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Alvier (Fluss)

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Alvier
Alvierbach
Oberlauf: Seebach
Datei:Buers-Schlucht Konglomerat.JPG
Der Alvier in der Bürser Schlucht

Der Alvier in der Bürser Schlucht

Daten
Gewässerkennzahl AT: 812216
Lage Rätikon

OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich

Flusssystem Rhein
Abfluss über Ill → Rhein → Nordsee
Quellgebiet Abfluss
aus dem Lünersee
47° 3′ 38″ N, 9° 45′ 30″ O
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Quelle des Oberlaufs Seebach:
47° 3′ 20″ N, 9° 43′ 29″ O

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Quellhöhe Quelle des Oberlaufs Seebach:
ca. 2452 m ü. A.<ref name="VA" /> 

Abfluss aus dem Lünersee:
ca. 1972 m ü. A.<ref name="VA" />
Mündung in Bürs in die IllKoordinaten: 47° 9′ 30″ N, 9° 48′ 27″ O
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47° 9′ 30″ N, 9° 48′ 27″ O {{#coordinates:47,158333333333|9,8075|
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Mündungshöhe ca. 553,5 m ü. A.
Höhenunterschied ca. 1.898,5 m
Sohlgefälle ca. 10 %
Länge 18,4 km<ref name="VA">Vorarlberg Atlas: Gewässer</ref> 
mit Oberlauf Seebach und Lünersee

14,8 km<ref name="VA" />
nur Alvier
Durchflossene Seen Totalpsee<ref>Wird vom Seebach durchflossen</ref>, Lünersee
Gemeinden Brand, Bürs, Bürserberg
Alvier (Fluss) (Rätikon)
Alvier (Fluss) (Rätikon)
Rätikon
Quelle des Seebachs und Mündung des Alviers

Der Alvier, auch Alvierbach, ist ein fast 15 Kilometer, mit seinen Oberlauf Seebach zusammen über 18 Kilometer langer Gebirgsbach im Vorarlberger Bezirk Bludenz und ein südwestlicher und linker Zufluss der Ill.

Geographie

Verlauf

Datei:Wasserstube Totalphütte.JPG
Der 2452 m hoch gelegene Ausgang des Überleitungsstollens vom Brandnder Gletscher bildet den Ursprung des Seebachs.

Der Alvier beginnt auf einer Höhe von etwa 1965 m ü. A. als Abfluss aus dem Lünersee.

Er fließt zunächst in nördlicher und dann in nordnordöstlicher Richtung durch das Brandnertal zur Ill und fließt dabei durch die Gemeinden Brand und Bürs.

In Höhe des Bürserberger Ortsteils Tschapina wird dem Bach in etwa 835 m Höhe Wasser entnommen und ins 1910 in Betrieb genommene „Alvierwerk“, einem 4,8 MW leistenden Wasserkraftwerk der Firma Getzner am Ausgang der Bürser Schlucht, geleitet.<ref name=":0">Unsere Unternehmen | Elektrizitätswerk. In: Getzner, Mutter & Cie. Abgerufen am 9. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dieses kann bis zu 2550 Liter/Sekunde verarbeiten.<ref name=":1" /> Das abgearbeitete Wasser fließt weiter ins „Alvierwerk II“ (bei der Lünseseefabrik in Bürs), und von dort nicht wieder in den Alvier, sondern in die Ill.<ref name=":0" /> Dadurch bleibt unmittelbar unterhalb der Tschapina-Wasserfassung bis zur Mündung in die Ill nur ein Restwasserfluss von mindestens 60 Litern/s.<ref>ALVIER – FV Bludenz. Abgerufen am 5. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":1">https://www.fv-bludenz.at/wp-content/uploads/2022/02/Beschreibung_Alvier.pdf</ref>

In Bürs mündet er schließlich, aus dem Südwesten kommend, auf einer Höhe von 555 m ü. A. von links in die aus Südsüdosten heranziehende Ill.

Der 18,35 km lange Gesamtlauf des Alviers endet ungefähr 1.898 Höhenmeter unterhalb der Quelle seines Oberlaufs Seebach, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von circa 10 %.

Zuflüsse

(Vom Ursprung bis zur Mündung. Namen und Längen (auf eine Nachkommastelle gerundet) nach dem Vorarlberg Atlas)

  • Seebach<ref name="Lünersee">Mündet in den Lünersee</ref> (Oberlauf), 1,4 km
  • Värabach<ref name="Lünersee" /> (rechts), 2,6 km
  • Schafgafallbach (rechts), 0,8 km
  • Saulakopfbach (rechts), 1,8 km
  • Settlarüfe (rechts), 1,4 km
  • Gletscherbach (links), 1,9 km
  • Kessitobel(bach) (rechts), 1,8 km
  • Rappatobel(bach) (rechts), 0,9 km
  • Maiensäßtobel(bach) (rechts), 1,4 km
  • Mittelbergtobel(bach) (links), 1,2 km
  • Palüdbach (links), 5,0 km
  • Gadabächle (links), 0,7 km
  • Brüggatobel(bach) (rechts), 1,2 km
  • Töbele (rechts), 1,1 km
  • Gastatobel(bach) (links), 2,0 km
  • Mühlebach (links), 1,4 km
  • Johannesbach (links), 0,7 km
  • Studabächle (links), 0,4 km
  • Rothorntobel(bach) (rechts), 1,6 km
  • Kellatobel(bach) (rechts), 0,7 km
  • Marktobel(bach) (rechts), 0,8 km
  • Schliefwaldtobel(bach) (links), 5,3 km
  • Sarotlabach (rechts), 4,0 km
  • Ehalbgraben 1 (rechts), 0,6 km
  • Valbonatobel(bach) (rechts), 1,1 km
  • Marktobelbach (rechts), 0,9 km
  • Brunnentobel(bach) (rechts), 0,7 km
  • Dietrichstobel(bach) (links), 0,2 km
  • Maggenzbedatobel(bach) (rechts), 0,4 km

Natur und Umwelt

Das Gewässer hat im Laufe der Zeit zahlreiche Gumpen ins Flussbett gegraben, in dem sich Bachforellen und Regenbogenforellen tummeln. Das klare, reißende Wasser besitzt Trinkwasserqualität.

Freizeit

Das 14 Hektar große Alvier-Bad hat Wasserpflanzen, die auf biologische Art Schadstoffe aus dem Wasser des Bades filtern.

Weblinks

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein