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Brainlab

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Brainlab SE

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Brainlab Brainlab Logo Pink.svg
Rechtsform Europäische Aktiengesellschaft (SE)<ref>Corporate Information. Abgerufen am 9. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Gründung 1989
Sitz München
Leitung Rainer Birkenbach,
Tobias Schalkhaußer,
Florian Hoffmann,
Rudolf Kreitmair<ref>Corporate Information. Abgerufen am 23. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Mitarbeiterzahl 1979 (2025)<ref>Unternehmen. In: Brainlab. Abgerufen am 29. Oktober 2024.</ref>
Umsatz 429 Mio. Euro (Okt. 2022 bis Sep. 2023)<ref name="KA202223">Brainlab AG, Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023, veröffentlicht im Unternehmensregister abgerufen am 12. Dezember 2024.</ref>
Branche Medizintechnik
Informationstechnologie
Website brainlab.com

Die Brainlab SE entwickelt, produziert und vermarktet softwaregestützte Medizintechnologie. Die Produkte konzentrieren sich auf die Bereiche Chirurgie und Radiochirurgie,<ref name="KA202223"/> in diesem Marktsegment gehört das Unternehmen zu den weltweiten Technologieführern.<ref>Hermann Simon: Hidden Champions des 21. Jahrhunderts: Die Erfolgsstrategien unbekannter Weltmarktführer. Frankfurt a. M.: Campus, 2007. ISBN 978-3-593-38380-4. S. 24. Anmerkung: Simon erwähnt die Brainlab AG in diesem Buch als Beispiel für einen „Hidden Champion“.</ref> Zu den Kernprodukten des Unternehmens gehört Technologie für chirurgische Eingriffe und für Strahlentherapien bei Tumoren,<ref>Christian Baulig: Brainlab: Operationssaal der Zukunft. In: Capital. 23. März 2023, abgerufen am 26. November 2024.</ref> auch werden Produkte in den Bereichen Neurochirurgie, HNO, MKG, Wirbelsäule und Trauma eingesetzt. Brainlab wird in deutschen Medien häufiger zu Themen wie der Digitalisierung von Gesundheitsdaten und künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen erwähnt.<ref>Stefan Vilsmeier: Wie die EU-Kommission Gesundheitsdaten verstaatlicht. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28. Februar 2023, abgerufen am 12. Dezember 2024.</ref><ref>Elisabeth Dostert: Wie das Gesundheitssystem effizienter werden soll. In: Süddeutsche Zeitung. 24. November 2022, abgerufen am 12. Dezember 2024.</ref><ref>Alexander Armbruster, Carsten Knop: Software-Unternehmer in Deutschland - Stefan Vilsmeier verrät, wie man es macht. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 14. Mai 2021, abgerufen am 12. Dezember 2024.</ref>

Geschichte

1989 wurde Brainlab von Stefan Vilsmeier in München gegründet. Als Startkapital hatte er 150.000 DM aus Verkäufen eines Buches über die Konstruktion von 3D-Objekten, das er als Jugendlicher geschrieben hatte.<ref name="Merkur">Es begann in der Garage. In: Münchner Merkur. 4. Mai 2009, abgerufen am 25. November 2024.</ref> Das erste entwickelte System, eine neurochirurgische Planungssoftware, wurde 1990 an der Universität Wien eingesetzt<ref>Tag der offenen Tür bei Brainlab: 25 Jahre Innovation erleben. In: Digital Health Portal. 8. Juli 2014, abgerufen am 25. November 2024.</ref> und von Vilsmeier im Jahr 1992 beim amerikanischen Congress of Neurological Surgeons in Washington, D.C. vorgestellt, was Vilsmeier im Nachhinein als Durchbruch des Produktes beschrieb.<ref>Jorn Madslien: Curing cancer with computers. In: British Broadcasting Corporation. 7. August 2003, abgerufen am 12. Dezember 2024.</ref>

