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Oullins

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Oullins
Datei:Blason ville fr Oullins (Rhône).svg
Staat Frankreich
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Métropole de Lyon
Arrondissement Lyon
Gemeinde Oullins-Pierre-Bénite
Koordinaten 45° 43′ N, 4° 48′ OKoordinaten: 45° 43′ N, 4° 48′ O
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Postleitzahl 69600
Ehemaliger INSEE-Code 69149
Eingemeindung 1. Januar 2024
Status Commune déléguée
Website www.ville-oullins.fr
Datei:Les bords de l'Yzeron.jpg
Der kanalierte Yzeron in Oullins

Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Oullins [<templatestyles src="IPA/styles.css" />uˈlɛ̃] ist eine französische Stadt und ehemalige Gemeinde mit 27.567 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) in der Gebietskörperschaft Métropole de Lyon in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Die Einwohner werden Oullinois(es) genannt.

Der Erlass der Präfektin vom 12. Dezember 2023 legte mit Wirkung zum 1. Januar 2024 die Eingliederung von Oullins als Commune déléguée zusammen mit der früheren Gemeinde Pierre-Bénite zur neuen Commune nouvelle Oullins-Pierre-Bénite fest.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Recueil des actes administrativs spécial N°69-2023-285.] (PDF) Département Rhône, , S. 26–29, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Oullins erhielt 2023 die Auszeichnung „Zwei Blumen“, die vom Conseil national des villes et villages fleuris (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Les communes labellisées.] Conseil national des villes et villages fleuris, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 17. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Geografie

Oullins liegt etwa sechs Kilometer südwestlich des Stadtzentrums von Lyon am rechten Ufer der Rhone. Durch den Ort fließt der Yzeron, der am nordöstlichen Rand des Gemeindegebiets in die Rhone mündet.

Umgeben wird Oullins von den Nachbargemeinden und der Commune déléguée:

Sainte-Foy-lès-Lyon
La Mulatière
Lyon
Chaponost Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Saint-Genis-Laval Pierre-Bénite
(Commune déléguée)

Geschichte

Oullins wurde in einer Urkunde Lothars I. zum ersten Mal im Jahr 855 als Aulanius erwähnt. Die Stadt lag an der alten Römerstraße, die Lyon mit Narbonne verband.

Bis zur Industriellen Revolution waren die Haupterwerbszweige in Oullins Landwirtschaft und Handel. 1847 richtete Alphonse Clément-Désormes ein Unternehmen zur Herstellung von Lokomotiven ein. Das Werk wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen.

Als sich Frankreich im Zweiten Weltkrieg unter deutscher Besatzung befand, formierte sich die Résistance. Am 27. August 1944 war Oullins der erste Ort im Raum Lyon, wo die Menschen Barrikaden errichteten, um dem erwarteten Einzug der Forces françaises de l’intérieur vorzubereiten.<ref>Jérémie Halais: Chroniques de la Libération : du Débarquement à Nuremberg. Éditions Larousse, Paris 2025, ISBN 978-2-03-607628-0, S. 119.</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Datei:Hôtel de Ville d'Oullins.JPG
Hôtel de ville (Rathaus)

Vorlage:Einwohner B Diagramm

Sehenswürdigkeiten

Ein Teil des römischen Aquädukts des Gier (eines der vier Aquädukte von Lugdunum/Lyon) überquert bei Oullins den Yzeron. Das „Aquädukt von Beaunant“ ist nach einem Weiler, der zwischen Oullins und Chaponost liegt, benannt.<ref>Pont-siphon sur l’Yzeron</ref>

Die Schule Saint-Thomas d’Aquin befindet sich seit 1836 in der ehemaligen Residenz der Erzbischöfe von Lyon. Das Gebäude ist seit 1978 als Monument historique klassifiziert. Es wurde auf Initiative des Malers Paul Borel mit einer neuen Kapelle ausgestattet. Der Bau wurde 1861 begonnen und die Ausstattung 1888 abgeschlossen. Die Kapelle ist nach einem sehr einfachen Plan gebaut: einschiffig, Querschiff und flache Apsis. Die Polychromie ist an der Fassade dezent, kommt aber im Inneren voll zur Geltung.

Das Wohngebäude im Chemin de la Cadière 12, genannt „Haus La Cadière“, datiert aus dem 16. Jahrhundert. Die Außengalerie ist seit 1972 als Monument historique eingeschrieben.

Das Wohngebäude Le Castel in der Rue Voltaire 23 stammt ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert. Fassaden und Dächer zur Straße und zum Innenhof sind seit 1983 als Monument historique klassifiziert.

Das Rathaus (Hôtel de ville), vormals Schloss La Bussière, datiert aus dem 16. Jahrhundert.

Sonstiges

Nach dem Ort sind drei Obstsorten benannt:

  • Kalvill aus Oullins, eine Apfelsorte
  • Oullins Reineclaude, eine in Deutschland sehr häufige Reneklode
  • Angoumois d'Oullins, eine Aprikosensorte

Persönlichkeiten

Persönlichkeiten, die in Oullins gewirkt haben

  • Claude Jordery (1876–1945), Politiker und Résistant, langjähriger Maire
  • Sonngard Leopold (1943–2019), langjährige Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Nürtingen
  • Mary Paillon (1848–1946), Alpinistin

Weblinks

Commons: Oullins – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

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