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Welttag des geistigen Eigentums

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Der Welttag des geistigen Eigentums (auch World IP Day oder WIP-Day genannt, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) wird seit dem Jahr 2000 von der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) ausgerufen, um die Bedeutung der Rechte geistigen Eigentums – etwa Patente, Handelsmarken, Produktdesigns, Urheberrechte – für die Förderung von Innovation und Kreativität zu verdeutlichen.<ref>Fragen und Antworten zum World IP Day auf wipo.int</ref> Der ursprünglich von der UNESCO angeregte Tag findet jedes Jahr am 26. April statt. An diesem Tag trat im Jahr 1970 die Gründungsvereinbarung (Convention) der WIPO in Kraft. Weltweit finden an dem Aktionstag Veranstaltungen zum Thema geistiges Eigentum statt.<ref>Oliver Passek: Zum zweiten Mal „Tag des Geistigen Eigentums“ auf irights.info</ref><ref>Universität Düsseldorf: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Welttag des Geistigen Eigentums (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. November 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gewrs.de, 24. April 2003.</ref><ref>Verlautbarung der Initiative Urheberrecht zum „Welttag des Geistigen Eigentums“, 26. April 2017.</ref>

Themenschwerpunkte

Der Welttag widmet sich jedes Jahr einem thematischen Schwerpunkt.

Politische Initiativen und Stellungnahmen anlässlich des Welttags

In einer Videobotschaft zum Welttag des geistigen Eigentums im Jahr 2008 sagte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Unterstützung im Kampf gegen illegale Raubkopien aus dem Internet zu.<ref>Video-Podcast „Merkel: Mehr für Schutz geistigen Eigentums tun“ auf bundeskanzlerin.de</ref> Sie werde sich auch auf internationaler Ebene für den Schutz geistigen Eigentums einsetzen. „Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt“, sagte sie. Sie reagierte damit auf einen offenen Brief, in dem rund 200 bekannte Künstler einen stärkeren Schutz geistigen Eigentums von ihr gefordert hatten.<ref>Merkel: Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt. In: Der Tagesspiegel. 26. April 2008.</ref> Der damalige Kulturstaatsminister Bernd Neumann forderte freiwillige Vereinbarungen zwischen Providern und Rechteinhabern zur Bekämpfung der so genannten Internetpiraterie nach französischem Vorbild, eine indirekte Forderung nach Internetsperren bei Urheberrechtsverletzungen.<ref name="Heise">Heise online: Staatsminister für Internetsperre bei Urheberrechtsverletzungen. 25. April 2008.</ref> Die damalige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries sprach sich für eine stärkere Achtung geistigen Eigentums aus und begrüßte Maßnahmen gegen Software- und Produktpiraterie.<ref name="Heise" />

Im Jahr 2010 lud Kulturstaatsminister Neumann Spitzenvertreter aus der Kultur ein und sagte, „massive Urheberrechtsverletzungen im Internet“ brächten die Kultur- und Kreativbranche nach wie vor in Bedrängnis. Zugleich forderte er diese Branchen auf, das Internet „noch stärker als bisher nicht nur als Risiko, sondern auch als Chance zu sehen“.<ref>Pressemitteilung: Kulturstaatsminister Bernd Neumann zum „Welttag des geistigen Eigentums“, 26. April 2010.</ref>

Der österreichische Patentamtspräsident Friedrich Rödler sagte anlässlich des Welttags des geistigen Eigentums im Jahr 2014: „Gerade in Zeiten der Globalisierung ist der Schutz geistigen Eigentums wichtiger denn je. Ein wirksamer Rechtsschutz hilft innovativen Unternehmen, bestehende und zukünftige Absatzmärkte abzusichern und gegen unlautere Konkurrenz oder Produktpiraterie vorzugehen“.<ref>Patentamtspräsident Rödler zu Innovationen und Innovationsschutz als Fundament unserer Zukunft auf patentamt.at, 24. April 2014.</ref>

Siehe auch

Weblink

Einzelnachweise

<references />