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Port Moresby

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Port Moresby
Datei:Port Moresby Town2 Mschlauch.jpg
Downtown
Flagge
Datei:Flag of Port Moresby.png
Flagge
Staat: Papua-NeuguineaDatei:Flag of Papua New Guinea.svg Papua-Neuguinea
Provinz: Datei:Flag of NCD.svg National Capital District
Gegründet: 1873
Koordinaten: 9° 28′ S, 147° 10′ OKoordinaten: 9° 28′ S, 147° 10′ O
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Höhe: 35 m
Fläche: 240 km²
Einwohner: 364.125 (2011)
Bevölkerungsdichte: 1.517 Einwohner je km²
Zeitzone: AEST (UTC+10)
Webpräsenz:
Port Moresby (Papua-Neuguinea)
Port Moresby (Papua-Neuguinea)
Port Moresby

Port Moresby (Tok Pisin: Pot Mosbi) ist die Hauptstadt Papua-Neuguineas. Als eine der wenigen Metropolen Ozeaniens hat die Stadt eine Einwohnerzahl von mehr als 360.000 Einwohnern erreicht (Stand 2011), wobei illegale Elendssiedlungen um die Stadt herum nicht mitgerechnet wurden.

Lage

Die Hafenstadt Port Moresby befindet sich im südöstlichen Teil der Insel Neuguinea an der Südküste der Korallensee. Die Stadt befindet sich an einer windgeschützten Bucht und wurde somit zu einem bevorzugten Ankerplatz für die Schifffahrt. Port Moresby ist keiner der 19 Provinzen Papua-Neuguineas zugehörig, sondern hat als National Capital District (deutsch Nationaler Hauptstadtdistrikt) einen eigenen Verwaltungsstatus.

Klima

Die klimatischen Bedingungen der Stadt Port Moresby werden durch ihre geographische Lage in der äquatornahen Zone der Tropen und der Topographie des Hinterlandes beeinflusst; die Stadt liegt „im Schatten“ des Owen-Stanley-Gebirges. Die beiden Windsysteme Passat und Monsun fördern große Wassermengen nach Papua-Neuguinea; sie bewirken Niederschlagsmengen von bis über 5000 mm im Zentrum der Insel Neuguinea. Dort regnen sich die Wolken ab, sodass Port Moresby mit einer jährlichen Niederschlagsmenge von 1250 mm für die Region Papua-Neuguinea relativ trocken ist. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Allgemeinen zwischen 70 und 85 %.

Das Wetter wird durch zwei vorherrschende Windströmungen bestimmt: der Südostpassat bläst von Mai bis Oktober und der Nordwestmonsun etwa von Dezember bis März. Für die Tropen typische Zyklone und Hurrikane treten in dieser Gegend relativ selten auf, Gewitterstürme sind in den Bergen häufig. Die bergige Lage schützt den Hafen auch vor den schweren Stürmen, welche die westliche Küstenregionen heimsuchen.<ref name="DuMont85 Klima">Heiner Wesemann: Papua-Neuguinea, Kultur - Landschaft. In: DuMont Dokumente. DuMont Buchverlag, Köln 1985, ISBN 3-7701-1322-5, Klima und Klimazonen, S. 16–18.</ref>

Port Moresby
Klimadiagramm
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Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Port Moresby
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Tagesmax. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 31
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Niederschlag (mm) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Sonnenstunden (h/d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format
Regentage (d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Wassertemperatur (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 27,9
Luftfeuchtigkeit (%) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 78,3

