kirche stammt aus dem Jahr 1906.<ref>Sankt Anna - Hermerath. Abgerufen am 11. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Kirchenfenster aus dem Jahr 1963 wurden vom Kölner Maler und Bildhauer Manfred M. Ott (1933 bis 2014) gestaltet.<ref>Forschungsstelle Glasmalerei des 20 Jahrhunderts e.V: Fenster in St. Anna, Hermerath. 8. Juli 2008, abgerufen am 11. April 2022.</ref> Die Barockorgel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde 1971 von der Orgelbaufirma Romanus Seifert aus Kevelaer restauriert.<ref>Im Bergischen – OrgelKultur. Abgerufen am 11. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Mühle

Nordwestlich des Dorfes liegt im Tal der Ortsteil Hermerather Mühle. In der namensgebenden Mühle wurde bis 1962 Korn gemahlen. Das Mühlrad wurde vom Werschbach angetrieben. Bis 2015 wurde in dem Gebäude eine Gaststätte betrieben.<ref>Kölner Stadt-Anzeiger v. 19.19.2015, Stefan Villinger: Das Ende der Hähnchen-Ära am Werschbach</ref>

Geschichte

Datei:Wegkreuz Friedhof Hermerath.png
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Das Dorf gehörte bis 1969 zur Gemeinde Neunkirchen.

1830 hatte Hermeroth 91 Einwohner.<ref>Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinzen 1830, S. 304</ref> 1845 hatte Hermrath 126 katholische Einwohner in 23 Häusern.<ref>Uebersicht der Bestandtheile und Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften…, Reg.-Bez. Köln, 1845, S. 99</ref> 1888 gab es 130 Bewohner in 26 Häusern.<ref>Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland Ausgabe 1888, S. 118</ref>

1901 hatte das Dorf 130 Einwohner. Verzeichnet sind 26 Familien. Neben den Ackererfamilien Franken, Happ, Klein, Kurtenbach, Mahlberg, Roth, Schröder, Siebert und Tenten sind folgende Berufe verzeichnet: Rektor Peter Bongartz, Wirt und Butter- und Eierhändler Wilhelm Bous, Näherin Gertrud Flögerhöfer, Schneider u. Küster Johann Flögerhöfer, Kleinhändlerin Catharina Franken, Schreiner Peter Franken, Müller Johann Peter Frings, Bäcker Heinrich Happ, Handelsmann Franz Peter Klein, Wirtin Witwe Peter Klein, Handelsmann Wilhelm Klein, Schuster Johann Peter Roth, Handelsmann Gerhard Siebert und Leineweber Johann Steeger.<ref>Einwohnerverzeichnis 1901</ref>

Veranstaltungen

Jährlich findet in Hermerath die Hermede Rötsch, eine kleine Dorfkirmes sowie ein kleiner Karnevalszug statt.

Einzelnachweise

<references />

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