Schildthurn
Schildthurn Gemeinde Zeilarn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(750)&title=Schildthurn 48° 18′ N, 12° 52′ O
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| Höhe: | 482 m ü. NN | |||||
| Einwohner: | 750 (2020)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. April 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 84367 | |||||
| Vorwahl: | 08572 | |||||
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Schildthurn ist ein Gemeindeteil von Zeilarn im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn.
Geographie
Das Kirchdorf Schildthurn liegt eineinhalb Kilometer östlich von Zeilarn an der Staatsstraße 2590 im Isar-Inn-Hügelland.
Geschichte
Schon im 9. Jahrhundert wird Schildthurn als Edelsitz in Salzburger Urkunden genannt. Alte Schreibweisen sind Sciltaria, Schiltarum und Schiltarn. Es liegt althochdeutsch *skiltarun (‚bei den Schildmachern/Wappenmalern‘) zugrunde.<ref>Josef Egginger: Pfarrkirchen: Der ehemalige Landkreis. Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München 2018, ISBN 3-7696-6591-0, S. 435.</ref> Die Edlen von Sciltaren werden von 1076 bis 1221 vielfach als Zeugen in Urkunden der Klöster Asbach, Raitenhaslach und Vornbach aufgeführt. Danach dürfte Schildthurn in den Besitz der Grafen von Leonberg gekommen sein.
Am 1. April 1971 wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Gemeinde Schildthurn mit den Gemeinden Gumpersdorf und Obertürken zur neuen Gemeinde Zeilarn zusammengelegt.
Sehenswürdigkeiten
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Schildthurn
- Wallfahrtskirche St. Ägidius
- Kapelle St. Leonhard, erbaut im ausgehenden 15. Jahrhundert
- Gasthof Schildthurn 3
- Ehemaliges Wohnstallhaus, Schildthurn 7
Vereine
- Freiwillige Feuerwehr Schildthurn, gegründet 1885
- Schützengesellschaft Schildthurn, gegründet 1950
Literatur
- Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Bayern II. Niederbayern. 2. Auflage, Deutscher Kunstverlag, München 2008, ISBN 978-3-422-03122-7.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Katholischer Wallfahrtsort in Niederbayern
- Ort im Landkreis Rottal-Inn
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Rottal-Inn)
- Geographie (Zeilarn)
- Ersterwähnung im 9. Jahrhundert
- Gemeindeauflösung 1971
- Kirchdorf (Siedlungstyp)