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Bildungssoftware

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. Mai 2023 um 19:55 Uhr durch imported>A.Abdel-Rahim (Einzelnachweise: Kat. bearb.).
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Unter Bildungssoftware versteht man jede Software, die sich für Bildungszwecke verwenden lässt.<ref>Britta Voß, Wanda Grabe, Kirsten Wienold: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Varianten medialer Lernumgebungen. (Memento vom 10. September 2010 im Internet Archive) (PDF; 1,52 MB) S. 35.</ref><ref>Andreas Reiter: Mediale Lehr- und Lernsysteme. (PDF; 961 kB) S. 5</ref><ref>Kai Glesczinsky: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />(Lern-) Software (Memento vom 13. Juni 2007 im Internet Archive) (PDF)</ref>

Geprägt hat den Begriff der österreichische Mediendidaktiker Peter Baumgartner in Anlehnung an den englischen Fachbegriff educational software, der sich allerdings besser mit Lernsoftware übersetzen lässt. Auch der in der deutschsprachigen Mediendidaktik gebräuchliche Begriff Unterrichtssoftware ist enger gefasst als Baumgartners Begriff.

Baumgartner unterteilt Bildungssoftware in fünf Kategorien:<ref>Peter Baumgartner, Sabine Payr: Lernen mit Software. Österreichischer StudienVerlag, Innsbruck 1994.</ref>

Gegen die Verwendung des Begriffs sind wiederholt Einwände vorgebracht worden, insbesondere da es sich bei „Bildungssoftware“ nicht um eine spezifische Art von Software, sondern um eine spezifische Art der Benutzung von Software handele.<ref>Ronald Knoch: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Klassifikationssysteme und Typologien von Lehr- und Lernsystemen. (Memento vom 13. Juni 2007 im Internet Archive) (PDF)</ref> Daher sei der Begriff so unscharf definiert, dass er für manche wichtigen Anwendungen, z. B. als Entscheidungsgrundlage für die finanzielle Förderung von Softwareentwicklungsprojekten, kaum brauchbar sei.<ref>Christine Schwarz: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Von der Nachhaltigkeit hoher Erwartungen. (Memento vom 12. August 2003 im Internet Archive) (PDF; 40 kB) In: Erwin Wagner, Michael Kindt (Hrsg.): Virtueller Campus. Szenarien – Strategien – Studium. Waxmann, Münster / New York / München / Berlin 2001, ISBN 3-8309-1093-2.</ref> Nützlich sei er Begriff hingegen für die Klassifikation von Programmen und Systemen, die – wie z. B. Programmiersprachen für Kinder – zwar speziell zum Lernen geschaffen worden sind, aber weder den Definitionen von Lern- noch von Unterrichtssoftware im Zusammenhang des E-Learning entsprechen.

Einzelnachweise

<references />