Stadtgliederung und Urbanisierung

Die ursprüngliche Stadtsiedlung entstand auf einer schmalen, bergigen Landzunge an der Küste. Sie reichte landeinwärts bis zum Berg Tuabuga Hill und grenzte im Norden an das Hafenviertel. Alle Regierungs- und Verwaltungsgebäude sowie die Wohnhäuser der europäischen Zuwanderer und der australischen Verwaltungsbeamten konzentrierten sich zunächst in diesem Areal. Die Einheimischen wohnten mehrheitlich in einfachen Behausungen in den ländlichen Vororten jenseits des Berges. Seit der Unabhängigkeit begann die Stadt durch Zuzug aus den Landgemeinden enorm zu wachsen. Die Regierung verfügte die Bildung des National Capital District, dieser ist 240 km² groß und besitzt einen Sonderstatus. Die ersten Vorstadt-Siedlungen entstanden am Hubert Murray Highway, der Hauptstraße zum Flugplatz und erhielten als (provisorische) Ortsnamen die Entfernungsangaben zum Stadtzentrum – „Three Mile“, „Four Mile“ und „Six Mile“. Fortwährend entstanden neue Siedlungen und angrenzende Dörfer wurden eingemeindet. Auch die Regierungsbehörden und die Stadtverwaltung benötigten Erweiterungsbauten, Gewerbebetriebe, Einkaufszentren und ein Diplomatenviertel. Sportanlagen und die Universität verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet. Die neuen Stadtteile tragen die Namen: Badili, Boroko, Erima, Gabutu, Gerehu, Gordons, Gordons North, Hohola, Hohola North, Kaevaga, Kaugere, Kila, Koki, Konedobu, Korobosea, Matirogo, Morata, Newtown, Sabama, Saraga, Tokarara und Waigani.<ref name="DuMont85 Hauptstadt">Heiner Wesemann: Papua-Neuguinea. 1994, ISBN 3-7701-1322-5, Port Moresby, S. 199–203.</ref>

Geschichte

Das indigene Volk der Motu lebt seit etwa 2000 Jahren in der Gegend um Port Moresby.

Der britische Forscher John Moresby erkannte 1873 den Vorteil, den die hiesige Hafenbucht bot. Als Großbritannien das Land 1884 zum Protektorat Britisch-Neuguinea erklärte (British New Guinea), wurde der nach John Moresby benannte Ort Hauptstadt des Landes.<ref>John Moresby: A Record of Life and Service in the British Navy for a Hundred Years, Murray, London 1909</ref>

Im Jahr 1889 wurde das römisch-katholische Apostolisches Vikariat Neuguinea errichtet, aus dem das Erzbistum Port Moresby hervorging. Es besteht unter dieser Bezeichnung seit 1966. Hauptkirche ist St. Mary’s Cathedral.

Eine japanische Eroberung wurde 1942 in der Schlacht im Korallenmeer von den Alliierten verhindert.

Im November 2018 fand in der Stadt der Gipfel der Wirtschaftsgemeinschaft Apec statt.<ref name="Till Fähnders 2018">Till Fähnders: 40 Maseratis, Baströcke und bittere Armut, in: FAZ Nr. 268, 17. November 2018, S. 5.</ref> Anlässlich dieses Ereignisses kamen die Kreuzfahrtschiffe Pacific Jewel und Pacific Explorer sowie das amerikanische Kriegsschiff Green Bay in den Hafen der Stadt und erstmals besuchte ein chinesischer Staatschef Papua-Neuguinea.<ref name="Till Fähnders 2018"/>

Soziale Probleme

Infolge großer Landflucht hat sich die Bevölkerung Port Moresbys in den letzten zwanzig Jahren verdoppelt und viele illegale Siedlungen sind entstanden. Im Jahr 1971 hatte die Stadt erst 80.000 Einwohner. Fortschritt und Reichtum der Stadt reizen viele junge Landbewohner, hier ihr Glück zu suchen. Mit dem rapiden Wachstum ging eine sehr hohe Kriminalitätsrate einher, und auch die Korruption der Polizei ist ein großes Problem. Nach einer Reihe äußerst brutaler Verbrechen und Kämpfen zwischen Mitgliedern verschiedener Stämme in einem Vorstadt-Slum, der Tete-Siedlung, forderte der Polizeipräsident der Stadt im Jahr 2003 die sofortige Räumung des Slums und das Zurückschicken junger Arbeitsloser in ihre Heimatdörfer.

