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Corinne Marchand

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Corinne Marchand (1958)

Corinne Marchand <phonos file="LL-Q150 (fra)-Exilexi-Corinne Marchand.wav">anhören</phonos>/? (* 4. Dezember 1931 in Paris als Denise Marie Renée Marchand) ist eine französische Schauspielerin.

Leben und Karriere

Marchand betätigte sich in den 1950er-Jahren zunächst als Clubsängerin und Model.<ref>Vorlage:AllMovie.</ref> Ab 1954 folgten erste kleinere Filmrollen. Zu Filmruhm kam Corinne Marchand in Agnès Vardas Nouvelle-Vague-Klassiker Mittwoch zwischen 5 und 7 (1962) als erfolgreiche Sängerin, die das Untersuchungsergebnis hinsichtlich einer möglichen Krebs-Erkrankung abwartet und ihr bisheriges Leben hinterfragt. Es sollte ihre mit Abstand wichtigste Filmrolle werden.<ref>Self-referential movies: Cleo From 5 to 7. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Januar 2020; abgerufen am 6. September 2021.</ref> 1962 erhielt sie zudem den Prix Suzanne Bianchetti als vielversprechendste französische Nachwuchsdarstellerin des Jahres.

Es folgten weitere Hauptrollen, beispielsweise in dem Italowestern Arizona Colt (1966) mit Giuliano Gemma. Vor allem aber übernahm sie fortan Nebenrollen an der Seite großer Stars, etwa als Ehefrau des ermordeten Anwalts im Gangsterfilm Borsalino (1970) neben Alain Delon und Jean-Paul Belmondo sowie als labile Ehefrau von Marcello Mastroianni in Marco Ferreris Allein mit Giorgio (1972). Zuletzt war sie 2017 als Mutter von Kad Merads Hauptfigur in der Komödie La Mélodie – Der Klang von Paris auf der Kinoleinwand zu sehen.

Neben ihren Kinorollen war Marchand ab den 1960er-Jahren bis ins neue Jahrtausend im Fernsehen präsent, so etwa in Kommissar Navarro, Lehrer auf Abruf und in einer wiederkehrenden Nebenrolle als Colette in St. Tropez. Im Laufe der Jahrzehnte war sie auch auf vielen Pariser Theaterbühnen zu sehen.

Filmografie (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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