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Bruno Hubl

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Datei:P. Bruno.jpg
Abt Bruno Hubl OSB (2007)

Bruno Hubl OSB (* 17. März 1947 in Pettenbach, Oberösterreich; † 27. Februar 2026 in Rottenmann) war ein österreichischer Benediktiner und 67. Abt des Benediktinerstiftes Admont in der Steiermark.

Leben

Franz Hubl besuchte das Stiftsgymnasium Admont und trat 1965 in die Ordensgemeinschaft der Benediktiner im Kloster Admont ein, wobei er den Ordensnamen „Bruno“ erhielt. Die Theologischen Studien absolvierte er an der Universität Salzburg. 1969 legte er in die Hände von Abt Koloman Holzinger die Ewige Profess ab, zwei Jahre später empfing er die Priesterweihe. Nach Kaplansjahren in der Pfarre Admont führte ihn sein seelsorgerisches Wirken in die Pfarre Selzthal, die er bis 1995 betreute.

Im Kloster wurde er 1978 von Abt Benedikt Schlömicher mit 31 Jahren zum damals jüngsten Prior eines österreichischen Stiftes ernannt. Er war zudem Mitglied des Konsistoriums der Diözese Graz-Seckau und leitete die steirische Ordenskonferenz.<ref name="webarchiv">Stift Admont: Hubl als Abt verabschiedet; abgerufen am 18. März 2017.</ref> Daneben war er Novizenmeister und Mitglied in verschiedenen liturgischen Kommissionen. Nach dem plötzlichen Rücktritt von Abt Benedikt Schlömicher wurde Bruno Hubl von den Mönchen der Abtei Admont am 1. August 1996 zum 67. Abt gewählt. Die Benediktion empfing er am 1. September 1996 in der Stiftskirche Admont durch Diözesanbischof Johann Weber.

Er war bis 2009 Mitglied des Präsidiums der Österreichischen Benediktinerkongregation und hatte einen Sitz in diversen diözesanen und überregionalen Gremien. In seine Amtszeit fallen die Restaurierung weiter Teile des Stiftskomplexes sowie der weltberühmten Klosterbibliothek, aber auch der Bau des neuen Museums und des Hauses der Begegnung in Graz, das am 6. Oktober 2002 eröffnet wurde<ref>Haus der Begegnung; Benediktinerstift Admont; abgerufen am 11. Januar 2014.</ref>.

Am 23. März 2009 erklärte Hubl seinen Rücktritt zum 27. April desselben Jahres, wurde aber bei der Abtwahl an diesem Tag wiedergewählt. Am 30. April nahm er sein Amt, nach drei Tagen Bedenkzeit, erneut an. Er betonte in seiner Dankesrede, dass ihm der Rücktritt ernst war. Das Vertrauen seiner Mitbrüder bewog ihn jedoch dazu, erneut das Amt als Abt anzunehmen.<ref>Stift Admont: Abt Bruno Hubl tritt zurück - Neuwahl am 27. April. In: ORDEN online. 23. März 2009, abgerufen am 28. Februar 2026.</ref>

Am 25. Februar 2010 stellte Hubl eine Presseerklärung online,<ref>Stift Admont: Abt Bruno entschuldigt sich für Missbrauch durch Mitbruder. In: ORDEN online. 25. Februar 2020, abgerufen am 28. Februar 2026.</ref> mit der er sich im Namen seiner Ordensgemeinschaft für den sexuellen Missbrauch an Kindern entschuldigte, den ein verstorbener Pater des Konvents († 25. Jänner 2010)<ref>Benediktinerstift Admont: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Traueranzeige für Berthold Stiebellehne (Memento vom 11. Januar 2014 im Internet Archive) (PDF; 7 kB)</ref> in den 1970er-Jahren begangen hatte.

Sein Amt endete automatisch mit Vollendung des 70. Lebensjahres am 17. März 2017 und ging an seinen Nachfolger Gerhard Hafner über.<ref name="webarchiv" />

Für seine Verdienste wurde ihm am 4. Mai 2017 das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.

Er war Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung KÖHV Carolina Graz im ÖCV.

Bruno Hubl starb am 27. Februar 2026 im Alter von 78 Jahren.<ref>Admonter Altabt Bruno Hubl gestorben. In: kleinezeitung.at. 27. Februar 2026, abgerufen am 27. Februar 2026.</ref><ref>Bruno Hubl. Katholische Kirche Steiermark, 27. Februar 2026, abgerufen am 27. Februar 2026.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Benedikt SchlömicherAbt des Benediktinerstiftes Admont
1996–2017
Gerhard Hafner

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