1993 konnten erste Verkäufe nach Südafrika, Nordamerika und Taiwan getätigt werden.<ref name="Merkur" /> Im selben Jahr entwickelte Brainlab ein auf Linearbeschleunigern basierendes System für die stereotaktische Radiochirurgie unter Verwendung von Kollimatoren.<ref>John Meyer: MRT, IGRT, SBRT: Advances in the Treatment Planning and Delivery of Radiotherapy. Hrsg.: Medical Technology Business Europe. ISBN 978-3-8055-8199-8, S. 13.</ref> In der folgenden Zeit wuchs das Unternehmen stetig und es wurden in mehreren Ländern Büros eröffnet. 1996 begann Brainlab eine langjährige Partnerschaft mit der kalifornischen Firma Varian, Inc. im Bereich Radiochirurgie.<ref>Varian and Brainlab Combine TrueBeam STx with the Novalis Radiosurgery Program. In: Medical Technology Business Europe. 2. August 2010, abgerufen am 22. Juli 2024.</ref>

Brainlab expandierte 1997 in den Bereich der bildgesteuerten Chirurgie und entwickelte als erstes Unternehmen die passive Markertechnologie.<ref>Norihiko Tamaki, Kazumasa Ehara: Introduction of the Passive Marker Neuronavigation System VectorVision. In: Springer-Verlag (Hrsg.): Computer-Assisted Neurosurgery. 1998, ISBN 978-4-431-65891-7, S. 23–37.</ref> Im selben Jahr führte Brainlab sein erstes Radiochirurgiesystem namens Novalis ein.<ref>Kim Irwin: UCLA Surgeons to Wield Powerful New Weapon that Offers Hope to Patients with Brain Tumors. In: University of California, Los Angeles. 25. September 1998, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 26. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2007 brachte Brainlab das Strahlentherapiesystem Novalis Tx Radiosurgery auf den Markt, das gemeinsam mit Varian entwickelt wurde.<ref>Varian, BrainLAB showcase Novalis Tx. In: Health Imaging. 20. Dezember 2007, abgerufen am 26. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im selben Jahr erfolgte die Markteinführung eines intraoperativen CT-Geräts in Zusammenarbeit mit Siemens Medical Solutions, das mit einem auf Schienen montierten Scanner arbeitet.<ref>Wayne Forrest: Siemens, BrainLab bring intraoperative CT scanner to the U.S. In: AuntMinnie. 19. März 2007, abgerufen am 26. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Umsatz im niedrigen dreistelligen Millionenbereich erhöhte sich in den 2000er-Jahren Jahren kontinuierlich, und 2010 und 2011 konnte Brainlab erstmals Dividenden an die Eigner auszahlen.<ref>Angela Maier: Der ewige Börsenkandidat: Ein ehemaliger Star der Medizintechnikbranche meldet sich zurück, und liebäugelt nach über zehn Jahren mal wieder mit dem Kapitalmarkt. In: Financial Times Deutschland. 5. März 2012, S. 5.</ref>

Im Jahr 2008 wurde die Digital Lightbox auf den Markt gebracht, mit der Ärzte digitale Patientenbilder im Operationssaal nutzen und bearbeiten können. Der Nachfolger der Digital Lightbox namens Buzz Digital O.R. wurde 2012 vorgestellt.<ref>Brainlab introduces new multi-touch surgical information hub. In: Hospital Healthcare Europe. 2. Oktober 2012, abgerufen am 26. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im März 2019 verkaufte Brainlab ihre Sparte Orthopädische Gelenkrekonstruktion an Smith & Nephew, die ihre Betätigung in diesem Bereich intensivieren wollten.<ref>Divya Tirumalaraju: Smith & Nephew buys Brainlab orthopaedic joint reconstruction business. In: Medical Device Network. 3. Juni 2019, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nach 35 Jahren als CEO von Brainlab wechselte Vilsmeier 2025 in die Funktion des Vorsitzenden des Verwaltungsrats von Brainlab und wurde CEO der Snke Holding SE.  

