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Klaus Fehling

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Datei:Benecke, Hutter und Fehling bei den Parallelwelten 2007.jpg
Der Kriminalbiologe Mark Benecke, der Maler Michael Hutter und Klaus Fehling (v. l. n. r.) bei einer „Parallelwelten“-Veranstaltung 2007 in Köln

Klaus Fehling (* 1969 in Köln) ist ein deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Regisseur und Musiker.

Biografie

Nach einer Ausbildung zum Buchhändler arbeitete er als Journalist, PR-Manager (u. a. für den Linux-Verband), Regie- und Dramaturgieassistent (Schauspielhaus Bochum) und Theaterkritiker. 2002 erhielt er ein Aufenthaltsstipendium für Darstellende Kunst an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. 2003/2004 war er Stipendiat des Stuttgarter Wirtschaftsclub im Literaturhaus.

1989 gründete er gemeinsam mit Mark Benecke (Künstlername: Belcanto Bene) die Schlager-Punk-Band Die Blonden Burschen, die bis 2000 bestand.<ref>Klaus Fehling: Die Blonden Burschen: Griesbrei mit O-Saft auf YouTube</ref> Seit 2007 ist er unter dem Namen „Wolfgang 'James' DIN“ Gitarrist und Sänger der Band Die Promovierten Praktikanten.<ref> Klaus Fehling: Die Promovierten Praktikanten auf YouTube</ref> Zusammen mit Uli Winters komponiert und textet er Stimmungslieder, u. a. für den Schauspieler/Sänger Waldemar Kobus.

Seit 2002 arbeitet er als Dramaturg für Theater- und Opernproduktionen in ganz Deutschland. Für das Kölner Theaterkollektiv Futur3 schreibt er regelmäßig Texte und ist als Autor und Dramaturg assoziiertes Mitglied des Kollektivs.<ref>Futur3 – Futur3. Abgerufen am 28. Juni 2022.</ref>

Seine Theaterstücke wurden von verschiedenen Ensembles bisher u. a. in Deutschland, Serbien, Thailand, Singapur, USA, Italien, Japan und Norwegen aufgeführt.<ref>Klaus Fehling – LuftschiffWiki. Abgerufen am 28. Juni 2022.</ref>

An der Theaterakademie Köln war er von 2013 bis 2016 Dozent für Dramaturgie und Kreatives/Szenisches Schreiben.<ref>Robert Christott: SZENISCHES SCHREIBEN. In: THEATERAKADEMIE KOELN. 8. September 2013, abgerufen am 28. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2011 gründete er in Bodenheim am Rhein den Luftschiff-Verlag<ref>Luftschiff.org – LuftschiffWiki. Abgerufen am 28. Juni 2022.</ref>, der ab 2013 in Köln ansässig war und zum Ende 2014 seine Tätigkeit eingestellt hat.

Klaus Fehling ist seit seinem 28. Lebensjahr an Morbus Parkinson erkrankt.<ref>Luftschiffblog. Abgerufen am 20. April 2025.</ref>

Veröffentlichungen

  • Park Chan-Kyong/Klaus Fehling: Koreans who went to Germany, Deutschland/Korea 2003
  • Alle Türen offen (Unternehmerportraits), 2004
  • Sternstunden für Nachfolger. Unternehmergeschichten. (Luftschiff-Verlag, Bodenheim 2011, ISBN 978-3-942792-02-8)
  • Risiken & Nebenwirkungen – Theaterstück (Luftschiff-Verlag, Bodenheim 2011, ISBN 978-3-942792-03-5)
  • Kong – Monolog für einen fremden Helden (Luftschiff-Verlag, Bodenheim 2011, ISBN 978-3-942792-00-4)
  • Nicht mein Bein / Ingame – zwei Hörstücke (Luftschiff-Verlag, Bodenheim 2011, ISBN 978-3-942792-04-2)
  • Lampyriden – Theaterstück (Luftschiff-Verlag, Bruchweiler-Bärenbach 2012, ISBN 978-3-942792-09-7)
  • Der Vielfraßtag (Flaggschiff-Fabrik, Brühl 2020, ISBN 978-3-949173-02-8)

Theaterstücke

  • Die unendliche Bibliothek (Collage nach Jorge Luis Borges), UA: Stuttgart 1996. Regie: Michael Staab
  • The Real Forensic, UA: Köln 2000. Regie: Max Schumacher
  • Light/Lampyriden, UA: Berlin 2003
  • Klopfzeichen. Leuchtfeuer. Rauchsignale., UA: Stuttgart 2003. Regie: Marcel Keller
  • Gerichtet in der Stadt, UA: Köln 2005. Regie: Marcel Keller
  • Sigrids Risiken, UA: Köln 2006. Regie: Stefan H. Kraft
  • Klaus Fehling und das Ensemble Futur3: Der Duft, das Geld und die Stadt, UA: Köln 2006
  • Risiken und Nebenwirkungen, UA: Theater Osnabrück 2008. Regie: Marcel Keller
  • Maulwürfe, UA: Köln 2008. Regie: Christina Vayhinger
  • Kong – Monolog für einen fremden Helden, UA: Köln 2009. Regie: Christina Vayhinger
  • Klaus Fehling und das Ensemble Futur3: Eine Nacht in Afghanistan, UA: Köln 2010, Regie: André Erlen
  • Sprechende Hunde, UA: Köln 2014 als Abschlussprojekt der Theaterakademie Köln.
  • Inge Olson kommt, UA: Köln 2014, Regie: Klaus Fehling
  • Die Stadt der Schildkröten, UA: Köln 2015 (Sommerblut Festival), Regie: André Erlen
  • Kalte Ente, UA: Köln 2015, Regie: Klaus Fehling
  • Wertvoll – Am besten bist du als du selbst. UA: KJT Dortmund 2018, Regie: Johanna Weissert
  • No-Go-Area UA: Köln 2018 (Sommerblut Festival), Regie: André Erlen

Hörspiele

Musik

Auszeichnungen

  • Stipendium für Darstellende Kunst an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart, von Januar 2002 bis Februar 2004.
  • Kölner Tanz- und Theaterpreis 2010 mit Petersberg 1, eine Produktion von Futur3, Dramaturgie: Klaus Fehling und Sandra Nuy
  • Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater 2010<ref>2010 – Verein Freie Volksbühne Köln. Abgerufen am 28. Juni 2022.</ref> mit Petersberg 1, eine Produktion von Futur3, Dramaturgie: Klaus Fehling und Sandra Nuy

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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