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Paolo Berlusconi

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Paolo Berlusconi (* 6. Dezember 1949 in Mailand) ist ein italienischer Unternehmer und der jüngere Bruder von Silvio Berlusconi.

Leben und Wirken

Im Jahr 1990 zwang ein neues Medien-Gesetz (die legge Mammì) Silvio Berlusconi, die Kontrolle über seine Tageszeitung Il Giornale abzugeben. Neuer Eigentümer und Herausgeber wurde daraufhin sein Bruder Paolo.<ref name="NZZ">Betrug – Urteil gegen Berlusconis Bruder bestätigt. In: NZZ.ch, 12. Januar 2010.</ref>

Mit seiner Gesellschaft Pbf s.r.l. hielt Paolo Berlusconi 51 % am Unternehmen Solari, die wiederum den italienischen Markt für Decoder von DVB-T kontrolliert, die sich seit Juli 2008 in Liquidation befindet.<ref>Paolo Berlusconi. In: professionefinanza.com.</ref> Außerdem war er von 1986 bis 2017 Vizepräsident des Fußballvereins AC Milan.<ref>Paolo Berlusconi. In: transfermarkt.com.</ref>

2002 wurde er u. a. wegen Bilanzfälschung und Korruption angeklagt und zu einem Jahr und neun Monaten Haft auf Bewährung sowie zur Zahlung von 49 Millionen Euro Strafe verurteilt, weil er von der Mailänder Stadtverwaltung 86 Mio. Euro für seine Mülldeponie SIMEC erhalten hatte.<ref name="Standard.at 2004">Berlusconis Bruder Paolo zu vier Monaten Haft verurteilt: Wegen falscher Rechnungsausstellung. In: derStandard.at, 21. Juli 2004.</ref>

Im Juni 2009 mussten Paolo Berlusconi und die Società Europea Golf 4,5 Millionen Euro Entschädigung und 150.000 Euro Anwaltskosten an die Gemeinde Pieve Emanuele zahlen.<ref>Luigi Ferrarella: Golf club: condannato Paolo Berlusconi. Corriere della Sera, 2. Juli 2009, abgerufen am 12. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 12. Januar 2010 wurde er wegen Rechnungsfälschung zu einer Gefängnisstrafe von vier Monaten verurteilt.<ref name="NZZ" /><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: la Repubblica, 12. Januar 2010. Abgerufen am 12. Juni 2023 (italiano).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: Corriere della Sera, 12. Januar 2010. Abgerufen am 12. Juni 2023 (italiano).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Einzelnachweise

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