Die Indianer von Cleveland
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1989 |
| Länge | 107 Minuten |
| Altersfreigabe |
|
| Stab | |
| Regie | David S. Ward |
| Drehbuch | David S. Ward |
| Produktion | |
| Musik | James Newton Howard |
| Kamera | Reynaldo Villalobos |
| Schnitt | Dennis M. Hill |
| → Besetzung und Synchronisation | |
Die Indianer von Cleveland (Originaltitel Major League) ist eine US-amerikanische Filmkomödie, geschrieben und inszeniert vom Oscarpreisträger David S. Ward. Ein Haufen sportlicher Versager rauft sich zu einer erfolgreichen Baseballmannschaft zusammen und durchkreuzt die Pläne der intriganten Besitzerin ihres Clubs. Der Film hatte am 7. April 1989 Premiere.
Handlung
Als der Besitzer der Baseballmannschaft Cleveland Indians stirbt, erbt Rachel Phelps das Team, eine frühere „exotische Tänzerin“. Um mit den Indians von Cleveland nach Miami umziehen zu können, will sie eine Klausel aus dem Vertrag mit der Stadt Cleveland nutzen. Diese erlaubt einen Umzug des Teams, wenn der Zuschauerschnitt unter eine bestimmte Höhe fällt. Um dies zu erreichen, will sie das schlechteste Team der Major League Baseball zusammenstellen. Der neue „Hobbytrainer“ Lou Brown bekommt daher hauptsächlich alternde und Amateurspieler, unter anderem den Ex-Häftling Ricky „Wild Thing“ Vaughn, zur Verfügung gestellt. Nach den Anfangstests des Teams stellt sich jedoch heraus, dass „The Indians“ gar nicht so schlecht sind. Nachdem sich die ersten Erfolge einstellen, reagiert Teammanagerin Phelps und stellt allen Luxus der Spieler ein. Als der Trainer und die Spieler von ihren Umzugsplänen erfahren, beginnt die Aufholjagd in der Liga. Das „Dreamteam“ schafft es schließlich in die Playoffs.
Entstehung und Veröffentlichung
Die Dreharbeiten fanden unter anderem in Tucson, Milwaukee und Chicago statt.<ref>Drehorte laut IMDb</ref> David S. Ward wurde bekannt durch sein oscarprämiertes Drehbuch zu Der Clou (1973). Nach Straße der Ölsardinen aus dem Jahr 1982 war Die Indianer von Cleveland erst seine zweite Regiearbeit und der erste Erfolg; der Film spielte in den US-Kinos ca. 49,8 Millionen US-Dollar ein.<ref>Einspielergebnis auf boxofficemojo.com</ref>
Charlie Sheen und Tom Berenger hatten drei Jahre zuvor zusammen Platoon gedreht. Es war der erst dritte Film von Wesley Snipes, der hiermit den Durchbruch schaffte. Seine Rolle „Willie Mays Hayes“ spielt an auf Willie Mays, der ebenfalls als sehr schneller Center-Field-Spieler viele Bases erlief. Im zweiten Teil wird dies noch untermalt von einem Fang mit dem Rücken zum Feld, dem sogenannten „The Catch“.
Fortsetzungen
Der Film war in Amerika so erfolgreich, dass zwei Fortsetzungen gedreht wurden, die aber eher erfolglos blieben.
- 1994: Die Indianer von Cleveland II, Regie: David S. Ward
- 1998: Zweite Liga – Die Indianer von Cleveland sind zurück, Regie: John Warren
Kritiken
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="rotten tomatoes">Die Indianer von Cleveland. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref> |
| Metacritic (Metascore) | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="metacritic">Die Indianer von Cleveland. In: Metacritic. Abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref> |
| AllMovie | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Vorlage:AllMovie</ref> |
| CinemaScore | A–<ref>Datenbankabfrage bei cinemascore.com</ref> |
Die Indianer von Cleveland erhielt ein gutes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes größtenteils positive Besprechungen und ordnet den Film damit als „Verbrieft Frisch“ ein.<ref name="rotten tomatoes" /> Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel „Grundsätzlich Wohlwollend“ aus.<ref name="metacritic" />
„Ein Sportler-Film mit sanftem komödiantischem Anstrich, der letztlich zu viele bekannte Versatzstücke aneinanderreiht, um fesseln zu können und genaue Kenntnis der hierzulande kaum vertrauten Baseballregeln voraussetzt.“
Einzelnachweise
<references />