Unternehmensstruktur

Datei:Brainlab HQ and Airport Tower.jpg
Hauptsitz neben dem alten Flughafentower in München

Im Juni 2025 fand die Umwandlung der Brainlab AG in eine Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea, SE) statt.<ref>Brainlab: Umwandlung in eine Europäischen Aktiengesellschaft (SE). Abgerufen am 8. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Brainlab ist mit Systemen in ~120 Ländern vertreten (Stand 2025) und gilt damit als ein weltweiter Marktführer für bildgestützte Technologien im Medizinbereich.<ref name="ZahlenFakten">Menschen – Zahlen – Standorte. In: Brainlab. Abgerufen am 8. Mai 2025.</ref>

Der mehrfach angedeutete Börsengang wurde bisher nicht umgesetzt.<ref>BrainLAB sagt Börsengang ab! In: GSC Research. 4. Juli 2001, abgerufen am 25. November 2024.</ref>

Hauptsitze

Über die Jahre wechselte Brainlab vor allem aufgrund der steigenden Mitarbeiterzahlen mehrmals seinen Hauptsitz. Das Unternehmen gründete Vilsmeier 1989 in der Garage seiner Eltern.<ref name="Merkur" /> 1991 wurden erste offizielle Räumlichkeiten im Münchner Vorort Poing bezogen, ab 1995 lag der Hauptsitz in Heimstetten. Im Jahr 2006 bezog Brainlab seinen neu errichteten Hauptsitz in Feldkirchen bei München.<ref>Die Großstadt ruft. In: Münchner Merkur. 5. Juli 2013, abgerufen am 26. November 2024.</ref> Die Eröffnung führte der damalige Ministerpräsident von Bayern, Edmund Stoiber, durch.<ref>Bei BrainLAB gibt sich Stoiber betont entspannt. In: Münchner Merkur. Abgerufen am 17. Dezember 2024.</ref> Ende 2016 wurde der neue Hauptsitz in München-Riem, zu dem auch der denkmalgeschützte Flughafentower gehört, bezogen.<ref>Das Brainlab kommt: Richtfest am alten Tower. In: Abendzeitung. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Juli 2018; abgerufen am 6. Juli 2016.</ref> das Gebäude wurde von Kadawittfeldarchitektur geplant.<ref>Brainlab. In: Rehle-ing.de. Abgerufen am 11. Juli 2022.</ref> Am 11. Juli 2017 waren Bundeskanzlerin Angela Merkel und die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner zur offiziellen Einweihung der Firmenzentrale am ehemaligen Flughafen als Gäste geladen.<ref>Peter Reinhardt: Bundeskanzlerin Merkel weiht Brainlab-Firmenzentrale ein. In: DeviceMed. 12. Juli 2017, abgerufen am 17. Dezember 2024.</ref> In München-Riem arbeitet die Hälfte der weltweit rund 2400 Mitarbeiter.<ref name="KA202223" /><ref>Brainlab: Operationssaal der Zukunft. In: Capital. 23. März 2022, abgerufen am 15. September 2022.</ref>

Tochtergesellschaften

Im Laufe der Jahre gründete Brainlab Tochtergesellschaften oder übernahm Firmen, darunter:

Im Juni 2025 gab Brainlab die Abspaltung der Snke Gruppe bekannt, zu der Snke OS und Snke Xplore gehören, die früher als Level Ex, Mint Medical und VisionTree bekannt waren.<ref>Brainlab kündigt Abspaltung von Snke an. Abgerufen am 8. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Produkte