Nach einem Ranking der Economist Intelligence Unit aus dem Jahr 2018 rangiert Port Moresby in Bezug auf die Lebensqualität unter den 140 untersuchten Städten weltweit auf Platz 136.<ref>„Economist“-Ranking: Die lebenswertesten Städte der Welt vom 14. August 2018, abgerufen am 14. August 2018</ref>

Bildung und Forschung

Datei:US Navy 080807-N-0209M-001 Air Force Tech. Sgt. Brian Madison holds dental training with students at the University of Papua New Guinea School of Health and Medical Science.jpg
Ausbildung von Zahnärzten auf einem Lazarettschiff der US-Pazifik-Flotte
Datei:US Navy 080808-N-7498L-592 U.S. Navy Seabees, Royal Australian Engineers from 1st Combat Engineer Regiment and members of the Indian Indian Army Corps of Engineers give out pencils, crayons and coloring books to children.jpg
In Port Moresby stationierte internationale Marineeinheiten unterstützen die Bildungsinitiativen der Regierung

Ein großer Teil der Landbevölkerung ist nicht alphabetisiert; dies gilt insbesondere für Frauen.<ref name="Bildung_1">Papua New Guinea, HDI Rank -148. In: Human Development Report 2009 (Unterorganisation der Vereinten Nationen). Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. April 2009; abgerufen am 3. September 2010.</ref> Die Schulen der Hauptstadt sind traditionell in kirchlicher Trägerschaft.<ref name="Bildung_2">Edle Traditionen und christliche Prinzipien. In: Webseite der Organisation KIRCHE IN NOT. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. November 2010; abgerufen am 3. September 2010.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kirche-in-not.de</ref> Das Schulsystem ist an das englische Bildungssystem angeglichen; es gibt Privatschulen und öffentliche Schulen.

Die University of Papua New Guinea (UPNG) wurde 1965 gegründet und gehört zum Kreis der Commonwealth Universities. Sie ist die höchstrangige Bildungseinrichtung in Papua-Neuguinea und die erste Universität in Ozeanien. Sie befindet sich am nördlichen Stadtrand von Port Moresby. Gegenwärtig besuchen etwa 15.000 Studenten die Bildungseinrichtung; sie besitzt 13 Fakultäten und Institute.<ref name="Bildung_3">The premier University of the Pacific. In: Webseite der staatlichen Universität von Papua-Neuguinea. Abgerufen am 3. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Eine wichtige Unterstützung erfahren die medizinischen Bildungseinrichtungen durch im Hafen stationierte internationale Marineeinheiten. So befindet sich in Port Moresby regelmäßig ein Lazarettschiff der amerikanischen Pazifikflotte, welches an Bord die Aus- und Weiterbildung der einheimischen Ärzte und Krankenpfleger an moderner Technik ermöglicht.<ref name="Bildung_4">Aboard USNS Mercy (T-AH-19). In: Bilderserie der US-Navy, Pazifikflotte. Abgerufen am 3. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Es bestehen in der Stadt weitere nationale und internationale Forschungsinstitute. Zu diesen zählt das NRI (National Research Institute of Papua-Neuguinea). Es entstand 1961 als Außenstelle der Australian National University und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Fragen zur wirtschaftlichen, politischen und sozialen Entwicklung des Landes.<ref name="Bildung_5">About us (Startseite). In: Webseite des NRI of Papua-Neuguinea. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. August 2010; abgerufen am 3. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nri.org.pg</ref>

Wirtschaft

In der Hauptstadt befindet sich unter anderem die einzige Wertpapierbörse des Landes – die auch nach ihr benannt ist. Die Papua New Guinea‘s National Stock Exchange besteht hier seit 1999.

Bauwerke

Verkehrsanbindung

Straßenverbindungen

Port Moresby ist Landeshauptstadt und Verwaltungszentrum der Central-Provinz. Das Straßennetz innerhalb der Provinz ist relativ gut ausgebaut. Innerhalb des Stadtgebietes gibt es ein Busliniennetz; Taxis und private Autovermieter bieten ihre Dienste an. Von der Landbevölkerung werden die als PMV (Public Motor Vehicles) bezeichneten Kleinlastwagen bevorzugt.

