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Ostenhellweg

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Ostenhellweg
Datei:DEU Dortmund COA.svg
Wappen
Straße in Dortmund
Datei:Alte Stadthäuser Ostenhellweg Dortmund.jpg
Bürgerhäuser Zum Ritter und Herbrechtsches Haus am Ostenhellweg
Datei:Placeholder.svg
Basisdaten
Ort  Dortmund
Ortsteil  Innenstadt
Angelegt  12. Jahrhundert
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Kaiserstraße (Osten), Westenhellweg (Westen)
Querstraßen  Brückstraße, Kleppingstraße, Ostwall, Willy-Brandt-Platz
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke  Reinoldikirche, Marienkirche, Vehoff-Haus
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Einkaufsstraße
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 0,4 km

-

Karte
Vorlage:Maplink

Der Ostenhellweg ist zusammen mit dem Westenhellweg die zentrale Einkaufsstraße in der Dortmunder Innenstadt. Er orientiert sich am Verlauf der alten Handelsstraße Hellweg und markiert deren östlichen Verlauf innerhalb der historischen Wallanlagen der Hansestadt Dortmund.

Der Ostenhellweg beginnt zwischen der Reinoldikirche und dem Herbrecht’schen Haus (mit dem Schmuckgeschäft Wempe im Parterre; Baujahr 1906) an der Kreuzung von Hellweg und Brückstraße. Er führt dann 400 Meter nach Osten zum Wall. Seine Fortsetzung findet der Ostenhellweg außerhalb des Wallrings in der Kaiserstraße.

Der Einzelhandel auf dem Ostenhellweg ist geprägt durch kleinere Läden. Nur Strauss Innovation und C&A unterhalten hier größere Kaufhäuser. Auch das Pressehaus der Westfälischen Rundschau lag an der Straße.

Die Passantenfluktuation auf der Einkaufsstraße ist weniger hoch als auf dem Westenhellweg.

Reinoldiinsel

Bis 1906 befand sich zwischen Ostenhellweg und Reinoldikirche eine Häuserzeile, die so genannte Reinoldiinsel. Ihr Gegenstück, die Friedhofsinsel, befand sich bis 1929 unmittelbar nördlich der Reinoldikirche. In Richtung Osten reichte die Reinoldiinsel bis zum Vehoff-Haus (Ostenhellweg 5). Erst durch ihren Abriss entstand der heutige Platz zwischen Reinoldi- und Marienkirche. Das westlichste Gebäude der Reinoldiinsel an der Ecke zur Brückstraße war das mittelalterliche Richthaus, Sitz des hohen Blutgerichts. Es wurde 1875 zusammen mit seinen beiden schmalen Nachbargebäuden abgerissen und durch ein Geschäftshaus ersetzt.<ref>Eberhard G. Neumann: Das mittelalterliche Richthaus in Dortmund. In: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark. Band 63. Historischer Verein Dortmund, Dortmund 1966, S. 197.</ref>

Galerie

Koordinaten: 51° 30′ 51,8″ N, 7° 28′ 11,6″ O

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Einzelnachweise

<references />