Brainlab entwickelt und vertreibt softwarebasierte Produkte für die Onkologie, die Chirurgie sowie die medizinische Bildgebung und cloudbasierte Bildübertragung. Haupteinnahmequelle ist ein softwarebasiertes Navigationssystem für die Gehirnchirurgie.<ref>Sunday Sitdown with Stefan Vilsmeier, CEO of med-tech firm Brainlab. In: Chicago Sun-Times. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. August 2016; abgerufen am 20. Juni 2015.</ref> Weltweit hat Brainlab 7000 Systeme in 4000 Krankenhäusern installiert.<ref name="ZahlenFakten" />

Chirurgie

Brainlab entwickelt Medizintechnologie für die Chirurgie,<ref name="Beise" /> etwa für die Planung und Navigation von chirurgischen Eingriffen durch Bildverbesserungs- und Visualisierungstools. Die verschiedenen Technologien sind skalierbar und können für Bildgebung, Navigation, Datenanreicherung und Datenaustausch verwendet werden; eingesetzt werden sie etwa bei bildgeführter Chirurgie (z. B. für kraniale oder spinale Navigation sowie Ultraschall).<ref name="KA202223" />

Zu den Softwaretechnologien im Bereich Chirurgie gehören Buzz Digital O.R. und Buzz Virtual als Integrationsplattformen für Patientendaten in den digitalen Operationssälen.<ref>Wouter Stomp: Brainlab Introduces Buzz Digital OR. In: MedGadget. 9. Oktober 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. April 2021; abgerufen am 26. November 2024.</ref><ref>University of Munich Hospital selects Brainlab Buzz Digital OR. In: Hospital Healthcare Europe. 15. November 2012, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zu den Navigationstechnologien zählen Curve Navigation, ein System für die chirurgische Navigation,<ref>Petra Rattue: Breakthrough In Guided Surgery Technology Launched By Brainlab. In: Medical News Today. 5. Oktober 2011, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Brainlab’s Curve surgery system. In: Healthcare Digital. 17. Mai 2020, abgerufen am 26. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und das System Kick, das während einer Operation in Echtzeit auf einem Monitor die chirurgischen Instrumente nachverfolgen kann.<ref>Olympus Partners With Brainlab as Exclusive Distributor for ENT Products in U.S. Market. In: Imaging Technology News. 26. September 2014, abgerufen am 26. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zudem vertreibt Brainlab den Loop-X-Bildgebungsroboter<ref name=":2">UT Health Tyler is first in world to use Brainlab technology on awake DBS patient. In: UT Health East Texas. 27. Juli 2023, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und Cirq, eine Plattform für robotergestützte Aufgaben.<ref>Brainlab receives FDA clearance for surgical robotics systems. In: The Robot Report. 22. Februar 2021, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Robotic Suite von Brainlab ermöglicht die Kombination des Bildgebungsroboters Loop-X mit den Produkten Curve und Cirq.<ref name=":2" /><ref>Miruna Macsim: The latest robotic technology in neurosurgical practice at MedLife Humanitas Hospital in Cluj. In: Business Review. 22. November 2023, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Brainlab hat außerdem den Mixed Reality Viewer entwickelt, der hyperrealistische 3D-Patientenbilder erzeugt, mit denen etwa Patienten ihre bevorstehende Operation nachvollziehen können.<ref>Rebekah Carter: Brainlab Review: Mixed Reality Viewer. In: XR Today. 6. Dezember 2021, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>UK cancer patients use Brainlab Mixed Reality Viewer to visualize, understand their treatment. In: News Medical. 13. Februar 2020, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Radiochirurgie

