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Willy Blain

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Willy Blain Vorlage:SportPicto
Daten
Geburtsname Willy Blain
Geburtstag 24. April 1978
Geburtsort FrankreichFrankreich Réunion
Nationalität FrankreichFrankreich Französisch
Gewichtsklasse Halbweltergewicht
Stil Rechtsauslage
Größe 1,74 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 27
Siege 25
K.-o.-Siege 4
Niederlagen 2
Willy Blain
Medaillenspiegel

Boxen Boxen

FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Weltmeisterschaften
Gold 2003 Halbwelter
Bronze 2001 Halbwelter
Bronze 1999 Halbwelter
Europameisterschaften
Bronze 2004 Halbwelter
Silber 2002 Halbwelter
Silber 2000 Halbwelter

Willy „Small Leonard“ Blain (* 24. April 1978 in Réunion) ist ein ehemaliger französischer Boxer.

Erfolge als Amateur

Willy Blain wurde 1997 und 1998 Französischer Meister im Leichtgewicht sowie von 1999 bis 2004 sechs Mal in Folge Französischer Meister im Halbweltergewicht.<ref>Französische Meister im Amateurboxen, 1903–2009</ref>

Bei den Weltmeisterschaften 1999 in den USA gewann er Bronze und bei den Europameisterschaften 2000 in Finnland Silber.<ref>WM 1999</ref><ref>EM 2000</ref> Durch diese Erfolge wurde er auch bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney eingesetzt, wo er aber im ersten Kampf gegen Diógenes Luna ausschied.<ref>Olympische Spiele 2000</ref>

2001 gewann er Silber bei den Mittelmeerspielen in Tunesien<ref>Mittelmeerspiele 2001</ref> und erneut Bronze bei den Weltmeisterschaften in Nordirland.<ref>WM 2001</ref> Zudem gewann er 2002 noch Silber bei den Europameisterschaften in Russland.<ref>EM 2002</ref>

2003 gewann er die Indian Ocean Island Games auf Mauritius<ref>IOIG 2003</ref>, die EU-Meisterschaften in Frankreich<ref>EU-Meisterschaften 2003</ref> und die Weltmeisterschaften in Thailand. Er besiegte dabei unter anderem den amtierenden Weltmeister Diógenes Luna und den amtierenden Europameister Alexander Maletin.<ref>EM 2003</ref>

Nachdem er 2004 noch Bronze bei den Europameisterschaften in Kroatien gewonnen hatte, nahm er noch an den Olympischen Spielen 2004 in Athen teil. Dort besiegte er unter anderem erneut Alexander Maletin, schied jedoch im Viertelfinale gegen Manus Boonjumnong aus.<ref>EM 2004</ref><ref>Olympische Spiele 2004</ref>

Darüber hinaus gewann Blain internationale Turniere wie den Chemiepokal 1998<ref>Chemiepokal 1998</ref> und das Feliks Stamm Tournament 2003.<ref>Feliks Stamm Tournament 2003</ref>

Profikarriere

Im Jahr 2004 wurde Blain Profi und unterschrieb bei Spotlight Boxing in Deutschland. Nach 13 Siegen in Folge gewann er am 22. August 2006 gegen Juan Mosquera aus Panama den Titel WBO Intercontinental, den er gegen die Argentinier Sergio Priotti und Pablo Godoy, sowie den Franzosen Stephane Benito und den Indonesier Daudy Bahari verteidigen konnte.

Am 25. April 2009 boxte er um die Interimsweltmeisterschaft der WBO im Halbweltergewicht, unterlag jedoch gegen den US-Amerikaner Lamont Peterson. Anschließend gewann er noch vier Kämpfe, ehe er im November 2011 gegen den Ukrainer Serhii Fedchenko unterlag und seine Karriere beendete.

Im Dezember 2016 kehrte er für einen letzten Kampf in den Ring zurück und besiegte Gyula Tallósi aus Ungarn.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1974: Ayub Kalule | 1978: Waleri Lwow | 1982: Carlos García | 1986: Wassili Schischow | 1989: Igor Ruschnikow | 1991: Konstantin Zsju | 1993: Héctor Vinent | 1995: Héctor Vinent | 1997: Dorel Simion | 1999: Muhammadqodir Abdullayev | 2001: Diógenes Luna | 2003: Willy Blain | 2005: Serik Säpijew | 2007: Serik Säpijew | 2009: Roniel Iglesias | 2011: Éverton Lopes | 2013: Merei Aqschalow | 2015: Vitaly Dunaytsev | 2017: Andy Cruz Gómez | 2019: Andy Cruz Gómez | 2021: Andy Cruz Gómez | 2023: Ruslan Abdullayev | 2025: Ilja Popow Vorlage:Klappleiste/Ende