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WDR-Jazzpreis

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. Januar 2026 um 05:12 Uhr durch imported>Thomas Schulte im Walde (Preisträger: Verlinkung).
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Der WDR-Jazzpreis ist eine Auszeichnung für Jazzmusiker aus Nordrhein-Westfalen.

Hintergrund, Auswahlverfahren und Preisträgerkonzerte

Den jährlich vergebenen Preis hat der WDR-Hörfunk im Jahr 2004 gestiftet. Neben einem Preis für Improvisatoren wurde zwischen 2004 und 2023 immer auch ein Preis für Jazz-Komponisten verliehen. Beide Auszeichnungen waren mit einer Preissumme von jeweils 10.000 Euro dotiert. Zwischen 2018 und 2023 wurde zudem ein Preis in der Kategorie „Weltkulturen“ verlieren. Zusätzlich vergibt die Jury seit 2006 einen Sonderpreis für herausragende Schul- und Bildungsprojekte des Jazz (jährlich 5000 Euro). Hinzu kam ein Ehrenpreis, mit dem Personen und Institutionen geehrt werden, die sich um den Jazz in Deutschland verdient gemacht haben.

Die Auswahl der Preisträger in den Jazzkategorien beruhte (bis 2019) auf einem Wettbewerb, an dem Musiker-/innen aus NRW mit herausragenden Leistungen in den Bereichen Komposition oder Improvisation teilnehmen können. Die Preisträger wählte eine unabhängige Jury aus. Diese setzt sich zunächst zusammen aus Vertretern der Jazzkritik, der Jazzverbände und der Fachredaktion Jazz im WDR-Hörfunk. Mittlerweile gehören ihr neben der Fachredaktion (und drei ihrer Autoren) zwei frühere Preisträger, Vertreter zweier Spielstätten bzw. Jazzveranstalter in Nordrhein-Westfalen und die Kulturamtsleiterin der Stadt Gütersloh an.<ref>NRW: WDR Jazzpreis 2020. In: Jazz thing. Abgerufen am 12. Januar 2020.</ref>

Die ausgewählte unter den eingereichten Kompositionen wird mit der WDR-Big-Band eingespielt.<ref>2020 wurde das Verfahren verändert, da nun die Jury das Vorschlagsrecht hatte. Im Bereich Komposition wurde mit Philip Zoubek sogar ein Musiker ausgewählt, der noch nie für Bigband komponierte. Vgl. Westdeutscher Rundfunk Köln WDR Jazzpreis in Gütersloh. 31. Januar und 1. Februar 2002. Köln 2019</ref> Außerdem wurden die Preisträger und ihre Arbeiten in einem Radio-Konzert vorgestellt, das bis 2011 im Rahmen des Festivals jazz.cologne im Kölner Funkhaus stattfand und zwischen 2013 und 2019 Teil des damals neu initiierten WDR-3-Jazz-Fests war,<ref>2020 findet statt des dreitägigen Festivals eine Preisträger-Gala statt, an deren Vorabend in einem weiteren Konzert „einige der Gewinner*innen ihre Musik in aller gebotenen Ausführlichkeit vorstellen.“ Vgl. Westdeutscher Rundfunk Köln WDR Jazzpreis in Gütersloh. 31. Januar und 1. Februar 2020. Köln 2019</ref> das zwar „eine Perle in der Jazz-Diaspora“ war, aber mit dem Ausscheiden des Jazz-Redakteurs Bernd Hoffmann eingestellt wurde.<ref>Endzeitgrau WDR Jazzfest 2019. In: Riffreporter. 2. Februar 2019, abgerufen am 12. Januar 2020.</ref> 2023 wurden die beiden Preise für Improvisatoren und Kompositoren zusammengelegt; auch entfiel der Ehrenpreis. Die ausgeschütteten Preisgelder verringerten sich zudem von € 30.000 auf € 20.000.<ref>Stefan Franzen, Martin Laurentius & Rolf Thomas: WDR Jazzpreis: Angelika Niescier & Maryam Akhondy. In: Jazz thing. 10. Januar 2023, abgerufen am 10. Januar 2023.</ref> Ohne weitere Begründung wurde 2024 auch der seit 2018 jährlich vergebene Preis für „Musikkulturen“ nicht mehr vergeben; allerdings stellte der Sender fest, dass „sich das Profil des Preises geschärft“ habe.<ref>Alle WDR Jazzpreisträger:innen von 2004 – 2024. In: WDR. 2023, abgerufen am 14. Januar 2024.</ref>

Preisträger

Einzelnachweise

<references />

Weblinks