In den Bereichen Strahlentherapie und Radiochirurgie entwickelt Brainlab Software zur Unterstützung von Entscheidungen, Dosisplanungen sowie zur Automatisierung von Behandlungsplänen.<ref name="KA202223" /> Eine Reihe von unterschiedlichen Technologien in diesem Bereich werden unter dem Produktnamen Elements angeboten.<ref name=":3">FDA clears Brainlab's Elements Spine software. In: Spinal News International. 22. September 2017, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Radiosurgeons Share Clinical Experience with Brainlab Multiple Brain Metastases Software at AAPM. In: Imaging Technology News. 3. August 2015, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="Rasheed">Abdulla Rasheed: Burjeel Medical City introduces 4D radiation radiosurgery to treat cancer. In: Gulfnews. 1. Juni 2022, abgerufen am 12. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Elements-Software kann an die klinischen Anforderungen angepasst werden, verwendet Standardschnittstellen und ist mit verschiedenen Arbeitsabläufen, Behandlungssystemen und Positionierungstechnologien kompatibel. Dazu gehört die Erstellung von radiochirurgischen Plänen (Elements Cranial SRS),<ref name=":3" /> die Behandlung von mehreren Metastasen in einer Sitzung auf nicht-invasive Weise (Elements Multiple Brain Mets SRS),<ref>Radiosurgeons Share Clinical Experience with Brainlab Multiple Brain Metastases Software at AAPM. In: Imaging Technology News. 3. August 2015, abgerufen am 12. Dezember 2024.</ref><ref name="Rasheed" /> die Visualisierung der Unterscheidung zwischen Gehirnregionen mit hoher und niedriger Gefäßaktivität (Elements Contrast Clearance Analysis)<ref>Cutting-edge tech to optimise stereotactic radiosurgery demonstrated live at Arab Health. In: Healthtech World. 26. Januar 2024, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und eine effiziente klinische Planung (Elements Spine SRS).<ref name=":3" />

Das System ExacTrac Dynamic hilft bei der präzisen Positionierung des Patienten und der Echtzeitüberwachung während der Behandlung und unterstützt den Arzt bei der präzisen bildgesteuerten Strahlentherapie (IGRT) von Schädel- und Wirbelsäulenpatienten.<ref>Brainlab gets CE Mark for ExacTrac Dynamic. In: AuntMinnie. 20. April 2020, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Brainlab Introduces ExacTrac Dynamic at Astro 2018. In: Imaging Technology News. 25. Oktober 2018, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das System hilft dadurch bei der Behandlung von Erkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs.<ref>Breast Cancer Patients Now Have New Radiation Treatment Option that Visualizes the Heart and Addresses Co-Morbidities. In: Imaging Technology News. 15. August 2022, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Jessica Rendall: Faster and more precise radiotherapy treatment at Brisbane hospital an Australian first. In: ABC News. 9. November 2020, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Partnerschaften

Im November 2022 startete Brainlab eine Kooperation mit den Venture Labs der Technischen Universität München.<ref>Millionenförderung für das Entrepreneurship-Ökosystem an der TUM: Brainlab AG wird Platin-Partner der TUM Venture Labs. In: Technische Universität München. 22. November 2022, abgerufen am 25. November 2024.</ref> Im Jahr 2023 wurde eine Zusammenarbeit zwischen Brainlab und der schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen in der medizinischen Aus- und Weiterbildung ins Leben gerufen.<ref>AO and Brainlab collaborate on the future of immersive medical education and training. In: AO Foundation. 22. Juni 2023, abgerufen am 25. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ebenfalls arbeitet das Unternehmen mit Boston Scientific zusammen, vor allem auf dem Gebiet der Tiefen Hirnstimulation.<ref>Boston Scientific obtains CE mark for image-guided programming software in DBS. In: Neuronews International. 21. Juni 2024, abgerufen am 19. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Brainlab. In: Boston Scientific. Abgerufen am 19. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sponsoring und Engagement

Brainlab hat ein eigenes Kulturprogramm ins Leben gerufen, das unter anderem mit der Bayerischen Staatsoper, den Münchner Philharmonikern und der ugandischen Konzertreihe Lab Uganda zusammenarbeitet.<ref>Brainlab Culture Program. In: Brainlab. Abgerufen am 25. November 2024.</ref> Zu den geförderten Projekten gehören Veranstaltungen wie „Das Virus der Humanität“, ein Konzert und Gespräch mit Georg Friedrich Haas,<ref>Das Virus der Humanität. In: Abendzeitung. 13. Mai 2022, S. 29.</ref> und die Kunstausstellung „I Can’t Breathe“ im Jahr 2023.<ref>Gerhard Endres: Sehnsucht nach Gleichstellung. In: Take-Off Magazin. 21. Februar 2023, abgerufen am 22. Juli 2024.</ref>

