Geyen liegt an der alten Straße von Pulheim im Norden über Sinthern im Südwesten nach Brauweiler. Im Nordwesten befindet sich die Ortschaft Manstedten. Durch Geyen fließt der Pulheimer Bach.
Obwohl Geyen auf die Nachbarorte, insbesondere auf Sinthern, zugewachsen ist, wusste die Bevölkerung dennoch ihre historisch bedingte Eigenständigkeit zu bewahren. Geyen hat 2448 Einwohner, das nahe Sinthern etwa 3330 (Stand 31. Dezember 2014).
Die Junkerburg Geyen, eine Hofanlage am Nordrand des Ortes, wurde erstmals 1337 urkundlich erwähnt. Die Namen einiger Junker-Geschlechter sind in Geyener Straßennamen lebendig. Die Kölner Bürgermeister- und Ratsherrnfamilie von Judde war 1434 Besitzer der Burg. Sie war ursprünglich auf allen Seiten von Wassergräben des Pulheimer Baches umgeben, heute nur noch mit einer steinernen Brücke überquert vor der Repräsentationsfront zwischen dem mittelalterlichen und dem barocken Rundturm. Nach einem Brand im Jahre 1664 wurde die Anlage in barockem Baustil mit Feldbrandziegeln neu errichtet. Diese ist im Wesentlichen bis zur Gegenwart erhalten.<ref>Henriette Meynen: Wasserburgen, Schlösser und Landsitze im Erftkreis, Hg. vom Erftkreis, Köln 1980, S. 42.</ref>
Die ortsprägende katholische Pfarrkirche St. Cornelius aus dem Jahre 1893 wurde vom Kölner Kirchbaumeister Theodor Roß im neugotischen Stil anstelle einer mittelalterlichen Kirche erbaut.
Das Schulgebäude der Gemeinschaftsgrundschule Sinthern/Geyen ist 1972 durch die damals noch selbständige Gemeinde Brauweiler errichtet worden.
Dabei steht die Schule auf Sintherner, die Turnhalle auf Geyener Boden.
Vereine
SC Germania 1932 Geyen e. V.
St. Cornelius Schützenbruderschaft Geyen 1927 e. V.