Die Topographie und das tropische Klima des Landes verhindern den Bau von Verbindungsstraßen und Bahnlinien zu den Städten jenseits der zentralen Hochgebirge.<ref>Eine Straßenverbindung von Port Moresby nach Lae ist schon lange geplant gewesen (u. a. im Rahmen von japanischer Entwicklungshilfe), scheint aber in nächster Zeit nicht verwirklicht zu werden.</ref>

Luftverkehr

Datei:Port Moresby Intl Airport 2008.jpg
Jacksons International Airport

Bereits in den 1930er Jahren entstand im australisch verwalteten Teil ein dichtes Netz von Fluglinien mit Kleinflugzeugen. Während der Kämpfe des Zweiten Weltkrieges entstanden auf allen größeren Inseln Militärflugplätze, die zum Teil noch heute genutzt werden können. Sie ermöglichten in den 1970er Jahren das rasche Vordringen der ausländischen Bergbaugesellschaften selbst in entlegenste Bergregionen und waren dennoch rentabel. Schon in den 1950er Jahren bildeten sich mehrere Fluggesellschaften heraus, die inzwischen mit dem Transport von Touristen ihre Haupteinnahmen erwirtschaften. Die Air Niugini ist die größte Fluggesellschaft des Landes und arbeitet mit der australischen Qantas Airways zusammen. Weitere private Fluggesellschaften sind Bougair, Douglas Airways, Panga Airways und Talair. Der wichtigste Flugplatz des Landes ist der Jacksons International Airport.<ref name="DuMont85 Flug">Heiner Wesemann: Papua-Neuguinea. 1994, ISBN 3-7701-1322-5, Flugverbindungen, S. 315.</ref>

Schifffahrt

Datei:US Navy 080811-N-8878B-434 The Military Sealift Command hospital ship USNS Mercy (T-AH 19) anchored off the coast of Papua New Guinea in support of Pacific Partnership 2008.jpg
Blick zum Handelshafen mit dem Container-Terminal

Der Hafen von Port Moresby entstand bereits um 1890. Er besteht aus vier Zonen, besitzt ein modernes Container-Terminal zur Versorgung des Landes mit Wirtschaftsgütern und ist auch Ankerplatz für die Touristenschiffe. In der zweiten Zone verkehren die sogenannten Napa-Napa-Fähren. In der dritten Zone befindet sich der Yachthafen, und nördlich folgt noch in einem gesperrten Teil des Hafens die vierte Zone, der Marinestützpunkt. Die Marine übernimmt hier die Funktion der Küstenwache.<ref name="DuMont85 Hafen">Heiner Wesemann: Papua-Neuguinea. 1994, ISBN 3-7701-1322-5, Verkehr- und Wirtschaft, S. 195–199.</ref>

Die flachen, küstennahen Gewässer der Stadt werden von Korallenriffen durchzogen, welche die Schifffahrt beträchtlich erschweren. Ein weiteres bekanntes Hindernis in Hafennähe ist das Wrack des australischen Frachters Mac Dhui, der am 8. Juni 1942 bei einem Gefecht vor der Hafeneinfahrt von den Japanern versenkt wurde.<ref name="Karte_1">US-Map-Service, Maps of Neuguinea, TK250, Blatt SC 55-7 (Port Moresby). In: University of Texas at Austin, Kartensammlung. Abgerufen am 3. September 2010.</ref>

Fuß- und Wanderwege

Der Kokoda Track, den die Einheimischen schon lange nutzen, um von Port Moresby nach Norden zu gelangen, ist heute bei Abenteuertouristen eine der größten Attraktionen des Landes.

Städtepartnerschaften

Port Moresby unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften (in Klammern das Jahr der Etablierung):

China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Jinan, Provinz Shandong in der Volksrepublik China (1988)
AustralienAustralien Townsville in Queensland, Australien (1983)
FidschiDatei:Flag of Fiji.svg Suva auf Viti Levu, Fidschi (1993)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Palm Desert in Kalifornien, USA

Städtefreundschaft:

IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Jayapura, Provinz Papua in Indonesien

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Port Moresby – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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