Weiterhin führt Brainlab mit dem sogenannten Brainlab Social Program weltweit verschiedene soziale Projekte durch. So veranstaltete Brainlab im Jahr 2023 einen Kurs in Neurochirurgie in Tansania und spendete dem dortigen Muhimbili Orthopaedic Institute ein chirurgisches Navigationssystem.<ref>Project Tanzania 2023. In: Brainlab Social Program. Abgerufen am 26. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Highlights from Tanzania 2023. In: Weill Cornell Medicine. Abgerufen am 26. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Claire Wallace: Dr. Roger Härtl performs 1st 3D navigation spinal surgery in sub-Saharan Africa. In: Beckers Spine. 27. März 2023, abgerufen am 26. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Brainlab finanzierte gemeinsam mit der Stadt München ein Denkmal am früheren Flughafen München-Riem, wo Brainlab seinen Hauptsitz hat. Es soll an den Anschlag von Terroristen auf ein Flugzeug mit deutschen und israelischen Passagieren am 10. Februar 1970 erinnern, bei dem Arie Katzenstein, ein deutsch-israelischer Passagier, getötet wurde, als er sich auf eine Handgranate warf, um andere Passagiere zu schützen.<ref>muenchen.de: Neuer Erinnerungsort „München-Riem 1970“ eröffnet. Abgerufen am 12. Februar 2025.</ref> Insgesamt wurden 11 Menschen teils schwer verletzt. Das acht Meter hohe Denkmal wurde von der Künstlerin Alicja Kwade geschaffen.<ref>Terror in Riem. In: Zeit Online. 13. Februar 1970, abgerufen am 23. März 2023.</ref><ref>Roman Deininger, Uwe Ritzer: Terroranschlag 1970 am Flughafen Riem: Der Tag, an dem Arie Katzenstein starb. In: Süddeutsche Zeitung. 31. März 2023, abgerufen am 31. März 2023.</ref><ref>Gedenkort München-Riem 1970: Neue Skulptur zur Erinnerung an das Attentat geplant. In: Muenchen.de. 21. Juni 2023, abgerufen am 26. November 2024.</ref>

Auszeichnungen

Gründer Vilsmeier erhielt im Zusammenhang mit Brainlab mehrere Auszeichnungen, darunter 2001 den Titel des Entrepreneur des Jahres der Ernst-&-Young-Gruppe in der Kategorie Informationstechnologie<ref name="MM">Claus G. Schmalholz: Entrepreneure des Jahres 2001: Starke Typen. In: Manager Magazin. 19. September 2001, abgerufen am 26. November 2024.</ref> sowie 2002 in der darauffolgenden weltweiten Endausscheidung die Auszeichnung als World Entrepreneur of the Year.<ref>Aufsteiger: Vilsmeier hängt alle ab. In: Manager Magazin. 5. Juni 2002, abgerufen am 26. November 2024.</ref> Ebenfalls wurde ihm mit 32 Jahren der Bayerische Verdienstorden verliehen.<ref name="MM" />

2022 wurden Stefan Vilsmeier und Claus Promberger von Brainlab sowie die Ärztin Cordula Petersen gemeinsam für den Deutschen Zukunftspreis nominiert mit einem Projekt, bei dem Tumore in Bewegung durch präzises Tumortracking behandelt werden.<ref>Team 3 - 2022. In: Deutscher Zukunftspreis. Abgerufen am 14. September 2022.</ref>

Einzelnachweise

<references/>

Koordinaten: 48° 8′ 17″ N, 11° 41′ 25,5″ O

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