Octylisothiazolinon
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Struktur von Octylisothiazolinon | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Octylisothiazolinon | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C11H19NOS | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
bernsteinfarbene Flüssigkeit<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 213,34 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
120 °C (1,3 Pa)<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Dampfdruck |
4,9 hPa (25 °C)<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
schwer in Wasser (500 mg·l−1)<ref name="Dachfarben">Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen: Management Merkblätter Band 51: Gewässerbelastung durch den Eintrag von Bioziden aus Dachfarben – eine Risikoabschätzung. 2005.</ref> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| MAK |
Schweiz: 0,05 mg·m−3 (gemessen als einatembarer Staub)<ref>Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva): Grenzwerte – Aktuelle MAK- und BAT-Werte (Suche nach 26530-20-1 bzw. Octylisothiazolinon)Vorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Octylisothiazolinon gehört zur Verbindungsklasse der Isothiazolinone und ist ein weit verbreitetes Biozid.
Eigenschaften
Chemische Eigenschaften
Octylisothiazolinon kann in der Umwelt durch Hydrolyse, Photolyse, durch mikrobiellen Abbau oder durch Einwirkung nukleophiler Teilchen abgebaut werden.
Verwendung
Octylisothiazolinon wird aufgrund seiner fungiziden Wirkung als Filmkonservierungsmittel zum Schutz eines Beschichtungsfilms, als Holzschutzmittel sowie in Kühlschmiermitteln, Dachfarben, Druckertinten und Textilien eingesetzt. Die Verwendung als Biozid ist in der EU derzeit befristet bis Ende 2027.<ref name="EU-VO2017-1277">Durchführungsverordnung (EU) 2017/1277 zur Genehmigung von 2-Octyl-(2H)-isothiazol-3-on als Wirkstoff zur Verwendung in Biozidprodukten der Produktart 8Vorlage:Abrufdatum</ref> Handelsnamen von Octylisothiazolinon enthaltenden Formulierungen sind beispielsweise RH-893, Kathon 893 oder Skane M8.<ref name="Dachfarben" />
Biologische Bedeutung
Da bei Hautkontakt eine Sensibilisierung möglich ist, müssen Produkte ab einer Konzentration von 500 ppm auf der Verpackung gekennzeichnet werden.<ref>Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen (2005): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sonderprogramm Verbraucherschutz NRW: Zwischenbericht Projekt 25 – Sensibilisierend wirkende Stoffe in Verbraucher-relevanten Produkten ( vom 6. März 2007 im Internet Archive).</ref>
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Ätzender Stoff
- Sensibilisierender Stoff
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Fungizid
- Biozid (Wirkstoff)
- Isothiazolinon
- Alkylsubstituierter Heteroaromat