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Piz Lischana

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Piz Lischana
Grat zum Gipfelkopf des Piz Lischana von Südosten im Juli 2010
Grat zum Gipfelkopf des Piz Lischana von Südosten im Juli 2010
Höhe 3105,4 m ü. M.
Lage Scuol, Graubünden, Schweiz
Gebirge Sesvennagruppe
Dominanz 5,6 km → Piz Pisoc
Schartenhöhe 286 m ↓ Fuorcla Sesvenna
Koordinaten 821966 / 183932Koordinaten: 46° 46′ 10″ N, 10° 20′ 43″ O; CH1903: 821966 / 183932
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Erstbesteigung 1846 durch Johann Coaz<ref>graubuenden.ch: @1@2Vorlage:Toter Link/www.graubuenden.chDie Meilensteine des Alpinismus in Graubünden (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
Normalweg Markierter Steig von Scuol über Lischanahütte

Der Piz Lischana (<phonos file="Roh-vallader-Piz Lischana.ogg">[ˌpitsliˈʃanɐ]</phonos>/?, 3105,4 m ü. M.) ist ein für seine Höhe relativ leicht zu ersteigender Gipfel in den Unterengadiner Dolomiten. Die einfachste Route führt von San Jon (1420 m, erreichbar von Scuol, auf der gegenüberliegenden Seite des Inn) über die Lischanahütte (Vallader: Chamonna Lischana, 2500 m ü. M.), Trittsicherheit ist beim Gipfelanstieg allerdings Voraussetzung.

Am 31. Juli 2011 ereignete sich ein Felssturz am Piz Lischana, bei dem 2000 Kubikmeter Fels der östlichen Seite des Gipfelturmes abbrachen. Es wurden weitere Felsstürze befürchtet, deshalb war der Gipfelbereich bis 2016 gesperrt.<ref>Fernsehen, «Schweiz Aktuell»: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bergsturz am Piz Lischana (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.srf.ch</ref><ref>Radiotelevision Svizra Rumantscha: Scuol: Piz Lischana è serrà.</ref><ref>Webseite der Hütte mit dem Vermerk der Öffnung im Jahr 2016</ref>

Bis ins 20. Jahrhundert hinein bedeckte der Lischanagletscher das 4 Quadratkilometer grosse Plateau zwischen dem Piz Lischana und den Lai da Rims (deutsch Rims-Seen). Der ehemalige Plateaugletscher ist heute bis auf zwei Relikte verschwunden, den kleinen Gletscher Vadret da Triazza unterhalb des Gipfels und das immer noch als Vadret Lischana bezeichnete Relikt oberhalb der Lischanahütte.

Literatur

  • Dieter Seibert: Leichte 3000er. Die 99 schönsten Touren mit Weg. Bruckmann Verlag, München 2008, ISBN 978-3-7654-5011-2

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Piz Lischana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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